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Fr, 16:01 Uhr
15.06.2018
Jetzt ist es endlich vollbracht

Nordhäuser Kultur hat neue Chefin

Es ist endlich soweit - es gibt eine neue Leiterin des Amtes für Kultur und Bildung und wir haben die Infos dazu...

Im Personalkarussell des Nordhäuser Rathauses darf jeder mal mitfahren (Foto: blende22/pixabay.com)
Erinnern wir uns: Die Stelle ist seit dem Wechsel von Dieter Jaunich ins Büro von Oberbürgermeister Kai Buchmann vakant und wurde ausgeschrieben. Das unter anderem wurde in der Ausschreibung der Stelle verlangt
  • - ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Masterabschluss oder 2. Staatsexamen) mit kultur- oder rechtswissenschaftlichem Schwerpunkt
  • mehrjährige Berufserfahrung in einer Leitungstätigkeit im Kultur- und/oder Bildungsbereich
  • breite kulturelle Bildung in den Bereichen Theater, Musik, Bildende Kunst
  • Medienkompetenz im Umgang mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie betriebswirtschaftliche Kompetenz und Erfahrung in der Akquirierung von Drittmitteln und Sponsoring. 
Die Besetzung der Stellen funktionierte trotz Bewerbung und Auswahl nicht.

Nun wurde bekannt, dass die Ausschreibung von einst zurückgezogen wurde und die Stadt Fehler einräumt. Ein entsprechendes Schreiben soll kursieren. Und es wurde noch im internen Netz des Rathauses mitgeteilt, das Bürgermeisterin Jutta Krauth die Leitung des Amtes übernehmen wird. Stirnrunzeln bei einigen Stadträten, die Fraktionen werden sich zu dieser Personalie vermutlich noch eine eigene Meinung bilden. So die Hoffnung der interessierten Öffentlichkeit.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

15.06.2018, 16.46 Uhr
murmeltier | Schlau
Die Frage wird gewesen sein, wie kann verhindert werden, dass die einstige Leiterin des Bildungs-und Kulturamtes erneut Amtsleiterin wird? Einfach, die Bürgermeisterin übernimmt die Aufgaben mit. Auf den ersten Blick, ein schlauer Schachzug. Eine Theaterinszenierung könnte nicht schöner sein.

Wenn die Bürgermeisterin alle Kriterien der Stellenausschreibung erfüllt, Hochachtung. Der Leser könnte denken, was ist schon eine Stellenausschreibung wert, viel wichtiger scheint die Person zu sein, die diese Stelle besetzen soll. Es wird hier der Eindruck erweckt, erst die Person dann die Stelle und nicht wie es sein müsste, erst die Stelle dann die Person.
15.06.2018, 17.36 Uhr
Crimderöder | Jutta Krauth - ein Multitalent!
Jutta Krauth, kunstaffine Juristin und Tausendsassa, ein funkensprühender Feuerkopf.
16.06.2018, 09.49 Uhr
Liane Enzinger | Überfordertes Rathaus
Immer und immer wieder tappt man im Rathaus in punkto Personalentscheidungen rechtlich von einer Falle in die andere. Mich würde mal stark interessieren, wie teuer diese Fehlentscheidungen (Ausschreibungskosten, Anwaltskosten, Gerichtskosten) dem Steuerzahler inzwischen kommen. Echte Profis scheint es in der Personalabteilung im Rathaus nicht zu geben. Eine kleine Firma würde schon Insolvenz angemeldet haben. Ein Trauerspiel, dass ohne Konsequenzen bleibt.

Liane Enzinger, M.A.
17.06.2018, 09.37 Uhr
Treuhänder | @Liane Enzinger
Ist nicht der Stadtrat das Kontrollorgan der Verwaltung? Nach all den Kosten kann doch der Stadtrat fragen? Oder?

Aus den Stadtratsfraktionen kommen keine Verlautbarungen auch nur zu irgendeinem Thema. Die befinden sich schon lange im Winterschlaf. Einige Mitglieder sind ja schon ewig im Stadtrat und vielleicht etwas müde. Aber dabei sein ist alles.
17.06.2018, 11.53 Uhr
Bachmann | Anonymer Kommentar zielführend?
Ich kann mir vorstellen, dass sich alle Fraktionen im Stadtrat mit dieser Entscheidung im Rahmen ihrer kommunalrechtlichen Kompetenz befassen. Aus anonymer Sicht ist Kritik am Stadtrat einfach. Wenn man mit einer Entscheidung nicht einverstanden ist, sollte man den Mut haben und mit seinem Namen dazu stehen.
Das ist zumindest meine Meinung.
Rainer Bachmann (seit 9 Jahren im Stadtrat)
17.06.2018, 13.58 Uhr
Overhead | Herr Bachmann
Sie sind seit Ewigkeiten in der Politik tätig, Sie müssten es ja am besten wissen, wie es im Stadtrat zugeht?

Ich habe so manche Sitzung miterlebt und habe mir mein eigenes Urteil über Sinn und Unsinn dieser Sitzung gebildet.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, die Sitzungen zu meiden, wenn ich eine Komödie sehen will, gehe ich ins Theater.
17.06.2018, 20.09 Uhr
Zukunft | Verwaltungen
In den Verwaltungen wollen viele König sein. König in einem eigenen Schloss und wie es sich gehört ,in einem Märchen, mit vielen geeigneten Untertanen. So gibt es viele Schlösser mit herrschaftlichen Denken und was die Könige sagen, gilt unwiderruflich. Das ist im Märchen so.

Menschen zeichnen sich aber durch selbständiges Denken und eine eigene Meinung aus, aber wo wird das noch gefördert? Nicht in einer Verwaltung, nicht in der Politik und nicht im Sport, wie der heutige Tag in Moskau gezeigt hat.
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