eic kyf msh nnz uhz tv nt
Fr, 12:27 Uhr
07.01.2005

Zufriedene Kunden

Zufriedene Kunden (Foto: nnz) Zufriedene Kunden (Foto: nnz) Nordhausen (nnz). Die Kunden der Nordhäuser Kreissparkasse sind mit „ihrer“ Sparkasse zufrieden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die heute vorgestellt wurde. Außerdem hatten die Banker auch die Bilanz des Jahres 2004 im Informationsangebot.


Im vergangenen Jahr hatte die Kreissparkasse Nordhausen eine repräsentative Befragung ihrer Privatkunden durch ein renommiertes Marktforschungsinstitut in Auftrag gegeben. 17 Prozent der angeschriebenen 11.000 Privatkunden hatten anonym geantwortet. „Unsere Kunden erteilten uns durchweg gute Noten. Besonders positiv wurden die Fachkompetenz, die Vertrauenswürdigkeit und die Zuverlässigkeit bewertet, freute sich Vorstandvorsitzender Rudolf Mund. Für den Vorstand sind die Ergebnisse eine Bestätigung der eingeschlagnen Geschäftspolitik.

Für das zurückliegenden Geschäftsjahr ist der Vorstand der Kreissparkasse mit der Entwicklung zufrieden. Zwar ging die Bilanzsumme um 0,9 Prozent leicht zurück, doch das ist in erster Linie dem gesamten wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umfeld geschuldet. Die Einwohnerzahlen waren auch 2004 rückläufig, die Arbeitslosenzahlen immer noch auf einem Rekordstand und der private Konsum setzte erst mit dem Weihnachtsgeschäft so richtig ein. Weiterhin sei die rückläufige Bilanzsumme auch Ausdruck einer bewußten Konsolidierung bei den so genannten Bankengeldern, deren Rentabilität angesichts der aktuellen Zinssituation nicht mehr gegeben war.

Das Kreditgeschäft wurde weiterhin auf hohem Niveau betrieben, von den Kreditanfragen konnten fast 70 Prozent positiv beschieden werden. Banker bezeichnen diese als „wirtschaftlich vertretbar“. Zuwächse gab es im Geschäft der Baufinanzierung, hier konnte sehr viele Baukredite andere Banken abgelöst werden.

Zuwächse gab es auch bei den Kundeneinlagen, die stiegen um 10 Millionen auf 833 Millionen Euro an, besonders beliebt waren langfristige Sparformen. Jedoch erreicht die Ersparnisbildung von Privatpersonen nicht den Vorjahreswert. Hier greifen die gleichen Gründe wie bei der Bilanzentwicklung, so der Vorstand der Kreissparkasse.

Keine Abstriche gab es im vergangenen Jahr an der Versorgung der Fläche. Hier stehen den Kunden der Sparkasse 23 Standorte im Landkreis zur Verfügung. Dazu kommen 31 Geldautomaten, 37 Kontoauszugsdrucker und 27 Multifunktionsterminals. Spitzenwerte verzeichnete der KSK-Vorstand beim Bausparen und bei Versicherungen.

Im vergangenen Jahr ging der Personalbestand seit Jahren wieder zurück. Derzeit beschäftigt die Nordhäuser Kreissparkasse 268 Mitarbeiter, drei weniger als im Jahr 2003, neun Azubis werden im August ihre Lehre beginnen. Auch in diesem Jahr soll der Personalbestand in der Kreissparkasse weiter reduziert werden. Das aber solle „soft“ erfolgen, zum Beispiel über mehr Teilzeitangebote oder durch das Ausnutzen der natürlichen Fluktuation. Vielleicht spielen auch Auslagerungsmodelle in Zukunft eine Rolle, doch die Ertragslage ist in Nordhausen derart ausreichend, daß über einen „harten“ Abbau des Personals nicht nachgedacht werden muß.

Rudolf Mund machte auch deutlich, daß es keine Überlegungen hinsichtlich einer Fusion mit anderen Nordthüringer Kreissparkassen geben werde, wohl aber gibt es schon seit langem eine Zusammenarbeit bei bestimmten Projekten. Weitere Formen einer Kooperation werden sich finden lassen.

Bis zum Mai dieses Jahres soll der Umbau der Geschäftsstelle in Bleicherode abgeschlossen sein, dann startet in Nordhausen der größte Umbau seit der Eröffnung der Hauptstelle am Nordhäuser Kornmarkt am 24. Juni 2002. Über die Einzelheiten dieses Umbau, der zwischen drei und vier Millionen Euro kosten wird, hatte die nnz bereits im November berichtet.

Am heutigen Abend wird es dann den traditonellen Neujahrsempfang geben. Man habe zwar zeitweilig überlegt, ob man den angesichts der Ereignisse in Südasien ausfallen lassen soll, doch in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat habe man sich für die Ausrichtung des Empfangs entschieden. Rudolf Mund ließ heute durchblicken, daß die Kreissparkasse bereits vor Tagen einen „namhaften“ Betrag auf ein Spendenkonto überwiesen habe.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)