Mo, 08:30 Uhr
22.11.2004
Geschäfte im Container
Nordhausen (nnz). Seit Big Brother wissen wir: In einem Container kann man leben. In Nordhausen kann man im kommenden Jahr in einem Container sogar Bankgeschäfte erledigen. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz mit einem schnellen Klick.
Es ist eine dicke Mappe, die Sparkassenvorstand Wolfgang Asche derzeit für die Sitzung des Verwaltungsrates vorbereitet. Es ist die konstituierende nach der Kommunalwahl und zugleich die letzte in diesem Jahr. Neben vielen Zahlen, Tabellen und Diagrammen wird der Vorstand der Kreissparkasse seinem Aufsichtsgremium auch einen Container vorstellen. Der soll seinen Platz im kommenden Jahr auf dem Parkplatz vor der Hauptstelle am Nordhäuser Kornmarkt haben.
Notwendig macht sich das Provisorium, da die Hauptstelle eine Modernisierung erfährt. Nach fast 13 Jahren eine Notwendigkeit. Doch soll diesmal nicht nur der Teppichboden erneuert und frische Farbe an die Wände gebracht werden, es geht an Eingemachte. Als Totalumbau könnte man das beschreiben, was sich bis ins Jahr 2006 erstrecken wird.
Die Umbauten im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß machen sich erforderlich, um das neue, das zukunftsorientierte Konzept umsetzen zu können. Es soll die Sparkasse des Jahres 2010 werden, vielleicht auch darüber hinaus. Als ein wenig gewöhnungsbedürftig beschreibt es Asche gegenüber der nnz, denn letztlich wird der Kunde die große Halle nicht wiedererkennen. Kunden und Mitarbeiter werden zusammengeführt, die Beratung und die Gespräche werden – räumlich gesehen – vom Tagesgeschäft entfernt.
Viel will Wolfgang Asche noch nicht verraten, schließlich muß der Verwaltungsrat das Mammut-Projekt noch absegnen. Nur so viel: Es wird zum Beispiel eine Cafeteria geben, dort, wo jetzt die Geldausgabeautomaten rund um die Uhr zu erreichen sind. Die Fläche des großen Innenraums kann flexibel vergrößert oder verkleinert werden. Die Galerie bleibt erhalten, im Obergeschoß wird es einen großen Konferenzraum geben, der auch öffentlichen Veranstaltungen zugänglich sein wird.
Während des Umbaus werden die Geschäfte in einem modern ausgestatteten Containerbau erledigt, in dem es an nichts fehlen wird. Nur eines wird nicht installiert: In jeder Ecke eine Fernseh-Kamera.
Autor: nnzEs ist eine dicke Mappe, die Sparkassenvorstand Wolfgang Asche derzeit für die Sitzung des Verwaltungsrates vorbereitet. Es ist die konstituierende nach der Kommunalwahl und zugleich die letzte in diesem Jahr. Neben vielen Zahlen, Tabellen und Diagrammen wird der Vorstand der Kreissparkasse seinem Aufsichtsgremium auch einen Container vorstellen. Der soll seinen Platz im kommenden Jahr auf dem Parkplatz vor der Hauptstelle am Nordhäuser Kornmarkt haben.
Notwendig macht sich das Provisorium, da die Hauptstelle eine Modernisierung erfährt. Nach fast 13 Jahren eine Notwendigkeit. Doch soll diesmal nicht nur der Teppichboden erneuert und frische Farbe an die Wände gebracht werden, es geht an Eingemachte. Als Totalumbau könnte man das beschreiben, was sich bis ins Jahr 2006 erstrecken wird.
Die Umbauten im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß machen sich erforderlich, um das neue, das zukunftsorientierte Konzept umsetzen zu können. Es soll die Sparkasse des Jahres 2010 werden, vielleicht auch darüber hinaus. Als ein wenig gewöhnungsbedürftig beschreibt es Asche gegenüber der nnz, denn letztlich wird der Kunde die große Halle nicht wiedererkennen. Kunden und Mitarbeiter werden zusammengeführt, die Beratung und die Gespräche werden – räumlich gesehen – vom Tagesgeschäft entfernt.
Viel will Wolfgang Asche noch nicht verraten, schließlich muß der Verwaltungsrat das Mammut-Projekt noch absegnen. Nur so viel: Es wird zum Beispiel eine Cafeteria geben, dort, wo jetzt die Geldausgabeautomaten rund um die Uhr zu erreichen sind. Die Fläche des großen Innenraums kann flexibel vergrößert oder verkleinert werden. Die Galerie bleibt erhalten, im Obergeschoß wird es einen großen Konferenzraum geben, der auch öffentlichen Veranstaltungen zugänglich sein wird.
Während des Umbaus werden die Geschäfte in einem modern ausgestatteten Containerbau erledigt, in dem es an nichts fehlen wird. Nur eines wird nicht installiert: In jeder Ecke eine Fernseh-Kamera.

