Fr, 06:27 Uhr
07.01.2005
nnz-Rückspiegel: 7. Januar 2004
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Zeltlager, Grab, Ruhestätte und Hunde
Mehr als nur ein Zeltlager
Nicht nur die Nordthüringer Handwerker sind Spitze (siehe nnz in dieser Woche), auch der Nachwuchs will nicht zurückstecken. Und so wird schon jetzt in Nordhausen geplant. Mehr als nur ein Zeltlager verspricht der Nordhäuser Kinder - Kirchen – Laden (KILA) für sein Handwerkercamp am Anfang der Sommerferien. Vom 10. - 18. 7. 2004 sind alle Nordhäuser Kinder im Alter von 8 - 12 Jahren zur Teilnahme eingeladen. Die Zeltstadt in den Höhen des Thüringer Waldes wird Kinder und Mitarbeiter in diesem Jahr in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurück versetzen. Durch ein Theaterstück, von dem täglich eine Szene gespielt wird, lernen die Kinder das Leben und die Zeit von Margarete Steiff kennen...ausführlich im nnz-Archiv
Millionengrab auf dem Lande
Er galt als die Inkarnation bäuerlicher Marktschläue – der Scheunenhof. Jetzt ist das Vorzeigeobjekt der Thüringer Landwirtschaftspolitik schlicht und ergreifend Pleite. Wie die EGN – und das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit. Wie kann man investieren, ohne selbst ein persönliches Risiko einzugehen? Wie kann man Fördermittel erhalten? Die Frage stellten sich bereits Anfang der 90er Jahre viele Menschen in diesem Landkreis. Die Antwort lautete: Über den zweiten Arbeitsmarkt. Und man brauchte eine Idee, über deren Wirtschaftlichkeit man sich keine allzu großen Gedanken machen musste. Und so gibt es erste Gemeinsamkeiten zwischen dem Projekt Scheunenhof, das CDU-Landtagsangeordneter Egon Primas im März 2001 als die Erfolgsstory in Thüringen schlechthin bezeichnete, und der Entwicklungsgesellschaft des Landkreises Nordhausen (EGN)...ausführlich im nnz-Archiv
Sind jetzt die Hunde die Opfer?
Der Vandalismus macht in Nordhausen scheinbar auch nicht vor den Utensilien der Besitzer von Hunden halt. Als die Zivis vom Amt für Umwelt und Gründordnung heute Morgen zum Streuen in die Promenade kamen, erlebten sie eine böse Überraschung. Die Hundetoilette am oberen Ausgang der Promenade war in der Nacht umgeknickt worden, die am unteren Zugang wurde verbogen. Wir müssen beide Anlagen jetzt abbauen und reparieren – das wird erhebliche Kosten verursachen, sagte Reiner Kirsch von der Stadtverwaltung. Von den Hundebesitzern seien die Toiletten seit ihrem Aufbau im letzten Frühling gut angenommen worden, aber erste Zeichen des Missbrauchs – zum Beispiel wurden Kot-Beutel herausgerissen – hätten sich bald gezeigt. So traurig es ist: Trotz der Einsatzes von Sicherheitsdiensten in der Promenade gelingt es bestimmten Leuten immer wieder, ihre Kräfte an den städtischen Einrichtungen zu messen, sagte Kirsch...ausführlich im nnz-Archiv
Die letzte Ruhestätte
Die in Stein gehauene Erinnerung an den Antifaschisten Albert Kuntz soll jetzt eine letzte Ruhestätte finden. Am 22. Januar um 10 Uhr wird Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) die Informationstafel für den Albert-Kuntz-Gedenkstein auf dem Nordhäuser Bahnhofsplatz einweihen. Zur Einweihung wird Leo Kuntz, Sohn von Albert Kuntz, nach Nordhausen kommen; Vertreter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, der Lager-Arbeitsgemeinschaft Buchenwald/Dora und des Interessenverbandes der Verfolgten des Nazi-Regimes und Vertreter der Parteien werden ebenfalls erwartet...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Zeltlager, Grab, Ruhestätte und Hunde
Mehr als nur ein Zeltlager
Nicht nur die Nordthüringer Handwerker sind Spitze (siehe nnz in dieser Woche), auch der Nachwuchs will nicht zurückstecken. Und so wird schon jetzt in Nordhausen geplant. Mehr als nur ein Zeltlager verspricht der Nordhäuser Kinder - Kirchen – Laden (KILA) für sein Handwerkercamp am Anfang der Sommerferien. Vom 10. - 18. 7. 2004 sind alle Nordhäuser Kinder im Alter von 8 - 12 Jahren zur Teilnahme eingeladen. Die Zeltstadt in den Höhen des Thüringer Waldes wird Kinder und Mitarbeiter in diesem Jahr in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurück versetzen. Durch ein Theaterstück, von dem täglich eine Szene gespielt wird, lernen die Kinder das Leben und die Zeit von Margarete Steiff kennen...ausführlich im nnz-Archiv
Millionengrab auf dem Lande
Er galt als die Inkarnation bäuerlicher Marktschläue – der Scheunenhof. Jetzt ist das Vorzeigeobjekt der Thüringer Landwirtschaftspolitik schlicht und ergreifend Pleite. Wie die EGN – und das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit. Wie kann man investieren, ohne selbst ein persönliches Risiko einzugehen? Wie kann man Fördermittel erhalten? Die Frage stellten sich bereits Anfang der 90er Jahre viele Menschen in diesem Landkreis. Die Antwort lautete: Über den zweiten Arbeitsmarkt. Und man brauchte eine Idee, über deren Wirtschaftlichkeit man sich keine allzu großen Gedanken machen musste. Und so gibt es erste Gemeinsamkeiten zwischen dem Projekt Scheunenhof, das CDU-Landtagsangeordneter Egon Primas im März 2001 als die Erfolgsstory in Thüringen schlechthin bezeichnete, und der Entwicklungsgesellschaft des Landkreises Nordhausen (EGN)...ausführlich im nnz-Archiv
Sind jetzt die Hunde die Opfer?
Der Vandalismus macht in Nordhausen scheinbar auch nicht vor den Utensilien der Besitzer von Hunden halt. Als die Zivis vom Amt für Umwelt und Gründordnung heute Morgen zum Streuen in die Promenade kamen, erlebten sie eine böse Überraschung. Die Hundetoilette am oberen Ausgang der Promenade war in der Nacht umgeknickt worden, die am unteren Zugang wurde verbogen. Wir müssen beide Anlagen jetzt abbauen und reparieren – das wird erhebliche Kosten verursachen, sagte Reiner Kirsch von der Stadtverwaltung. Von den Hundebesitzern seien die Toiletten seit ihrem Aufbau im letzten Frühling gut angenommen worden, aber erste Zeichen des Missbrauchs – zum Beispiel wurden Kot-Beutel herausgerissen – hätten sich bald gezeigt. So traurig es ist: Trotz der Einsatzes von Sicherheitsdiensten in der Promenade gelingt es bestimmten Leuten immer wieder, ihre Kräfte an den städtischen Einrichtungen zu messen, sagte Kirsch...ausführlich im nnz-ArchivDie letzte Ruhestätte
Die in Stein gehauene Erinnerung an den Antifaschisten Albert Kuntz soll jetzt eine letzte Ruhestätte finden. Am 22. Januar um 10 Uhr wird Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) die Informationstafel für den Albert-Kuntz-Gedenkstein auf dem Nordhäuser Bahnhofsplatz einweihen. Zur Einweihung wird Leo Kuntz, Sohn von Albert Kuntz, nach Nordhausen kommen; Vertreter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, der Lager-Arbeitsgemeinschaft Buchenwald/Dora und des Interessenverbandes der Verfolgten des Nazi-Regimes und Vertreter der Parteien werden ebenfalls erwartet...ausführlich im nnz-Archiv

