Do, 22:26 Uhr
06.01.2005
Vortrag im Geschichtsverein
Nordhausen (nnz). Bei der ersten Veranstaltung des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein im neuen Jahr geht es um einen Zeitraum von rund 400 Millionen Jahre. Was da abgehandelt wird und das genaue Datum erfahren Sie wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Der Neustädter Geologe und Fachgeologe für Grundwasser Helmut Garleb spricht am 11. Januar 2005 um 19.30 Uhr im Vereinshaus Thomas Mann über die Geologischen Verhältnisse in unserer Region.
Unser heutiges Landschaftsbild ist einem langen Prozess ständigen Wandels zu verdanken, der bis in das Paläozoikum, die Zeit des Devons vor rund 400 Millionen Jahren reicht. In dieser Zeit lag die Region in der Nähe des Äquators und war Teil eines Meeres, in das der Abtragungsschutt der benachbarten Festländer eingeschwemmt wurde. Ton und Sand finden wir heute als Tonschiefer, Grauwacke und Quarzit, in ruhigen flachen Meeresteilen siedelnde Korallen bildeten Kalke, vulkanische Aktivitäten führten zu Lavaergüssen am Meeresboden, die als Diabas anzutreffen sind.
Die geologische Entwicklung über Millionen Jahre hat zur Bildung der materiellen Basis unserer heutigen Kultur geführt. Ohne die Nutzung der festen Erde als Baugrund, ohne die Gewinnung von Bodenschätzen und ohne die land- und forstwirtschaftliche Bodennutzung ist weder eine materielle Produktion noch die Gestaltung des menschlichen Lebensraumes vorstellbar. Einen kleinen Einblick in diese Entwicklung wird Helmut Garleb mit seinem Vortrag vermitteln.
Des Weiteren möchte der Vorstand des Geschichtsvereins auf die Jahreshauptversammlung mit Wahl eines neuen Vorstandes am 8. Februar 2005 um 19.30 Uhr im Vereinshaus Thomas Mann hinweisen und dazu alle Mitglieder herzlich einladen. Es wird um pünktliches Erscheinen gebeten.
Autor: rhDer Neustädter Geologe und Fachgeologe für Grundwasser Helmut Garleb spricht am 11. Januar 2005 um 19.30 Uhr im Vereinshaus Thomas Mann über die Geologischen Verhältnisse in unserer Region.
Unser heutiges Landschaftsbild ist einem langen Prozess ständigen Wandels zu verdanken, der bis in das Paläozoikum, die Zeit des Devons vor rund 400 Millionen Jahren reicht. In dieser Zeit lag die Region in der Nähe des Äquators und war Teil eines Meeres, in das der Abtragungsschutt der benachbarten Festländer eingeschwemmt wurde. Ton und Sand finden wir heute als Tonschiefer, Grauwacke und Quarzit, in ruhigen flachen Meeresteilen siedelnde Korallen bildeten Kalke, vulkanische Aktivitäten führten zu Lavaergüssen am Meeresboden, die als Diabas anzutreffen sind.
Die geologische Entwicklung über Millionen Jahre hat zur Bildung der materiellen Basis unserer heutigen Kultur geführt. Ohne die Nutzung der festen Erde als Baugrund, ohne die Gewinnung von Bodenschätzen und ohne die land- und forstwirtschaftliche Bodennutzung ist weder eine materielle Produktion noch die Gestaltung des menschlichen Lebensraumes vorstellbar. Einen kleinen Einblick in diese Entwicklung wird Helmut Garleb mit seinem Vortrag vermitteln.
Des Weiteren möchte der Vorstand des Geschichtsvereins auf die Jahreshauptversammlung mit Wahl eines neuen Vorstandes am 8. Februar 2005 um 19.30 Uhr im Vereinshaus Thomas Mann hinweisen und dazu alle Mitglieder herzlich einladen. Es wird um pünktliches Erscheinen gebeten.


