Fr, 18:45 Uhr
31.08.2001
nnz-Forum: Gemeinden sind sich einig
Neustadt (nnz). Zum Thema Gipsabbau in der Südharzregion fand am vergangenen Freitag eine Anhörung im Thüringer Landtag statt. nnz erhielt dazu einen Leserbrief aus Neustadt.
Als mitbetroffene Bürger einer Südharzer Gemeinde erlebten wir die Anhörung zum Gipsabbau im Umweltausschuß des Thüringer Landtages. Mit viel Engagement und Sachkenntnis wurden die Proteste gegen die Zerstörung der kostbaren Gipskarstlandschaft vorgetragen und sie wurden auch aufmerksam angehört. Auch Vertreter der Gipsindustrie vertraten ihren Part. Daß die Anhörung dennoch fast durchweg sachbezogen und nicht als Schlagabtausch ablief, war der straffen Leitung des Vorsitzenden, aber auch der Disziplin der Teilnehmer zu danken - absolut notwendig bei mehr als zwanzig Wortmeldungen mit Aussprache.
Unser Fazit: Ein Kompliment und unser Dank dem Umweltausschuß für die Sorgfalt, die er diesem Thema widmet. Aus unserer Sicht geht es ums Überleben der Südharzer Gemeinden rund um das letzte noch intakte Stück Gipskarst - die Strecke zwischen Kohnstein und Altem Stolberg. Wer möchte schon vor Sprengungen und Baggerlärm, Transport-Lkw und Staubwolken in zerrissener Landschaft leben und seine Erholung suchen? Und das Wichtigste: Die betroffenen Gemeinden sind sich einig in ihrer Haltung und sie alle haben sehr gute Gründe dafür.
Heinke und Rolf Richter, Neustadt/Südharz
Autor: nnzAls mitbetroffene Bürger einer Südharzer Gemeinde erlebten wir die Anhörung zum Gipsabbau im Umweltausschuß des Thüringer Landtages. Mit viel Engagement und Sachkenntnis wurden die Proteste gegen die Zerstörung der kostbaren Gipskarstlandschaft vorgetragen und sie wurden auch aufmerksam angehört. Auch Vertreter der Gipsindustrie vertraten ihren Part. Daß die Anhörung dennoch fast durchweg sachbezogen und nicht als Schlagabtausch ablief, war der straffen Leitung des Vorsitzenden, aber auch der Disziplin der Teilnehmer zu danken - absolut notwendig bei mehr als zwanzig Wortmeldungen mit Aussprache.
Unser Fazit: Ein Kompliment und unser Dank dem Umweltausschuß für die Sorgfalt, die er diesem Thema widmet. Aus unserer Sicht geht es ums Überleben der Südharzer Gemeinden rund um das letzte noch intakte Stück Gipskarst - die Strecke zwischen Kohnstein und Altem Stolberg. Wer möchte schon vor Sprengungen und Baggerlärm, Transport-Lkw und Staubwolken in zerrissener Landschaft leben und seine Erholung suchen? Und das Wichtigste: Die betroffenen Gemeinden sind sich einig in ihrer Haltung und sie alle haben sehr gute Gründe dafür.
Heinke und Rolf Richter, Neustadt/Südharz
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht zwingend mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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