Mi, 11:31 Uhr
05.01.2005
Lohnender Pakt
Nordhausen (nnz). Geblieben sind am Ende vergangnenen Jahres 77 unvermittelte Bewerber und 56 freie Lehrstellen. Das ist die Schlußbilanz 2004 des Thüringer Lehrstellenpaktes, die Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) für die nnz zog.
Der Thüringer Ausbildungspakt hat sich nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz als "voller Erfolg" erwiesen. Ende Dezember 2004 standen in Thüringen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 77 noch unvermittelten Bewerbern des Ausbildungsjahres 2003/2004 insgesamt 56 freie Lehrstellen gegenüber. "Das zeigt, dass sich die gemeinsamen
Bemühungen von Wirtschaft und Landesregierung gelohnt haben", so der Minister. Im Bundesvergleich schneidet Thüringen am besten ab.
Alle Unkenrufe des vergangenen Jahres hätten sich damit als ebenso gegenstandslos erwiesen wie Forderungen nach einer Ausbildungsplatzabgabe. "Das ist jetzt endgültig vom Tisch", zeigte sich Reinholz überzeugt. Der Minister dankte den Thüringer Unternehmen für ihre hohe Ausbildungsbereitschaft. "Trotz schwieriger wirtschaftlicher Situation haben viele Betriebe zusätzliche Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt."
Er kündigte zugleich eine Fortsetzung des Thüringer Ausbildungspakts für 2005 an. Reinholz: "Wir wollen, dass unsere Jugend eine Zukunft in Thüringen hat." Durch intensive Nachvermittlungen konnte die Zahl der Ende September 2004
noch unvermittelten Lehrstellenbewerber bis Ende Dezember von 1 470 auf nur noch 77 reduziert werden. In Thüringen wurde damit bundesweit die geringste Anzahl nicht vermittelter Jugendlicher ausgewiesen. Mit einem Anteil von 0,2% an allen Bewerbern des Ausbildungsjahres 2003/2004 - insgesamt 31 725 - war dieses Ergebnis günstiger als im Durchschnitt der neuen (2,2%) und der alten (2,0%) Länder. Zugleich weist Thüringen mit fast 67% im Durchschnitt der neuen Länder (61,3%) den höchsten Anteil betrieblicher an allen
gemeldeten Ausbildungsstellen auf.
Deutschlandweit waren Ende 2004 noch knapp 15 000 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz, davon 4 650 in Ost- und 10 299 in Westdeutschland.
Autor: nnzDer Thüringer Ausbildungspakt hat sich nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz als "voller Erfolg" erwiesen. Ende Dezember 2004 standen in Thüringen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 77 noch unvermittelten Bewerbern des Ausbildungsjahres 2003/2004 insgesamt 56 freie Lehrstellen gegenüber. "Das zeigt, dass sich die gemeinsamen
Bemühungen von Wirtschaft und Landesregierung gelohnt haben", so der Minister. Im Bundesvergleich schneidet Thüringen am besten ab.
Alle Unkenrufe des vergangenen Jahres hätten sich damit als ebenso gegenstandslos erwiesen wie Forderungen nach einer Ausbildungsplatzabgabe. "Das ist jetzt endgültig vom Tisch", zeigte sich Reinholz überzeugt. Der Minister dankte den Thüringer Unternehmen für ihre hohe Ausbildungsbereitschaft. "Trotz schwieriger wirtschaftlicher Situation haben viele Betriebe zusätzliche Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt."
Er kündigte zugleich eine Fortsetzung des Thüringer Ausbildungspakts für 2005 an. Reinholz: "Wir wollen, dass unsere Jugend eine Zukunft in Thüringen hat." Durch intensive Nachvermittlungen konnte die Zahl der Ende September 2004
noch unvermittelten Lehrstellenbewerber bis Ende Dezember von 1 470 auf nur noch 77 reduziert werden. In Thüringen wurde damit bundesweit die geringste Anzahl nicht vermittelter Jugendlicher ausgewiesen. Mit einem Anteil von 0,2% an allen Bewerbern des Ausbildungsjahres 2003/2004 - insgesamt 31 725 - war dieses Ergebnis günstiger als im Durchschnitt der neuen (2,2%) und der alten (2,0%) Länder. Zugleich weist Thüringen mit fast 67% im Durchschnitt der neuen Länder (61,3%) den höchsten Anteil betrieblicher an allen
gemeldeten Ausbildungsstellen auf.
Deutschlandweit waren Ende 2004 noch knapp 15 000 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz, davon 4 650 in Ost- und 10 299 in Westdeutschland.


