Di, 13:02 Uhr
04.01.2005
Bitteres Ende
Nordhausen (nnz). Das Jahr 2004 ist für die Verwalter der Arbeitslosgkeit in Nordthüringen nicht gerade rosig zu Ende gegangen. Am Vormittag stellte die Nordhäuser Agentur für Arbeit die aktuellen Daten für den Dezember vor. Einzelheiten und einen Überblick gibt es mit dem bekannten Klick.
Bitteres Ende (Foto: nnz)
Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Agentur für Arbeit Nordhausen zum Jahreswechsel weiter angestiegen und beträgt Ende des Berichtsmonats 30.654. Damit erreichte sie den zweithöchsten Dezemberwert seit 1990. Im Vergleich zum Vormonat sind das im Agenturbezirk Nordhausen fast 2.400 und zum Vorjahresmonat über 800 mehr Frauen und Männer ohne Job. Insbesondere im saisonabhängigen Baugewerbe, aber auch auf dem Dienstleistungssektor hat sich die Zahl der Erwerbslosen stark erhöht und seit sieben Jahren im Dezember ebenfalls den Höchstwert erreicht. Neben dem Agenturbezirk Leinefelde, mit einer Steigerung gegenüber November um über 500 Personen hat die Hauptagentur Nordhausen mit 680 den höchsten Zugang an Arbeitslosen. Am stärksten angestiegen ist die Zahl der arbeitslosen Männer. Ende Dezember waren 15.333 registriert, über 2.100 mehr als vor vier Wochen.
Angestiegen ist auch auf Grund der saisonalen Entlassungen die im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit. Ende Dezember waren 3.590 junge Frauen und Männer ohne Beschäftigung, das sind fast 300 mehr als im Vormonat. Erwartungsgemäß hat sich jahreszeitlich bedingt ebenfalls der Anteil der Langzeitarbeitslosen erhöht. Während im Dezember 2003 noch 12.080 Menschen länger als ein Jahr ohne Arbeit waren, so sind es jetzt über 1.000 mehr. Mit einer Steigerung von über 300 gegenüber dem Vorjahr hat die Geschäftsstelle Artern hierbei den höchsten Anstieg.
Durch die erhöhte Arbeitslosigkeit im gesamten Agenturbezirk ist die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen um 1,6 Prozentpunkte auf 20,2 Prozent angestiegen. Nach wie vor ist im Agenturbezirk der Geschäftsstelle Artern mit 25,8 Prozent die Arbeitslosenquote am höchsten.
Im Monat Dezember meldeten sich 5.100 Männer und Frauen arbeitslos, das sind fast 1.100 mehr als im November und rund 1.000 mehr als vor zwölf Monaten. Allein 62,8 Prozent der Meldungen wurden aus beendeten Beschäftigungsverhältnissen des ersten Arbeitsmarktes registriert, über 2.500 davon kamen von Männern, das sind 70 Prozent. Erfahrungsgemäß sind diese Entlassungen auf die Beendigung von Saisonbeschäftigungen und Tätigkeiten im Baugewerbe zurückzuführen. Besonders hoch war der Anteil der Arbeitslosmeldungen in der Hauptagentur Nordhausen. 1.579 Personen mussten sich hier im Monatsverlauf neu oder wieder arbeitslos melden. Aber auch im Eichsfeldkreis mit den Geschäftsstellen Leinefelde und Heiligenstadt kam es wie in den vergangenen Jahren zu hohen Entlassungen in oben genannten Bereichen.
Aus der Arbeitslosigkeit abmelden konnten sich im Berichtsmonat 2.700 Personen, das sind über 800 weniger als im Vormonat. Dennoch handelt es sich um den höchsten Abgang von Erwerbslosen in einem Monat Dezember seit 1998. Vergleicht man die Zahlen im Jahresverlauf, so sind 2004 fast 3.000 Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit mehr zu verzeichnen als 2003. Dabei hat sich allerdings die Zahl derer, welche eine Erwerbstätigkeit aufgenommen haben, gegenüber dem Vorjahr rückläufig entwickelt, wobei in diesem Jahr über 2.000 mehr als im Jahr zuvor eine Beschäftigung bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber fanden. Angestiegen ist dagegen die Anzahl der Existenzgründungen. 200 Männer und Frauen, 120 mehr als im Dezember 2003, haben ein eigenes Unternehmen gegründet und werden von der Nordhäuser Arbeitsagentur mit Existenzgründungszuschuss oder Überbrückungsgeld gefördert.
Der Zugang gemeldeter Stellen entwickelte sich im Berichtsmonat wieder ungünstig. Mit einem Angebot von 246 Stellen hat sich die Zahl im Vergleich zum November um 277 und im Vergleich zum Vorjahresmonat um über 500 deutlich verringert. Den höchsten Rückgang gibt es im Agenturbezirk Nordhausen selbst. Lediglich 85 Stellen, davon fast 50 Prozent in Teilzeit, wurden im Monat Dezember gemeldet, über 200 weniger als im Vormonat. Die Durchführung von Jobbörsen und Veranstaltungen mit Zeitarbeitsunternehmen konnte dieser Tendenz zwar entgegenwirken, die eigentliche Problematik aber nicht lösen. Insgesamt 300 Stellen wurden im Berichtsmonat wieder besetzt , das sind 300 weniger als im November. Für den Agenturbezirk Nordhausen ergibt sich damit ein Bestand von 589 offenen Arbeitsstellen
Die Geschäftsstellen im Überblick:
Nordhausen
Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember um 678 auf 9.878 gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahr gab es 71 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Dezember 20,7 %. Vor einem Jahr hatte sich die Quote auf 20,0 % belaufen. Im Dezember meldeten sich 1.579 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 413 Personen oder 35 % mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 901 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 82 oder 10 % mehr als vor
Jahresfrist. In der Hauptagentur Nordhausen waren im Dezember 312 Stellenangebote registriert, gegenüber November ist das ein Rückgang von 23. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 154 Stellen weniger.
Artern
Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember um 443 auf 5.742 gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahr gab es 44 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Dezember 25,8 %. Vor einem Jahr hatte sich die Quote auf 25,4 % belaufen. Im Dezember meldeten sich 940 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 305 Personen oder 48 % mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 496 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 54 oder 10 % weniger als vor Jahresfrist. In der Geschäftsstelle Artern waren im Dezember 26 Stellenangebote registriert, gegenüber November ist das ein Rückgang von 25. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 52
Stellen weniger.
Heiligenstadt
Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember um 366 auf 3.258 gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahr gab es 265 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Dezember 14,7 %. Vor einem Jahr hatte sich die Quote auf 13,7 % belaufen. Im Dezember meldeten sich 643 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 134 Personen oder 26 % mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 278 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 21 oder 7 % weniger als vor
Jahresfrist. In der Geschäftsstelle Heiligenstadt waren im Dezember 61 Stellenangebote registriert, gegenüber November ist das ein Plus von 4. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 75 Stellen weniger.
Leinefelde
Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember um 514 auf 6.131 gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahr gab es 192 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Dezember 16,9 %. Vor einem Jahr hatte sich die Quote auf 16,2 % belaufen. Im Dezember meldeten sich 1.080 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 40 Personen oder 4 % mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 566 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 25 oder 4 % weniger als vor
Jahresfrist. In der Geschäftsstelle Leinefelde waren im Dezember 116 Stellenangebote registriert, gegenüber November ist das ein Rückgang von 7. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 59 Stellen weniger.
Sondershausen
Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember um 385 auf 5.645 gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahr gab es 241 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Dezember 24,0 %. Vor einem Jahr hatte sich die Quote auf 22,5 % belaufen. Im Dezember meldeten sich 865 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 103 Personen oder 14 % mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 480 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 63 oder 15 % mehr als vor
Jahresfrist. In der Geschäftsstelle Sondershausen waren im Dezember 74 Stellenangebote registriert, gegenüber November ist das ein Rückgang von 5. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 76 Stellen weniger.
Autor: nnz
Bitteres Ende (Foto: nnz)
Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Agentur für Arbeit Nordhausen zum Jahreswechsel weiter angestiegen und beträgt Ende des Berichtsmonats 30.654. Damit erreichte sie den zweithöchsten Dezemberwert seit 1990. Im Vergleich zum Vormonat sind das im Agenturbezirk Nordhausen fast 2.400 und zum Vorjahresmonat über 800 mehr Frauen und Männer ohne Job. Insbesondere im saisonabhängigen Baugewerbe, aber auch auf dem Dienstleistungssektor hat sich die Zahl der Erwerbslosen stark erhöht und seit sieben Jahren im Dezember ebenfalls den Höchstwert erreicht. Neben dem Agenturbezirk Leinefelde, mit einer Steigerung gegenüber November um über 500 Personen hat die Hauptagentur Nordhausen mit 680 den höchsten Zugang an Arbeitslosen. Am stärksten angestiegen ist die Zahl der arbeitslosen Männer. Ende Dezember waren 15.333 registriert, über 2.100 mehr als vor vier Wochen.
Angestiegen ist auch auf Grund der saisonalen Entlassungen die im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit. Ende Dezember waren 3.590 junge Frauen und Männer ohne Beschäftigung, das sind fast 300 mehr als im Vormonat. Erwartungsgemäß hat sich jahreszeitlich bedingt ebenfalls der Anteil der Langzeitarbeitslosen erhöht. Während im Dezember 2003 noch 12.080 Menschen länger als ein Jahr ohne Arbeit waren, so sind es jetzt über 1.000 mehr. Mit einer Steigerung von über 300 gegenüber dem Vorjahr hat die Geschäftsstelle Artern hierbei den höchsten Anstieg.
Durch die erhöhte Arbeitslosigkeit im gesamten Agenturbezirk ist die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen um 1,6 Prozentpunkte auf 20,2 Prozent angestiegen. Nach wie vor ist im Agenturbezirk der Geschäftsstelle Artern mit 25,8 Prozent die Arbeitslosenquote am höchsten.
Im Monat Dezember meldeten sich 5.100 Männer und Frauen arbeitslos, das sind fast 1.100 mehr als im November und rund 1.000 mehr als vor zwölf Monaten. Allein 62,8 Prozent der Meldungen wurden aus beendeten Beschäftigungsverhältnissen des ersten Arbeitsmarktes registriert, über 2.500 davon kamen von Männern, das sind 70 Prozent. Erfahrungsgemäß sind diese Entlassungen auf die Beendigung von Saisonbeschäftigungen und Tätigkeiten im Baugewerbe zurückzuführen. Besonders hoch war der Anteil der Arbeitslosmeldungen in der Hauptagentur Nordhausen. 1.579 Personen mussten sich hier im Monatsverlauf neu oder wieder arbeitslos melden. Aber auch im Eichsfeldkreis mit den Geschäftsstellen Leinefelde und Heiligenstadt kam es wie in den vergangenen Jahren zu hohen Entlassungen in oben genannten Bereichen.
Aus der Arbeitslosigkeit abmelden konnten sich im Berichtsmonat 2.700 Personen, das sind über 800 weniger als im Vormonat. Dennoch handelt es sich um den höchsten Abgang von Erwerbslosen in einem Monat Dezember seit 1998. Vergleicht man die Zahlen im Jahresverlauf, so sind 2004 fast 3.000 Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit mehr zu verzeichnen als 2003. Dabei hat sich allerdings die Zahl derer, welche eine Erwerbstätigkeit aufgenommen haben, gegenüber dem Vorjahr rückläufig entwickelt, wobei in diesem Jahr über 2.000 mehr als im Jahr zuvor eine Beschäftigung bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber fanden. Angestiegen ist dagegen die Anzahl der Existenzgründungen. 200 Männer und Frauen, 120 mehr als im Dezember 2003, haben ein eigenes Unternehmen gegründet und werden von der Nordhäuser Arbeitsagentur mit Existenzgründungszuschuss oder Überbrückungsgeld gefördert.
Der Zugang gemeldeter Stellen entwickelte sich im Berichtsmonat wieder ungünstig. Mit einem Angebot von 246 Stellen hat sich die Zahl im Vergleich zum November um 277 und im Vergleich zum Vorjahresmonat um über 500 deutlich verringert. Den höchsten Rückgang gibt es im Agenturbezirk Nordhausen selbst. Lediglich 85 Stellen, davon fast 50 Prozent in Teilzeit, wurden im Monat Dezember gemeldet, über 200 weniger als im Vormonat. Die Durchführung von Jobbörsen und Veranstaltungen mit Zeitarbeitsunternehmen konnte dieser Tendenz zwar entgegenwirken, die eigentliche Problematik aber nicht lösen. Insgesamt 300 Stellen wurden im Berichtsmonat wieder besetzt , das sind 300 weniger als im November. Für den Agenturbezirk Nordhausen ergibt sich damit ein Bestand von 589 offenen Arbeitsstellen
Die Geschäftsstellen im Überblick:
Nordhausen
Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember um 678 auf 9.878 gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahr gab es 71 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Dezember 20,7 %. Vor einem Jahr hatte sich die Quote auf 20,0 % belaufen. Im Dezember meldeten sich 1.579 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 413 Personen oder 35 % mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 901 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 82 oder 10 % mehr als vor
Jahresfrist. In der Hauptagentur Nordhausen waren im Dezember 312 Stellenangebote registriert, gegenüber November ist das ein Rückgang von 23. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 154 Stellen weniger.
Artern
Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember um 443 auf 5.742 gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahr gab es 44 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Dezember 25,8 %. Vor einem Jahr hatte sich die Quote auf 25,4 % belaufen. Im Dezember meldeten sich 940 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 305 Personen oder 48 % mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 496 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 54 oder 10 % weniger als vor Jahresfrist. In der Geschäftsstelle Artern waren im Dezember 26 Stellenangebote registriert, gegenüber November ist das ein Rückgang von 25. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 52
Stellen weniger.
Heiligenstadt
Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember um 366 auf 3.258 gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahr gab es 265 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Dezember 14,7 %. Vor einem Jahr hatte sich die Quote auf 13,7 % belaufen. Im Dezember meldeten sich 643 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 134 Personen oder 26 % mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 278 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 21 oder 7 % weniger als vor
Jahresfrist. In der Geschäftsstelle Heiligenstadt waren im Dezember 61 Stellenangebote registriert, gegenüber November ist das ein Plus von 4. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 75 Stellen weniger.
Leinefelde
Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember um 514 auf 6.131 gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahr gab es 192 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Dezember 16,9 %. Vor einem Jahr hatte sich die Quote auf 16,2 % belaufen. Im Dezember meldeten sich 1.080 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 40 Personen oder 4 % mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 566 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 25 oder 4 % weniger als vor
Jahresfrist. In der Geschäftsstelle Leinefelde waren im Dezember 116 Stellenangebote registriert, gegenüber November ist das ein Rückgang von 7. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 59 Stellen weniger.
Sondershausen
Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember um 385 auf 5.645 gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahr gab es 241 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Dezember 24,0 %. Vor einem Jahr hatte sich die Quote auf 22,5 % belaufen. Im Dezember meldeten sich 865 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 103 Personen oder 14 % mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 480 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 63 oder 15 % mehr als vor
Jahresfrist. In der Geschäftsstelle Sondershausen waren im Dezember 74 Stellenangebote registriert, gegenüber November ist das ein Rückgang von 5. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 76 Stellen weniger.

