Fr, 13:17 Uhr
31.08.2001
Petersberg auch für Behinderte
Nordhausen (nnz). Gegen jede Form von Populismus, die auf dem Rücken von behinderten Menschen ausgetragen wird, wendete sich heute Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Rinke nahm Stellung zur Vorkommnissen an der Treppe zum Petersberg.
Das sogenannte Behindertenkonzept sei ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtplanungen zur Landesgartenschau gewesen, erst kürzlich sei dieses Konzept in den entsprechenden Ministerien in Erfurt vorgestellt und für gut befunden worden, meinte Rinke. Von Planungsbeginn an, seien seitens der Auftraggeber die Forderungen nach einer möglichst barrierefreien Erschließung des Petersberges aufgemacht worden. Hierzu gab die verschiedensten Gespräche mit dem Behindertenverband Erfurt und kürzlich auch mit dem sich neu gegründeten Behindertenverband Nordthüringen, der seinen Sitz in Artern und eine Außenstelle in Nordhausen hat. Der Verbandsvorsitzende Bernd Reiber hatte sich gestern von den Planungen und bei einer Besichtigung vor Ort informiert. Reiber begrüßte heute die Einbeziehung des barrierefreien Gedankens in die Planungen. Seiner Meinung hätten sich die Medien gestern am Petersberg vorführen lassen.
Dieser Meinung war auch die Geschäftsführerin der LGS GmbH, Inge Klaan. Die Treppe von der Weberstraße sei nie barrierefrei geplant und demzufolge auch nicht gebaut worden. Wer einigermaßen Ahnung davon habe, hätte erkennen müssen, dass diese Treppe aufgrund ihrer Neigung für Rollstühle vollkommen ungeeignet sei. Die Rampen innerhalb der Treppe sind in erster Linie für den Transport von Rollern oder Fahrrädern gedacht. Sie sollen den hunderten Schulkindern einen schnellen und kurzen Weg zu den Schulen und künftigen Freizeitangeboten auf dem Petersberg ermöglichen. Der behindertengerechte Zugang wird an der Ecke Weber/Breitscheidstraße geschaffen.
Weiterhin werde der Hauptweg auf dem Petersberg mit Rampen versehen, so dass der überwiegende Teil der Ausstellungsfläche auf dem Petersberg auch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte erwandert werden kann. An einem Hang wird derzeit sogar an die Installierung eines Lastenaufzuges für Rollstühle gedacht. Weiterhin wird während der Landesgartenschau ein kostenfreier Behindertenservice mit Rollstuhlverleih und Begleitpersonen angeboten. Zusätzlich werden alle Publikationen in Bindenschrift erscheinen.
Autor: nnzDas sogenannte Behindertenkonzept sei ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtplanungen zur Landesgartenschau gewesen, erst kürzlich sei dieses Konzept in den entsprechenden Ministerien in Erfurt vorgestellt und für gut befunden worden, meinte Rinke. Von Planungsbeginn an, seien seitens der Auftraggeber die Forderungen nach einer möglichst barrierefreien Erschließung des Petersberges aufgemacht worden. Hierzu gab die verschiedensten Gespräche mit dem Behindertenverband Erfurt und kürzlich auch mit dem sich neu gegründeten Behindertenverband Nordthüringen, der seinen Sitz in Artern und eine Außenstelle in Nordhausen hat. Der Verbandsvorsitzende Bernd Reiber hatte sich gestern von den Planungen und bei einer Besichtigung vor Ort informiert. Reiber begrüßte heute die Einbeziehung des barrierefreien Gedankens in die Planungen. Seiner Meinung hätten sich die Medien gestern am Petersberg vorführen lassen.
Dieser Meinung war auch die Geschäftsführerin der LGS GmbH, Inge Klaan. Die Treppe von der Weberstraße sei nie barrierefrei geplant und demzufolge auch nicht gebaut worden. Wer einigermaßen Ahnung davon habe, hätte erkennen müssen, dass diese Treppe aufgrund ihrer Neigung für Rollstühle vollkommen ungeeignet sei. Die Rampen innerhalb der Treppe sind in erster Linie für den Transport von Rollern oder Fahrrädern gedacht. Sie sollen den hunderten Schulkindern einen schnellen und kurzen Weg zu den Schulen und künftigen Freizeitangeboten auf dem Petersberg ermöglichen. Der behindertengerechte Zugang wird an der Ecke Weber/Breitscheidstraße geschaffen.
Weiterhin werde der Hauptweg auf dem Petersberg mit Rampen versehen, so dass der überwiegende Teil der Ausstellungsfläche auf dem Petersberg auch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte erwandert werden kann. An einem Hang wird derzeit sogar an die Installierung eines Lastenaufzuges für Rollstühle gedacht. Weiterhin wird während der Landesgartenschau ein kostenfreier Behindertenservice mit Rollstuhlverleih und Begleitpersonen angeboten. Zusätzlich werden alle Publikationen in Bindenschrift erscheinen.

