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Sa, 11:03 Uhr
01.01.2005

Viel zu tun gehabt

Viel zu tun gehabt (Foto: nnz) Viel zu tun gehabt (Foto: nnz) Nordhausen (nnz). Wenn der „Otto-Normal-Verbraucher“ in das Neue Jahr hineinfeiert, dann haben die Kameraden der Nordhäuser Berufsfeuerwehr einen ganz normalen Dienst. In den zurückliegenden Stunden hatten sie mehr als „normal“ zu tun.


Kurz vor 3 Uhr ging heute morgen in der Leitstelle der Berufsfeuerwehr in Nordhausen ein Alarm ein. In der Drosselgasse der Rolandstadt stand ein Einfamilienhaus in Flammen. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr und der Polizei wurde bei dem Brand in der Wohnung niemand verletzt, die Flammen wurden durch die Feuerwehr schnell gelöscht. Das Innere des Hauses ist derzeit nicht mehr bewohnbar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Schaden wird von der Polizei auf rund 150.000 Euro geschätzt.

Doch dieser Wohnhausbrand war nicht das einzige Ereignis, zu dem die Kameraden gerufen worden waren. Ein Blick in das Einsatzprotokoll macht das deutlich. Da sind das Aufnehmen einer ausgelaufenen Flüssigkeit in Nordhausen (14.58 Uhr), die Bergung eines Ölkanisters vom Zorgeufer (15.15 Uhr), ein Autobrand in der Töpferstraße (18.24 Uhr) sowie zwei Containerbrände in der Jahn-Straße (23.55 Uhr) und in der Justus-Jonas-Straße (Punkt 24 Uhr) zu nennen.

Insgesamt hatten in der Silvesternacht sieben Angehörige der Berufsfeuerwehr Dienst, sie wurden durch zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nordhausen unterstützt.
Autor: nnz

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