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Di, 15:51 Uhr
08.05.2018
Diskutiert

Bildungspolitische Herausforderungen im Landkreis

Über bildungspolitische Herausforderungen im Landkreis Nordhausen haben jetzt regionaler Akteure im Rahmen des Projekts „Bildung integriert Nordhausen“ diskutiert...

Diskutiert (Foto: J. Piper) Diskutiert (Foto: J. Piper)
Die Transferagentur für kommunales Bildungsmanagement aus Halle moderierte die Veranstaltung. Der Einladung der des Ersten Beigeordneten des Landkreises Stefan Nüßle waren Mitglieder des Schulausschusses, Fachbereichsleiter aus der Verwaltung, Schulamts- und Schulverwaltungsamtsvertreter sowie des Jobcenters und der Stadt Nordhausen gefolgt.

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In der Zukunftswerkstatt konnten die Akteure in mehreren Phasen Kritik, Visionen und konkrete Handlungsempfehlungen äußern und in einen offenen Austausch zu den Herausforderungen des Bildungssektors treten. Insbesondere die aktuellen Herausforderungen für Schulen standen im Mittelpunkt.

„Die Situation des Lehrermangels an Schulen ist wohl die dringendste Herausforderung im Bildungsbereich. Hier brauchen wir zeitnahe und tragbare Lösungen, um den Kindern und Jugendlichen stabile und qualitative Lernbedingungen zu ermöglichen. Der Freistaat muss diesbezüglich handeln“, unterstrich Stefan Nüßle den Wunsch nach mehr Lehrern. Neben der personellen Situation an Schulen sind die Rahmenbedingungen des Lehrens ebenso ein zentraler Schwerpunkt.

„Auch wenn der Landkreis in den vergangenen Jahren an vielen Schulen investiert hat, müssen wir in den kommenden Jahren gezielt Schulstandorte sanieren. Insbesondere das Thema der Digitalisierung erfordert aufwendige und umfassende Investitionen, um unsere Schulen zukunftsfähig zu gestalten und zeitgemäße Lernbedingungen zu garantieren“, berichtet Hans-Georg Müller, Leiter des Fachbereichs Schulverwaltung des Landkreises.

In der Kreisverwaltung besteht ein deutlicher Wille, die Rahmenbedingungen von Bildung zu verbessern. Angesichts der notwendigen Investitionen sehen aber sowohl Nüßle als auch Müller dringenden Unterstützungsbedarf von Bund und Land. Durch den Regionaldiskurs sind einmal mehr Schwerpunkte definiert und analysiert worden. Einige Themen werden dabei durch das Projekt „Bildung integriert“, das im Rahmen des Bundesprogramms Bildung integriert das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäische Sozialfond der EU fördern, in den nächsten zwei Jahren noch behandelt.

Insbesondere im Bereich der Digitalisierung kann der Landkreis als Schulträger Akzente setzen und den kommunalen Bildungsbereich und damit die Lehr- und Lernbedingungen an Schulen gezielt weiter verbessern.
Autor: red

Kommentare
Andreas Dittmar
09.05.2018, 10.37 Uhr
Warmen Worten auch Taten folgen lassen
Ein funktionierendes Bildungssystem ist eine dringende Notwendigkeit, weil es die Zukunft der Gesellschaft absichert. Ohne Bildung keine Fachkräfte => Weg zum Entwicklungsland. Der "Wunsch nach mehr Lehreren" wird in Erfurt den selben Weg gehen wie schon die vorher getätigten Apelle. Es ist an der Zeit das Recht auf Bildung bei der Landesregierung EINZUKLAGEN. Dann wird ein Schuh draus.
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