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Do, 16:01 Uhr
03.05.2018
Ministerin stellt Studie vor

Biosphärenreservat als relevanter Wirtschaftsfaktor

Der Naturtourismus in den Naturparken Südharz und Kyffhäuser sei bereits jetzt ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Das legen die Zahlen einer aktuellen Studie des renommierten Biosphärenreservat-Experten Prof. Hubert Job von der Universität Würzburg nahe, die das Thüringer Umweltministerium in Auftrag gegeben hat...

Pro Jahr brächten Besucher des Naturparks Kyffhäuser fast 27 Millionen Euro in die Region. Das sichere knapp 800 Arbeitsplätze. Im Naturpark Südharz seien es über 20 Millionen und knapp 600 Arbeitsplätze.

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„Naturschutz schafft Jobs und kurbelt den Tourismus an – das haben wir jetzt noch einmal schwarz auf weiß. Wir sehen das in der Rhön und das kann auch im Norden Thüringens kommen. Es geht um Einkommen in ländlichen Regionen und eine Perspektive für die nächsten 10 bis 20 Jahre, im Einklang mit der Natur“, so Umweltministerin Anja Siegesmund. „Durch eine UNESCO Auszeichnung steigen die Besucher- und Übernachtungszahlen und die Nachfrage nach regionalen Produkten.“

Blick in den Südharz (Foto: nnz) Blick in den Südharz (Foto: nnz)

Durch Besucherzählungen, Interviews und Fragebögen wurden mit der Studie erstmalig Übernachtungszahlen sowie Konsumverhalten der Besucherinnen und Besucher in den Naturparkregionen Südharz und Kyffhäuser erhoben. Weitere Ergebnisse der Studie sind unter http://www.thueringen.de/mam/th8/tmlfun/naturschutz/nnl/job-studie_suedharz_endbericht_jmu_180411.pdf zu finden. Bereits Ende 2017 hat das Thüringer Umweltministerium einen moderierten Diskussionsprozess angestoßen, um mit den Menschen vor Ort Möglichkeiten für ein Biosphärenreservat im Norden Thüringens und seine Chancen für die Region zu diskutieren. Die Studie der Universität Würzburg leistet einen weiteren Beitrag zu dieser Diskussion.

Biosphärenreservate sind von der UNESCO ins Leben gerufene Modellregionen, in denen eine nachhaltige Entwicklung im Zusammenspiel von Umwelt, Wirtschaft und sozialen Aspekten verwirklicht werden soll. Das Gebiet für ein mögliches Biosphärenreservat Südharz/Kyffhäuser umfasst als Suchraum die beiden Naturparke Südharz und Kyffhäuser. Der im November 2017 gestartet Moderationsprozess des Thüringer Umweltministeriums soll zur Meinungsbildung in der Region beitragen, um bei einem positiven Votum der Region am Ende die Voraussetzungen für einen erfolgreichen UNESCO-Antrag für ein Biosphärenreservat Südharz/Kyffhäuser zur erfüllen. Weitere Informationen unter www.thueringen.de/th8/tmuen/aktuell/neues/101922/index.aspx und www.moderation-biosphärenreservat.de
Autor: red

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