eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 17:16 Uhr
02.05.2018
Ein Plan gegen die Gymnasien

Zukunft Schule - ohne Gymnasium

„Der Thüringen-Plan Zukunft Schule zeigt, dass die Landesregierung jetzt fest entschlossen ist, die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen gegen alle Vorbehalte durchzudrücken – und zwar zu Lasten des Gymnasiums!“, so Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes...


Bereits vor zwei Jahren hatte der durch eine (gezielte?) Indiskretion an die Öffentlichkeit gelangte Referentenentwurf zur Schulnetzplanung an den Schulen für große Unruhe und Verunsicherung gesorgt.

Anzeige Refinery (lang)
Der nun vorliegende Plan, so Heike Schimke, ziele eindeutig gegen das Gymnasium: „So sollen für die Schüler an den Gymnasien Fahrzeiten von zweimal 60 Minuten zumutbar sein gegenüber zweimal 45 Minuten an den Regelschulen.“

Vor allem aber die geforderte Mindestschülerzahl zeigt nach Auffassung der Thüringer Philologen, dass die Einrichtung neuer Gemeinschaftsschulen forciert werden soll: Mindestens 576 Schüler, das heißt, dreizügig mit mindestens 24 Schülern pro Klasse, sind für die Gymnasien vorgesehen. Bei den Gemeinschaftsschulen hat das Ministerium dagegen gegenüber dem Entwurf von 2016 noch „nachgelegt“ und die Mindestschülerzahl von 320 auf 264 gesenkt. Demnach müssen Gemeinschaftsschulen nicht einmal in allen Klassenstufen wenigstens zweizügig sein!

Die Thüringer Philologen verschließen sich nicht der Diskussion darüber, welche Schulgrößen man sich in Thüringen künftig leisten kann. Jedoch muss klar sein, dass vor der Durchsetzung von Mindestgrößen von Klassen und Schulen ein breiter Konsens darüber bei allen Beteiligten hergestellt werden muss. Eine einfache Inkraftsetzung von Vorstellungen des zuständigen Ministeriums reicht nicht!

Die Auffassung, so könne dem Unterrichtsausfall entgegengewirkt werden, teilt Heike Schimke nur teilweise: „Der Unterrichtsausfall ist ein hausgemachtes Problem, da die Politik es jahrelang versäumt hat und immer noch versäumt, genug Lehrkräfte einzustellen. Mit der Zerschlagung bewährter Schulstrukturen wird dieses Problem nicht gelöst, sondern nur neue Unruhe in die Schulen getragen. Die Leidtragenden sind wieder einmal die Schüler!“

Der Thüringer Philologenverband ist die Gewerkschaft der Gymnasiallehrerinnen und –lehrer
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
eduf
02.05.2018, 19:10 Uhr
Vorschlag für eine noch bessere Bildung
Einführung größerer Klassen durch Zusammenlegung mehrerer Schuljahre. Gemeinsames Lernen in den Klassenstufen 1 bis 4 und 5 bis 8. Generelle Vermittlung des Schreibens durch Hören. Einführung einfacher Sprache durch Vermeidung von zusammengesetzten Substantiven. Vermittlung der Grundrechenarten bis maximal zur Zahl 100. Bei größeren Zahlen muss dann die Zahl durch Nennung der Ziffern beschrieben werden. Beispiel: 196 heißt dann, eins neun sechs. Lektüre am besten „Bild-Zeitung“. Sticht durch einfache Sprache, wenig Text und viele Bilder hervor und erklärt garantiert die Welt. Im Notfall auf die TA zurück greifen. Kapiert garantiert jeder. Für nicht so „helle“ Kinder, es ist nicht die Hautfarbe gemeint, Einführung von Piktogrammen. Falls es dann immer noch nicht klappt, den Abschluss der 8. Klasse auch schon mal nach 5 oder 6 Schuljahren aushändigen. Den Rest des Unterrichts mit Warnungen vor Klimawandel, bösen Rechten, guten Aktivisten und frühkindlicher Sexualisierung, Muslime davon ausgenommen, füllen.
Wär doch was, oder?
Alternativ, vorausgesetzt die Eltern haben genug Geld, die Kinder auf eine Privatschule schicken.


eduf
Hobby Politiker
02.05.2018, 20:15 Uhr
Wer den Plan nicht erkennt hat schon verloren
Das ist doch genauso gewollt hier wird ein Schulsystem geschaffen was besser in Afrika oder im Orient passt. Wir werden angepasst meine Damen und Herren.
Herzlichen Glückwunsch zu "Ihrer" Wahl.
free Gigi
02.05.2018, 21:29 Uhr
Deutschland schafft sich ab
und hier das nächste Beispiel für diese These...
Mueller13
02.05.2018, 23:05 Uhr
Hinterlassen einen Trümmerhaufen
Im nächsten Jahr habt Ihr wieder die Chance diesen Unsinn zu korrigieren. Wählt wieder Links und es wird NOCH schlimmer werden.
Bärbel174
03.05.2018, 08:58 Uhr
Naja klar....
Wenn man auf dem Marktplatz mit Bier dafür wirbt, lieber grenzenlos dicht zu sein, braucht man auch keine Schulbildung. So ein bisschen Steine werfen und Kinderwagen anzünden, kann man auch ohne Gymnasium. Tolle Idee, die einzig und allein Lehrer einsparen soll. Vielen Dank, an alle Wählerinnen und Wähler, die offensichtlich keine Kinder haben. Die nächste Stufe ist bald erreicht. Zum Glück, helfen uns die Fachkräfte aus dem Ausland.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)