Di, 10:11 Uhr
21.12.2004
Keinen Cent für die eigene Kirche!
Nordhausen (nnz). Das ist schon ein merkwürdiges Motto, das die evangelische Kichen in diesen Tagen herausgegeben hat. Was sich dahinter verbirgt, das hat jetzt die nnz erfahren.
Alle Spenden und Kollekten, die in den evangelischen Heiligabend-Gottesdiensten des Kirchenkreises gesammelt werden, sind für die Arbeit der Aktion BROT FÜR DIE WELT bestimmt. Dies gab jetzt Superintendent Michael Bornschein bekannt. "Trotz großer eigener finanzieller Sorgen stellen die evangelischen Gemeinden die ertragreichste Sammlung des Jahres für den Kampf gegen Hunger und Massenarmut in den
Kontinenten des Südens zur Verfügung." Bundesweit erreicht BROT FÜR DIE WELT jährlich etwa ein Spendenaufkommen von 50 bis 60 Millionen Euro. Die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Südharz haben dazu im letzten Jahr mit über 16.000 Euro beigetragen.
Die Botschaft von Weihnachten vom ‚Friede auf Erden’ sei Verheißung Gottes für unsere Welt und Auftrag an uns zugleich, uns für Frieden und gerechtere Lebensverhältnisse für alle Menschen einzusetzen, in Wort und Tat. Deshalb möchte ich alle Besucherinnen und Besucher unserer Heilig-Abend-Gottesdienste herzlich bitten, durch Ihre Kollekte diese wichtige Arbeit der Aktion Brot für die Welt zu unterstützen, so Bornschein.
BROT FÜR DIE WELT führt seine Projekte nicht in Eigenregie durch. Die Aktion fördert die Vorhaben einheimischer Partnerorganisationen. Häufig handelt es sich dabei um Kirchen, aber auch um viele Organisationen, die wir als Bürgerinitiativen bezeichnen würden. BROT FÜR DIE WELT folgt dem Leitwort "Den Armen Gerechtigkeit". Denn Unrecht und Rechtsbruch sind erfahrungsgemäß Hauptursachen für Verelendung bis zum nackten Hunger. Auch die Aids-Epidemie, der Mangel an sauberem Trinkwasser, Landvertreibungen, Ausbeutung von Kindern und Frauen haben entscheidend mit Mangel an Gerechtigkeit zu tun.
Superintendent Michael Bornschein wünscht auch deshalb allen nnz-Lesern ein gesegnetes und friedevolles Weihnachtsfest.
Autor: nnzAlle Spenden und Kollekten, die in den evangelischen Heiligabend-Gottesdiensten des Kirchenkreises gesammelt werden, sind für die Arbeit der Aktion BROT FÜR DIE WELT bestimmt. Dies gab jetzt Superintendent Michael Bornschein bekannt. "Trotz großer eigener finanzieller Sorgen stellen die evangelischen Gemeinden die ertragreichste Sammlung des Jahres für den Kampf gegen Hunger und Massenarmut in den
Kontinenten des Südens zur Verfügung." Bundesweit erreicht BROT FÜR DIE WELT jährlich etwa ein Spendenaufkommen von 50 bis 60 Millionen Euro. Die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Südharz haben dazu im letzten Jahr mit über 16.000 Euro beigetragen.
Die Botschaft von Weihnachten vom ‚Friede auf Erden’ sei Verheißung Gottes für unsere Welt und Auftrag an uns zugleich, uns für Frieden und gerechtere Lebensverhältnisse für alle Menschen einzusetzen, in Wort und Tat. Deshalb möchte ich alle Besucherinnen und Besucher unserer Heilig-Abend-Gottesdienste herzlich bitten, durch Ihre Kollekte diese wichtige Arbeit der Aktion Brot für die Welt zu unterstützen, so Bornschein.
BROT FÜR DIE WELT führt seine Projekte nicht in Eigenregie durch. Die Aktion fördert die Vorhaben einheimischer Partnerorganisationen. Häufig handelt es sich dabei um Kirchen, aber auch um viele Organisationen, die wir als Bürgerinitiativen bezeichnen würden. BROT FÜR DIE WELT folgt dem Leitwort "Den Armen Gerechtigkeit". Denn Unrecht und Rechtsbruch sind erfahrungsgemäß Hauptursachen für Verelendung bis zum nackten Hunger. Auch die Aids-Epidemie, der Mangel an sauberem Trinkwasser, Landvertreibungen, Ausbeutung von Kindern und Frauen haben entscheidend mit Mangel an Gerechtigkeit zu tun.
Superintendent Michael Bornschein wünscht auch deshalb allen nnz-Lesern ein gesegnetes und friedevolles Weihnachtsfest.


