So, 09:22 Uhr
19.12.2004
Disko in der Hosentasche
Nordhausen (nnz). MP3-Spieler ist nicht gleich MP3-Spieler. Die modernen Varianten des Walkman unterscheiden sich untereinander sehr, was Speicherkapazität, Anfälligkeit für Erschütterungen, Bedienung und Funktionen betrifft. Vor allem als Weihnachtsgeschenk machen sich die Kleinen recht gut. Doch Vorsicht!!!!
Die Tester der Stiftung Warentest haben jetzt 27 tragbare MP3-Player geprüft: Festplattenspeicher, Player mit Videofunktion und Flashplayer. Ergebnis: Große Unterschiede in der Qualität und beim Preis. Wer beispielsweise einen guten MP3-Player mit Festplattenspeicher haben will, kann dafür 260 Euro, aber auch 470 Euro bezahlen. Wichtig für den Kauf des Players: Es sollte bereits im Vorfeld klar sein, in welchen Situationen der Player genutzt werden soll, da die Preisunterschiede nicht nur innerhalb sondern auch zwischen den Typklassen sehr groß sind. Wer beim Joggen oder im Fitness-Studio Musik hören will, ist mit Flashplayern prima bedient. Flashplayer sind MP3-Player mit internem Speicherchip oder einsteckbarer Speicherkarte.
Sie sind billig, leicht und robust – und Erschütterungen sind für sie beim Musikabspielen kein Problem. Mit 256 Megabyte bieten sie zwei bis vier Stunden Musik. Viele Spieler sind durch Speicherkarten erweiterbar, so dass dann neun bis 17 Stunden Musik gespeichert werden können.
MP3-Player mit Festplattenspeicher sind deutlich schwerer als Flashplayer. Je nach Festplatte passen bis zu 270 CDs drauf. Die Geräte lassen sich stellenweise gut bedienen. Der Download der Musik vom für den Betrieb des MP3-Players notwendigen MAC oder PCs geht schnell, wenn eine Firewire oder USB 2.0 Schnittstelle vorhanden ist.
Von USB 1.0 ist bei solchen Player abzuraten.
Die MP3-Player mit Videofunktion sind sowohl als großes und gut sortierbares Musikarchiv als auch als kleiner Videoplayer einsetzbar, aber für den mobilen Musikgenuss sind sie weniger geeignet, weil sie etwas größer und schwerer sind. Außerdem haben sie oft nur eine kurze Betriebsdauer. Ob ein Film in dieser größe wirklich noch »ansehbar« bleibt fraglich. Auch stellt sich der legale Bezug von Inhalten (also Filmen) als schwer bis unmöglich dar.
Tipp der Tester: Egal welcher Player-Typ es sein soll – wer bereits beim Einkauf auf eine lange Betriebsdauer achtet, spart sich viel Ärger. Die kompletten Testergebnisse gibt es in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test oder unter www.test.de.
Autor: nnzDie Tester der Stiftung Warentest haben jetzt 27 tragbare MP3-Player geprüft: Festplattenspeicher, Player mit Videofunktion und Flashplayer. Ergebnis: Große Unterschiede in der Qualität und beim Preis. Wer beispielsweise einen guten MP3-Player mit Festplattenspeicher haben will, kann dafür 260 Euro, aber auch 470 Euro bezahlen. Wichtig für den Kauf des Players: Es sollte bereits im Vorfeld klar sein, in welchen Situationen der Player genutzt werden soll, da die Preisunterschiede nicht nur innerhalb sondern auch zwischen den Typklassen sehr groß sind. Wer beim Joggen oder im Fitness-Studio Musik hören will, ist mit Flashplayern prima bedient. Flashplayer sind MP3-Player mit internem Speicherchip oder einsteckbarer Speicherkarte.
Sie sind billig, leicht und robust – und Erschütterungen sind für sie beim Musikabspielen kein Problem. Mit 256 Megabyte bieten sie zwei bis vier Stunden Musik. Viele Spieler sind durch Speicherkarten erweiterbar, so dass dann neun bis 17 Stunden Musik gespeichert werden können.
MP3-Player mit Festplattenspeicher sind deutlich schwerer als Flashplayer. Je nach Festplatte passen bis zu 270 CDs drauf. Die Geräte lassen sich stellenweise gut bedienen. Der Download der Musik vom für den Betrieb des MP3-Players notwendigen MAC oder PCs geht schnell, wenn eine Firewire oder USB 2.0 Schnittstelle vorhanden ist.
Von USB 1.0 ist bei solchen Player abzuraten.
Die MP3-Player mit Videofunktion sind sowohl als großes und gut sortierbares Musikarchiv als auch als kleiner Videoplayer einsetzbar, aber für den mobilen Musikgenuss sind sie weniger geeignet, weil sie etwas größer und schwerer sind. Außerdem haben sie oft nur eine kurze Betriebsdauer. Ob ein Film in dieser größe wirklich noch »ansehbar« bleibt fraglich. Auch stellt sich der legale Bezug von Inhalten (also Filmen) als schwer bis unmöglich dar.
Tipp der Tester: Egal welcher Player-Typ es sein soll – wer bereits beim Einkauf auf eine lange Betriebsdauer achtet, spart sich viel Ärger. Die kompletten Testergebnisse gibt es in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test oder unter www.test.de.


