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Fr, 20:00 Uhr
17.12.2004

Dauerhafte Lösung

Nordhausen (nnz). Seit Wochen liest man es in der nnz, dass Nordhäuser Bürger für die Freigabe des Wanderwegs entlang der Gumpe protestieren. Auch die Bündnisgrünen wollen sich dafür einsetzen...


Bündnis 90/Die Grünen haben ebenfalls vor Wochen die Wiederherstellung des gewohnten Wanderweges von der Stadt gefordert, ohne Erfolg. Die Argumentation der Stadt, dass der Bürger auf diesen Weg keinen Rechtsanspruch hätte, ist nach Recherchen von Gisela Hartmann nicht haltbar. Der Weg war über Jahrzehnte hindurch von den Bürgern öffentlich genutzt worden, dadurch als solcher gewidmet und auch im Stadtplan sowie im Katasterplan sichtbar eingetragen. In den vergangenen Tagen ging die Antwort der Stadtverwaltung auf das Protestschreiben bei den Bündnisgrünen ein. Es enthielt die Mitteilung, dass es noch keine Lösung für das Problem gäbe.

Diese Mitteilung war Anlass für Gisela Hartmann, im Interesse aller Beteiligten nach einer Lösung zu suchen, um das Ärgernis zu überwinden. Fakt ist: die Stadt hat das Vorkaufsrecht nicht wahrgenommen, der Erwerb durch den jetzigen Eigentümer ist rechtskräftig, und die Bürger haben das Nachsehen. Damit ein Rundwanderweg durch die Gumpe und der Weg u.a. zum Sportplatz Krimderode wieder hergestellt wird, wurden auf Initiative der Bündnisgrünen in Absprache mit Bürgern, dem Eigentümer und Vertretern der Stadt auf mehreren Besprechungen vor Ort Ersatzlösungen gesucht und vereinbart. Als Ersatz für den bisherigen Weg wird es in Zukunft zwei Varianten geben:

Eine Naturvariante durch den Wald und eine 2.durch die Errichtung einer kleinen Holzbrücke über den Gumpebach am Fuße des Wohngebietes Kirschweg 2. Über beide Wege ist die Gumpestraße zu erreichen. In beiden Fällen stellt der Eigentümer unserer Stadt und damit der Bevölkerung die notwendigen Flächen zur öffentlichen Nutzung dauerhaft zur Verfügung, während die Stadt sich bereit erklärt hat, den Steg über die Gumpe und auch den Waldweg begehbar herrichten zu lassen. Die Bündnisgrünen werden in Zusammenarbeit mit Stadträten darauf achten, dass die Verträge rechtlich so abgesichert sind, dass sie dauerhaft Bestand haben.
Autor: nnz

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