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Mi, 22:42 Uhr
29.08.2001

SVC-Präsident ist zurückgetreten

Nordhausen (nnz). Gert Störmer ist zurückgetreten. Diesen Entschluß teilte der SVC-Präsident heute dem Vorstand des Vereins mit.


Es schwebte schon seit einigen Tagen in der Luft: Gert Störmer als Präsident des SVC war nicht mehr zu halten. Auch die Versuche von Mitgliedern des Vorstandes, auf Anfrage der nnz zu Wochenbeginn abzuwiegeln, konnten nicht mehr als halbherzig bezeichnet werden. Da verwies zwar Vizepräsident Dr. Ermisch noch am Dienstag darauf, daß die nächste Sitzung des Präsidiums erst am kommenden Montag stattfinden werde. Doch diese Aussage wurde von der aktuellen Situation nicht nur ad absurdum geführt, sondern eines Besseren belehrt.

Für Gert Störmer war der Druck, der aus Sponsorenkreisen kam, nicht länger auszuhalten. Entweder kein Geld oder Rücktritt, so lautete die einfache Formel. Den Druck hätte sich der langjährige SVC-Präsident ersparen können. Ein Rücktritt mit der Ankündigung, daß der SVC in Schwierigkeiten steckt, wäre nicht nur glaubhaft gewesen, sondern hätte Gert Störmer viel an persönlichen „Unannehmlichkeiten“ erspart.

„Gert Störmer begründete seinen heutigen Schritt mit persönlichen Anfeindungen von außen, denen er sich seit Monaten ausgesetzt sah. Um weiteren Schaden vom Verein, seiner Familie und beruflichen Stellung abzuwenden, entschloss sich Gert Störmer kurzfristig hierzu. Der Vorstand bedauert diesen Schritt, hat hierfür aber Verständnis“, heißt es in einer am Abend herausgegebenen Pressemitteilung des SVC, die in ihrer Formulierung auch dem Rücktritt eines Politikers ähnelt. Nun ist für den SVC auch der Weg frei, um zusätzlich in Aussicht gestellte Gelder zu erhalten, hierzu berichtete die nnz bereits in dieser Woche. Entsprechend der Satzung haben vorläufig die Vizepräsidenten Dr. Volker Ermisch und Uwe Törpe bis zur Neuwahl die Vereinsführung übernommen.
Autor: nnz

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