Do, 15:09 Uhr
09.12.2004
Aus für Kläranlagen
Nordhausen (nnz). Für Hauskläranlagen im Nordhäuser Ortsteil Bielen ist jetzt langsam aber sicher das Aus gekommen. Warum die überwiegend aus DDR-Zeiten stammenden Anlagen ausgedient haben, das hat jetzt die nnz erfahren.
Aus für Kläranlagen (Foto: nnz)
Knapp zwei Kilometer Schmutz- und Regenwasserleitung haben Firmen aus der Region im Auftrag des Nordhäuser Stadtentwässerungsbetriebes in den letzten Monaten im Nordhäuser Ortsteil Bielen verlegt. Am Freitag ist Bauabnahme in den Straßen `Krugweg´, `Am Schrebergarten´ und in der `Kalten Gasse´, sagte Toralf Kanowski, technischer Leiter beim Stadtentwässerungsbetrieb. In diesen drei Straßen hatten die Bauarbeiten im Sommer bzw. Herbst begonnen.
Mit dem Einbau der Regenwasserkanäle in die Straßen dürfte sich auch endgültig das Problem des bis 30 Zentimeter hohen Wasserstaus erledigt haben, den wir bei starkem Regen in der Dorfmitte hatten, so Kanowski.
Bis zum Frühjahr 2005 werden die noch laufenden Kanalarbeiten in der Markstraße und der Neuen Dorfstraße I und II abgeschlossen sein. Damit haben wir insgesamt ca. 600.000 Euro investiert; weitere rund 80 Bielener Häuser sind an die Nordhäuser Kläranlage angeschlossen - das ist die Hälfte aller Haushalte. Wir sind in Bielen – verglichen mit anderen Ortsteilen - schon ziemlich weit, sagte Kanowski. Für das kommende Jahr habe man den Anschluss der Friedrich- und Heimstraße geplant.
Mit den Bauarbeiten für die Entwässerung hat die Stadt Nordhausen in der Kalten Gasse, der Markstraße und der Neuen Dorfstraße I und II auch die Fahrbahn saniert. Bauamtsleiter Jens Kohlhause: In der `Neuen Dorfstraße´ konnten wir die Schotterdecke durch eine Pflasterung ersetzen, weil sich die Anwohner an der Finanzierung beteiligt haben; die Markstraße bekommt eine neue Bitumendecke und in der `Kalten Gasse´ wird das Pflaster ebenfalls durch Bitumen ersetzt, so Kohlhause.
Die Stadt habe damit rund 100.000 Euro investiert. Wie die Straßen `Krugweg´ und am `Am Schrebergarten´ nach dem Ende der Kanalbau-Arbeiten gestaltet werden, werde man mit den Anwohnern bei einem Gespräch im kommenden Frühjahr klären.
Autor: nnz
Aus für Kläranlagen (Foto: nnz)
Knapp zwei Kilometer Schmutz- und Regenwasserleitung haben Firmen aus der Region im Auftrag des Nordhäuser Stadtentwässerungsbetriebes in den letzten Monaten im Nordhäuser Ortsteil Bielen verlegt. Am Freitag ist Bauabnahme in den Straßen `Krugweg´, `Am Schrebergarten´ und in der `Kalten Gasse´, sagte Toralf Kanowski, technischer Leiter beim Stadtentwässerungsbetrieb. In diesen drei Straßen hatten die Bauarbeiten im Sommer bzw. Herbst begonnen. Mit dem Einbau der Regenwasserkanäle in die Straßen dürfte sich auch endgültig das Problem des bis 30 Zentimeter hohen Wasserstaus erledigt haben, den wir bei starkem Regen in der Dorfmitte hatten, so Kanowski.
Bis zum Frühjahr 2005 werden die noch laufenden Kanalarbeiten in der Markstraße und der Neuen Dorfstraße I und II abgeschlossen sein. Damit haben wir insgesamt ca. 600.000 Euro investiert; weitere rund 80 Bielener Häuser sind an die Nordhäuser Kläranlage angeschlossen - das ist die Hälfte aller Haushalte. Wir sind in Bielen – verglichen mit anderen Ortsteilen - schon ziemlich weit, sagte Kanowski. Für das kommende Jahr habe man den Anschluss der Friedrich- und Heimstraße geplant.
Mit den Bauarbeiten für die Entwässerung hat die Stadt Nordhausen in der Kalten Gasse, der Markstraße und der Neuen Dorfstraße I und II auch die Fahrbahn saniert. Bauamtsleiter Jens Kohlhause: In der `Neuen Dorfstraße´ konnten wir die Schotterdecke durch eine Pflasterung ersetzen, weil sich die Anwohner an der Finanzierung beteiligt haben; die Markstraße bekommt eine neue Bitumendecke und in der `Kalten Gasse´ wird das Pflaster ebenfalls durch Bitumen ersetzt, so Kohlhause.
Die Stadt habe damit rund 100.000 Euro investiert. Wie die Straßen `Krugweg´ und am `Am Schrebergarten´ nach dem Ende der Kanalbau-Arbeiten gestaltet werden, werde man mit den Anwohnern bei einem Gespräch im kommenden Frühjahr klären.

