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Do, 06:45 Uhr
09.12.2004

nnz-Rückspiegel: 9. Dezember 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Hase, Frosch, Dichterstätte und: Fast ertrunken


Hase, Frosch und Wildschwein
Am Donnerstag sollen die Stadträte von Bleicherode sich anhören, wie es um die Finanzen der Stadt bestellt ist. Sie sollen aber auch eine Klage auf den Weg bringen. Und die hat mit dem Inneren des Dachsberges zu tun. Feststellungsklage nennen das die Juristen. Am Landgericht in Mühlhausen soll diese Klage eingebracht werden. In einem Urteilsspruch soll geklärt werden, wer für die Sanierung der Deponie Dachsberg verantwortlich war. Die soll nicht fachgerecht ausgeführt worden sein, denn jährlich müssen bis zu 2.000 Kubikmeter Sickerwasser entsorgt werden, das einen ph-Wert von 1,8 aufweist. „Das zischt richtig“, so die Einschätzung von Kreistagsmitglied Maik Schröter (CDU). Für den Bleicheröder Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU) ist die Feststellungsklage der erste Schritt einer juristischen Tippel-Tappel-Tour. Am Ende sollen Verantwortliche benannt werden...


Wohnen in der Dichterstätte
Es gibt viele Möglichkeiten, sich seine „vier Wände“ etwas außergewöhnlich einzurichten. Wohnen in der Fabrik, im Denkmal – all das ist nicht mehr neu. Im Landkreis Nordhausen kann man jetzt in einer Dichterstätte wohnen. Gestern erhielt der Publizist Heinz Stade aus Erfurt vom Präsidium des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Bonn gemeinsam mit neun anderen Persönlichkeiten den Deutschen Preis für Denkmalschutz verliehen. Heinz Stades Serie in einer Thüringer Tageszeitung "Leben und arbeiten im Denkmal" ist einer der Gründe zur Auszeichnung. Getreu diesem Motto hielt sich Heinz Stade in der zweiten Novemberhälfte in der "Dichterstätte Sarah Kirsch" auf, um dort in den zwei Zimmern des Fördervereins an einem Buch zu arbeiten, das im Jahr 2004 erscheinen wird...ausführlich im nnz-Archiv


Vorm Ertrinken gerettet
Ein Mann ist am frühen Morgen in Nordhausen vor dem Ertrinken gerettet worden. Es war gegen 5.00 Uhr. Ein 54jähriger Nordhäuser wollte – wie an jedem Wochentag – zur Arbeit. Er fährt die Straße „An der Salza“ entlang in Richtung Kasseler Landstraße. Plötzlich gerät er mit seinem Daihatsu an den Bordstein, das Auto kommt ins Schleudern, der Mann verliert die Kontrolle. Das Auto schießt quer über die Straße und landet in der Salza. Diesen Unfall müssen ein Anwohner und ein weiterer Pkw-Fahrer bemerkt haben. Sie schauen nach dem Auto und erkennen, dass der Mann in seinem Auto eingeklemmt ist. Beide Nordhäuser überlegen nicht lange und zerren den Ertrinkenden aus Auto und Wasser und retten ihm so vermutlich sein Leben. Der 54 Jahre alte Mann wurde anschließend ins Südharz-Krankenhaus gebracht.
Autor: nnz

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