Mi, 07:46 Uhr
28.03.2018
Mehrere Personen verletzt
Giftiger Brief in Hotel aufgetaucht
Großeinsatz gestern in der Halleschen Straße. Mit dabei waren die Berufsfeuerwehr, die Polizei sowie die Amtsärztin. Hintergrund war ein ominöser Brief...
Gegen 19 Uhr hatte in einem Hotel an der Halleschen Straße eine Mitarbeiterin einen Briefumschlag geöffnet. Dabei klagten sie und zwei anwesende KollegInnen über Übelkeit und gereizte Atemwege. Polizei, Amtsärztin und Rettungsdienste wurde alarmiert.
Daraufhin mussten elf Gäste des Hotels und die Mitarbeiter das Gebäude verlassen. Die Berufsfeuerwehr nahm an dem Briefumschlag erste Messungen vor und belüftete anschließend die betroffenen Räume des Hotels. Allerdings konnten keinerlei Giftstoffe festgestellt werden. Erste Vermutungen lassen jedoch auf Buttersäure schließen, mit denen der Brief versetzt gewesen sein soll. Das Hotel wurde schließlich wieder freigegeben. Heute sollen vermutlich weitere Untersuchungen vorgenommen werden. Ob das Landeskriminalamt eingeschaltet werden muss, ist noch nicht sicher. Fazit: Zwei leicht verletzte Frauen.
Doch der Vorfall am Abend hat eine Vorgeschichte. Die Mitarbeiterin, die den Brief mit ins Hotel brachte, bekam ihn bereits am Morgen von einer Bekannten, die ihn wiederum von deren ehemaligen Lebensgefährten bekommen hatte. Der 41jährige "Ex" stammt aus Gera und wohnt derzeit in einer Nordhäuser Pension. Die Polizei hatte noch in der Nacht das dortige Zimmer durchsucht, allerdings ohne Ergebnis.
Autor: redGegen 19 Uhr hatte in einem Hotel an der Halleschen Straße eine Mitarbeiterin einen Briefumschlag geöffnet. Dabei klagten sie und zwei anwesende KollegInnen über Übelkeit und gereizte Atemwege. Polizei, Amtsärztin und Rettungsdienste wurde alarmiert.
Daraufhin mussten elf Gäste des Hotels und die Mitarbeiter das Gebäude verlassen. Die Berufsfeuerwehr nahm an dem Briefumschlag erste Messungen vor und belüftete anschließend die betroffenen Räume des Hotels. Allerdings konnten keinerlei Giftstoffe festgestellt werden. Erste Vermutungen lassen jedoch auf Buttersäure schließen, mit denen der Brief versetzt gewesen sein soll. Das Hotel wurde schließlich wieder freigegeben. Heute sollen vermutlich weitere Untersuchungen vorgenommen werden. Ob das Landeskriminalamt eingeschaltet werden muss, ist noch nicht sicher. Fazit: Zwei leicht verletzte Frauen.
Doch der Vorfall am Abend hat eine Vorgeschichte. Die Mitarbeiterin, die den Brief mit ins Hotel brachte, bekam ihn bereits am Morgen von einer Bekannten, die ihn wiederum von deren ehemaligen Lebensgefährten bekommen hatte. Der 41jährige "Ex" stammt aus Gera und wohnt derzeit in einer Nordhäuser Pension. Die Polizei hatte noch in der Nacht das dortige Zimmer durchsucht, allerdings ohne Ergebnis.


