Di, 14:07 Uhr
28.08.2001
Resolution gegen Schließung
Nordhausen (nnz). Der Regionalverband Harz e.V. hat eine Regionale Resolution gegen die Schließung der Güterverladestationen in der Region Harz erarbeitet. Die Resolution wurde vor dem Hintergrund erarbeitet, dass die Bahn-Tochtergesellschaft DB Cargo bundesweit unrentable Gleisanschlüsse für Betriebe sowie Güterverladestationen schließen will.
In der Region Harz sollen durch MORA C der überwiegende Teil der noch vorhandenen Güterverladestationen und viele der Betriebsanschlüsse stillgelegt werden. Werden die Stilllegungen in der Region Harz insgesamt betrachtet, bedeutet dies das Abschneiden eines strukturschwachen Gebietes von der überregionalen Verkehrsanbindung über die Schiene sowie eine nicht zu akzeptierende Mehrbelastung durch verstärkten Lkw-Einsatz in einer aufstrebenden Tourismusregion (Naturpark Harz). In ihrer regionalen Resolution fordern die acht Landkreise der Region Harz - Aschersleben-Staßfurt, Goslar, Halberstadt, Nordhausen, Osterode a. H., Quedlinburg, Sangerhausen und Wernigerode - daher von der DB Cargo, die regionalen Planungen offenzulegen und gemeinsam mit allen zuständigen Behörden und Gebietskörperschaften nach zukunftsträchtigen Lösungen zu suchen.
Des weiteren wurde die DB Cargo aufgefordert, die bestehenden Güterverladestationen so lange im Bestand zu sichern und die Bedienungen durchzuführen, bis Ersatzlösungen auf der Schiene, z.B. durch neue Netzbetreiber, zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wurden die Länder Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sowie der Freistaat Thüringen aufgefordert, sich verstärkt für die Nutzung des Schienennetzes durch Alternativanbieter einzusetzen.
Autor: nnzIn der Region Harz sollen durch MORA C der überwiegende Teil der noch vorhandenen Güterverladestationen und viele der Betriebsanschlüsse stillgelegt werden. Werden die Stilllegungen in der Region Harz insgesamt betrachtet, bedeutet dies das Abschneiden eines strukturschwachen Gebietes von der überregionalen Verkehrsanbindung über die Schiene sowie eine nicht zu akzeptierende Mehrbelastung durch verstärkten Lkw-Einsatz in einer aufstrebenden Tourismusregion (Naturpark Harz). In ihrer regionalen Resolution fordern die acht Landkreise der Region Harz - Aschersleben-Staßfurt, Goslar, Halberstadt, Nordhausen, Osterode a. H., Quedlinburg, Sangerhausen und Wernigerode - daher von der DB Cargo, die regionalen Planungen offenzulegen und gemeinsam mit allen zuständigen Behörden und Gebietskörperschaften nach zukunftsträchtigen Lösungen zu suchen.
Des weiteren wurde die DB Cargo aufgefordert, die bestehenden Güterverladestationen so lange im Bestand zu sichern und die Bedienungen durchzuführen, bis Ersatzlösungen auf der Schiene, z.B. durch neue Netzbetreiber, zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wurden die Länder Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sowie der Freistaat Thüringen aufgefordert, sich verstärkt für die Nutzung des Schienennetzes durch Alternativanbieter einzusetzen.

