eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 11:11 Uhr
06.12.2004

Sieben

Nordhausen (nnz). Die Landesgartenschau in Nordhausen wirkt nach. Nicht nur negativ, sondern auch im positiven Sinne. Angeregt durch die LGS entstand ein Projekt des Verbandes Bildender Künstler. Wo das Projekt zu sehen ist, das hat jetzt die nnz erfahren.


Sieben (Foto: nnz) Sieben (Foto: nnz) Unter dem Titel „Dialoge Landschaften“ stellen derzeit die Thüringer Künstler Falko Bärenwald (Jena), Siegfried Böhning (Bollstedt), Erik Buchholz (Gera), Rainer Ende (Friedrichsrode), Klaus Nerlich (Weimar), Bernd Rückert (Lauscha) und Joachim B. Schulze (Gera) im Rahmen eines Pilotprojektes des Verbandes Bildender Künstler im Kunsthaus Meyenburg aus. Anlass sei die Landesgartenschau 2004 in Nordhausen gewesen, sagte Prof. Klaus Nerlich, Vorsitzender des Verbandes zur Ausstellungseröffnung am Freitagabend.

Obwohl kein direkter inhaltlicher Bezug zur Landesgartenschau bestehe, sei die thematische Auseinandersetzung aktiver Landschaftsgestaltung und künstlerischer Reflektion ein besonderes Anliegen der sieben Künstler, die diese Ausstellung gemeinsam mit Studenten der Fachhochschule für Landschaftsarchitektur Erfurt gestalteten. Das künstlerische Spektrum der thüringischen Künstler reicht von Grafik, Malerei über nicht alltäglicher Skulptur bis zu Videoinstallationen.

Das Besondere dieser Ausstellung bestehe darin, das studentische Arbeiten mit den Arbeiten der professionellen Künstler auf ungewöhnliche und intensive Weise korrespondieren. Dadurch treffen unterschiedliche Ebenen kreativer Reflexion aufeinander, reiben sich, treten in den Dialog.

Sieben Räume des Kunsthauses dienen als Austragungsort für sieben verschiedene Kunstprojekte dieser sieben unterschiedlichen Künstler. Der Zwang zum gemeinsamen „landschaftlichen-künstlerischen Dialog“ an einem konkreten Ort eröffnet neue und ungewöhnliche Sichtweisen, schafft Verständnis für die Arbeit des Partners und ermöglicht so einen Dialog der weit über das Ausstellungsprojekt fortgeführt werden kann.

Der sichtbar gemachte Prozess des Planens, Umsetzens, Reflektierens oder Dokumentierens einer Landschaft ist nicht nur nahe liegende Erweiterung des Begriffes Landschaft, sondern auch ein wichtiger Punkt der Selbstfindung mit dem uns ständig umgebenden Räumen. Im diesem Sinne ist das Ausstellungsprojekt für Künstler und Besucher gleichermaßen interessant und anregend.

Die innovative Ausstellung ist vom 3. Dezember bis 23. Januar im Kunsthaus Meyenburg, 99734 Nordhausen, Alexander–Puschkin-Str. 31, zu sehen. Öffnungszeiten: Di – So 10 bis 17 Uhr.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)