Mo, 08:52 Uhr
06.12.2004
Der große Bruder aus Wien
Nordhausen/Sondershausen (nnz). Nicht nur Tanzwütige kennen den Wiener Ball. Eine kleine Ausgabe davon gab es am zurückliegenden Wochenende in Sondershausen. Für die nnz hatte sich Katrin Landgraf unter die Ballgäste gemischt.
Der große Bruder aus Wien (Foto: nnz)
In der Nacht vom Samstag zum Sonntag ging die nunmehr 7. Auflage des bereits zur Tradition gewordenen Wiener Balls in Sondershausen zu Ende. Mit Kartenpreisen bis zu 90 Euro war das restlos ausverkaufte Haus der Kunst ein teurer Spaß für einen Samstag Abend, der sich jedoch in Anbetracht des gebotenen Programms und des fabelhaften Buffets vom Gästehaus Juventas gelohnt hatte. Mit einem Schokoherz und Sekt wurde das Publikum empfangen und gleich zu einem "Fotoshooting" weitergeleitet. Gastgeber Wolfgang Wytrieckus, der maßgeblich für das kulturellen Leben in Sondershausen sorgt, eröffnete den Ball, der gleichzeitig einen Benefizcharakter wahren soll.
Ein Benefizball für das Loh-Orchester vom Loh-Orchester. Organisiert vom Förderverein des selbigen Orchesters. Leider wurde der Ball nicht ganz seinem großes Verwandten aus Wien gerecht, denn statt dem zu erwartenden großem Strauß- und Walzerabend, war die Musik mehr eine bunte Mischung aus Swing, Pop, Jazz und U-Musik, was aber durch ein sehr schönes Bühnenbild und die Dekoration wieder wett gemacht wurde. Die vom Orchester gegebene, kurze Einleitung zum Abend entsprach da schon mehr einem "Wiener Ball".
Generalmusikdirektor Hiroaki Masuda gab ein paar Tanzeinweisungen und dann wurde zu Walzer, Polka und Tango aufgerufen, was durch ein reichliches Buffet und einen zu späten Blumenstrauß belohnt wurde. Die Gesellschaft präsentierte sich in schönen Abendkleidern und sparte nicht an guter Laune, was die Tanzfläche ständig gefüllt hielt.
Als Fazit ist festzuhalten, dass der Wiener Ball aus Sondershausen eine durchaus lohnende und gelungene Veranstaltung ist, zu der man gerne immer wieder kommen möchte, um Ohren, Augen, Magen und Beinen etwas Gutes zu tun.
Katrin Landgraf
Autor: nnz
Der große Bruder aus Wien (Foto: nnz)
In der Nacht vom Samstag zum Sonntag ging die nunmehr 7. Auflage des bereits zur Tradition gewordenen Wiener Balls in Sondershausen zu Ende. Mit Kartenpreisen bis zu 90 Euro war das restlos ausverkaufte Haus der Kunst ein teurer Spaß für einen Samstag Abend, der sich jedoch in Anbetracht des gebotenen Programms und des fabelhaften Buffets vom Gästehaus Juventas gelohnt hatte. Mit einem Schokoherz und Sekt wurde das Publikum empfangen und gleich zu einem "Fotoshooting" weitergeleitet. Gastgeber Wolfgang Wytrieckus, der maßgeblich für das kulturellen Leben in Sondershausen sorgt, eröffnete den Ball, der gleichzeitig einen Benefizcharakter wahren soll.
Ein Benefizball für das Loh-Orchester vom Loh-Orchester. Organisiert vom Förderverein des selbigen Orchesters. Leider wurde der Ball nicht ganz seinem großes Verwandten aus Wien gerecht, denn statt dem zu erwartenden großem Strauß- und Walzerabend, war die Musik mehr eine bunte Mischung aus Swing, Pop, Jazz und U-Musik, was aber durch ein sehr schönes Bühnenbild und die Dekoration wieder wett gemacht wurde. Die vom Orchester gegebene, kurze Einleitung zum Abend entsprach da schon mehr einem "Wiener Ball".
Generalmusikdirektor Hiroaki Masuda gab ein paar Tanzeinweisungen und dann wurde zu Walzer, Polka und Tango aufgerufen, was durch ein reichliches Buffet und einen zu späten Blumenstrauß belohnt wurde. Die Gesellschaft präsentierte sich in schönen Abendkleidern und sparte nicht an guter Laune, was die Tanzfläche ständig gefüllt hielt.
Als Fazit ist festzuhalten, dass der Wiener Ball aus Sondershausen eine durchaus lohnende und gelungene Veranstaltung ist, zu der man gerne immer wieder kommen möchte, um Ohren, Augen, Magen und Beinen etwas Gutes zu tun.
Katrin Landgraf

