So, 17:13 Uhr
28.11.2004
Offen
Nordhausen (nnz). In diesem Jahr sollte es was werden mit dem verkausoffenen Sonntag, dem letzten in diesem Jahr. Und so demonstrierten die Nordhäuser Einzelhändler gemeinsam mit dem Rathaus Einigkeit. Gemeinsames Ziel: Es sollte geshoppt werden. Doch wurden die Erwartungen auch erfüllt?
Offen (Foto: nnz)
Die nnz war zwischen 15.30 Uhr und 16.00 Uhr in der Rolandstadt unterwegs. Gewinner dieses Sonntags war zu diesem Zeitpunkt eindeutig die Bahnhofstraße mit der Südharz-Galerie. Sowohl das Parkhaus, der Lidl-Parkplatz als auch der Parkplatz auf dem Platz der Gewerkschaften waren voll mit mobilen Untersätzen. Doch auch das bemerkten die nnz-Redakteure: Nicht alle, die unterwegs waren, hatten auch eingekauft, nur vereinzelt sah man Tüten oder Beutel, die auf ein gelungenes Shopping-Erlebnis hinwiesen.
Die Rautenstraße mit ihrer neuen Gemeinschaft präsentierte sich etwas anders. Ein Bäckerstand zwischen Altenheim und ehemalige Stadt-Terrasse, ein zusätzlicher Bratwurststand an der Ecke zur Weberstraße und mittendrin die Johanniter mit Aktionen und Informationen. Kleinigkeiten machen aus einer Straße ruckzuck eine Meile, in der man schlendern, schlemmen und - vielleicht – auch mal in ein Geschäft gucken kann.
Ein wenig dekorativ zeigte sich auch die kurze Meile in der Altstadt, doch ab Ecke Blasiistraße bis hinunter zum Altentor, da war von einem weihnachtlichen Flair um diese Zeit kaum noch etwas zu merken. Lediglich vor der Gaststätte Alt Nordhausen gab es ein wenig Action. Ein Stand vor der Kneipe, ein paar Stühle und Tische reichten aus, um Gästen einen Glühwein zu reichen. Es sind also oft die Kleinigkeiten, die eine solchen Sonntag aufmachen. Wie gesagt, es war eine Momentaufnahme binnen einer halben Stunde. Das Wichtigste jedoch: Die Geschäftsleute waren sich in diesem Jahr einig. Sie öffneten kollektiv – und das ist doch schon ein Anfang.
So sieht das auch Hansjürgen Nüßle von der Altstadtinitiative. Nüßle weiter: Wir müssen den Leuten etwas bieten, und wenn das auch nur ein kleines Bühnenprogramm ist, trotzdem spüren wir Händler auch beim Weihnachtsgeschäft die Kaufzurückhaltung der Kunden. Kritik übt der Geschäftsmann an der Stadtverwaltung. Viele Kunden und auch Gäste der Stadt, mit denen er sich heute unterhalten hatte, waren in der Annahme in die Rolandstadt gekommen, neben einem verkaufsoffenen Sonntag auch den Weihnachtsmarkt erleben zu dürfen. Man habe Hansjürgen Nüßle unter anderem erzählt, dass in überregionalen Prospekten die Eröffnung des Nordhäuser Marktes für den 27. November abgedruckt gewesen sei. Die Wieder-Eröffnung der Blasiikirche, der offene Weihnachtsmarkt und der verkaufsoffene Sonntag – das hätte doch zusammen gepasst, war sich Nüßle im Gespräch mit der nnz sicher.
Autor: nnz
Offen (Foto: nnz)
Die nnz war zwischen 15.30 Uhr und 16.00 Uhr in der Rolandstadt unterwegs. Gewinner dieses Sonntags war zu diesem Zeitpunkt eindeutig die Bahnhofstraße mit der Südharz-Galerie. Sowohl das Parkhaus, der Lidl-Parkplatz als auch der Parkplatz auf dem Platz der Gewerkschaften waren voll mit mobilen Untersätzen. Doch auch das bemerkten die nnz-Redakteure: Nicht alle, die unterwegs waren, hatten auch eingekauft, nur vereinzelt sah man Tüten oder Beutel, die auf ein gelungenes Shopping-Erlebnis hinwiesen.
Die Rautenstraße mit ihrer neuen Gemeinschaft präsentierte sich etwas anders. Ein Bäckerstand zwischen Altenheim und ehemalige Stadt-Terrasse, ein zusätzlicher Bratwurststand an der Ecke zur Weberstraße und mittendrin die Johanniter mit Aktionen und Informationen. Kleinigkeiten machen aus einer Straße ruckzuck eine Meile, in der man schlendern, schlemmen und - vielleicht – auch mal in ein Geschäft gucken kann.
Ein wenig dekorativ zeigte sich auch die kurze Meile in der Altstadt, doch ab Ecke Blasiistraße bis hinunter zum Altentor, da war von einem weihnachtlichen Flair um diese Zeit kaum noch etwas zu merken. Lediglich vor der Gaststätte Alt Nordhausen gab es ein wenig Action. Ein Stand vor der Kneipe, ein paar Stühle und Tische reichten aus, um Gästen einen Glühwein zu reichen. Es sind also oft die Kleinigkeiten, die eine solchen Sonntag aufmachen. Wie gesagt, es war eine Momentaufnahme binnen einer halben Stunde. Das Wichtigste jedoch: Die Geschäftsleute waren sich in diesem Jahr einig. Sie öffneten kollektiv – und das ist doch schon ein Anfang.
So sieht das auch Hansjürgen Nüßle von der Altstadtinitiative. Nüßle weiter: Wir müssen den Leuten etwas bieten, und wenn das auch nur ein kleines Bühnenprogramm ist, trotzdem spüren wir Händler auch beim Weihnachtsgeschäft die Kaufzurückhaltung der Kunden. Kritik übt der Geschäftsmann an der Stadtverwaltung. Viele Kunden und auch Gäste der Stadt, mit denen er sich heute unterhalten hatte, waren in der Annahme in die Rolandstadt gekommen, neben einem verkaufsoffenen Sonntag auch den Weihnachtsmarkt erleben zu dürfen. Man habe Hansjürgen Nüßle unter anderem erzählt, dass in überregionalen Prospekten die Eröffnung des Nordhäuser Marktes für den 27. November abgedruckt gewesen sei. Die Wieder-Eröffnung der Blasiikirche, der offene Weihnachtsmarkt und der verkaufsoffene Sonntag – das hätte doch zusammen gepasst, war sich Nüßle im Gespräch mit der nnz sicher.

