Sa, 10:21 Uhr
27.11.2004
Kammern unter sich
Nordhausen (nnz). Was passiert, wenn sich Vertreter der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer treffen. Dann ist das ein Kammer-Gespräch. Was da gestern in Erfurt beredet wurde, das hat jetzt die nnz erfahren...
In der gestrigen gemeinsamen Sitzung des Präsidiums der IHK Erfurt und des Vorstandes der Handwerkskammer Erfurt unterstrichen beide Seiten, dass sie sich auch weiterhin gemeinsam für die Belange insbesondere der kleinen und mittleren Betriebe einsetzen werden. Die in Thüringen ausgeprägte kleinteilige Wirtschaftsstruktur reagiert besonders sensibel auf konjunkturelle Schwankungen im Binnenmarkt. Daher sei es auch künftig wichtig, betonten beide Seiten, den Fokus wirtschaftspolitischer Forderungen auf die kleinen und mittleren Betriebe zu richten.
Daher werde man in den anstehenden Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium deutlich zum Ausdruck bringen, dass man als Partner betrachtet werden möchte. Es ginge darum, die vorhandenen Landesmittel sinnvoll und sparsam einzusetzen. Der direkte Kontakt der Kammern zu den Betrieben und die daraus resultierenden Erfahrungen sollten vom Ministerium daher intensiver genutzt werden, um tatsächlich erforderliche Unterstützungsprogramme zu initiieren. Hier forderten beide Kammern, eine engere Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium.
In diesem Zusammenhang sehen die Erfurter Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer etwaige Umstrukturierungspläne in Landesgesellschaften ohne tatsächliche Spareffekte ausgesprochen kritisch. Sie forderten, in den Kammern erfolgreich agierende Beratungsstrukturen nicht zugunsten landeseigener Selbstversorgungsmaßnahmen zu opfern.
Die Präsidenten der beiden Kammern, Niels-Lund Chrestensen und Rolf Ostermann, bekräftigten während der gemeinsamen Sitzung nochmals, den erfolgreichen Thüringer Pakt für Ausbildung auch im kommenden Jahr zu schließen. Mit großem Engagement habe die Wirtschaft ihren gesellschaftlichen Ausbildungsauftrag wahrgenommen. Sie würden sich wünschen, dass sich im kommenden Jahr alle Bereiche, die ausbilden können, an dem Pakt beteiligen.
Sowohl die öffentliche Hand als auch die Gewerkschaften waren in diesem Jahr nicht im Boot. Für alle verantwortlichen Bereiche unserer Gesellschaft sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, den jungen Menschen in unserem Land eine Chance zur Ausbildung zu geben, unterstrichen die beiden Präsidenten. Die gute Zusammenarbeit beider Kammern soll auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Ein Zeichen dafür ist die Ausrichtung des gemeinsamen Jahresempfanges von IHK und Handwerkskammer.
Autor: nnzIn der gestrigen gemeinsamen Sitzung des Präsidiums der IHK Erfurt und des Vorstandes der Handwerkskammer Erfurt unterstrichen beide Seiten, dass sie sich auch weiterhin gemeinsam für die Belange insbesondere der kleinen und mittleren Betriebe einsetzen werden. Die in Thüringen ausgeprägte kleinteilige Wirtschaftsstruktur reagiert besonders sensibel auf konjunkturelle Schwankungen im Binnenmarkt. Daher sei es auch künftig wichtig, betonten beide Seiten, den Fokus wirtschaftspolitischer Forderungen auf die kleinen und mittleren Betriebe zu richten.
Daher werde man in den anstehenden Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium deutlich zum Ausdruck bringen, dass man als Partner betrachtet werden möchte. Es ginge darum, die vorhandenen Landesmittel sinnvoll und sparsam einzusetzen. Der direkte Kontakt der Kammern zu den Betrieben und die daraus resultierenden Erfahrungen sollten vom Ministerium daher intensiver genutzt werden, um tatsächlich erforderliche Unterstützungsprogramme zu initiieren. Hier forderten beide Kammern, eine engere Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium.
In diesem Zusammenhang sehen die Erfurter Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer etwaige Umstrukturierungspläne in Landesgesellschaften ohne tatsächliche Spareffekte ausgesprochen kritisch. Sie forderten, in den Kammern erfolgreich agierende Beratungsstrukturen nicht zugunsten landeseigener Selbstversorgungsmaßnahmen zu opfern.
Die Präsidenten der beiden Kammern, Niels-Lund Chrestensen und Rolf Ostermann, bekräftigten während der gemeinsamen Sitzung nochmals, den erfolgreichen Thüringer Pakt für Ausbildung auch im kommenden Jahr zu schließen. Mit großem Engagement habe die Wirtschaft ihren gesellschaftlichen Ausbildungsauftrag wahrgenommen. Sie würden sich wünschen, dass sich im kommenden Jahr alle Bereiche, die ausbilden können, an dem Pakt beteiligen.
Sowohl die öffentliche Hand als auch die Gewerkschaften waren in diesem Jahr nicht im Boot. Für alle verantwortlichen Bereiche unserer Gesellschaft sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, den jungen Menschen in unserem Land eine Chance zur Ausbildung zu geben, unterstrichen die beiden Präsidenten. Die gute Zusammenarbeit beider Kammern soll auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Ein Zeichen dafür ist die Ausrichtung des gemeinsamen Jahresempfanges von IHK und Handwerkskammer.

