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Do, 20:44 Uhr
25.01.2018
Mitteldorf:

Nordhausen profitiert vom Landeshaushalt

Am Abend beschloss der Thüringer Landtag den Doppelhaushalt 2018/2019 mit der Stimmenmehrheit von rot-rot-grün. Katja Mitteldorf, direktgewählte Abgeordnete der Stadt Nordhausen, freut sich besonders darüber, dass auch für die Stadt wichtige Investitionen vom Land unterstützt werden...

Keller, Mitteldorf (Foto: privat) Keller, Mitteldorf (Foto: privat)
Besonders die gemeinsamen Anstrengungen mit der Nordhäuser Ministerin Birgit Keller würdigte die Abgeordnete als Garant für die positiven Effekte für die Rolandstadt und den gesamten Landkreis. „Allein für die beiden Projekte Sanierung Albert-Kuntz-Sportpark und Theater Nordhausen stehen für die Stadt 18 Millionen Euro an Fördergeldern bereit, unterteilt in zwölf Millionen für das Theater und sechs Millionen für den AKS“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der linken Landtagsfraktion.

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Durch Änderungsanträge der Fraktionen DIE LINKE, SPD und Bündnis `90/Die Grünen für den Doppelhaushalt 2018/2019 erhält Nordhausen noch einmal rund 1,5 Millionen Euro mehr an Investitionsförderung. Im kommunalen Investitionsprogramm sind zusätzlich ebenfalls 25 Millionen Euro für Schulinvestitionen vorgesehen, woraus auch Nordhausen als Schulträger einen Anteil beziehen wird.

Für die Fertigstellung der Sanierung des Humboldt-Gymnasiums sei mit dem beschlossenen Landeshaushalt auch vorgesorgt worden, denn die dafür benötigten Mittel seien mit sogenannten Verpflichtungsermächtigungen auch über die Zeit des Doppelhaushaltes hinaus gesichert.

„Ebenso steigen die Schlüsselzuweisungen für Nordhausen in 2018 um eine Millionen Euro auf nunmehr insgesamt 10,7 Millionen Euro“, so Mitteldorf, die neben ihrer Tätigkeit als Landtagsabgeordnete, auch ehrenamtlich im Stadtrat Nordhausen sitzt. In diesem Zusammenhang verweist Mitteldorf darauf, dass das Land auch die Mittel für den Radwegebau nochmals erhöht habe. „Von diesen Geldern sollte die Stadt Nordhausen ebenfalls profitieren können. Entsprechende Anträge seitens des Stadtrates können nun erst recht mit Leben gefüllt werden.“ Als wichtiger Standortfaktor der Stadt Nordhausen erhält auch die Hochschule im Jahr 2018 435.000 Euro mehr gegenüber 2017. Diese Summe wird 2019 noch einmal um 400.000 Euro erhöht.

Mit dem Doppelhaushalt 2018/2019 beschloss r2g außerdem eine Erhöhung des Kulturlastenausgleichs um eine Million Euro, so dass dieser nun zehn Millionen Euro beträgt. Auch Nordhausen werde davon weiterhin profitieren, freut sich Katja Mitteldorf, die kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist. „Mit insgesamt rund 6,3 Millionen Euro in diesem und nächsten Jahr ist auch die Arbeit der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora weiterhin auf solide finanzielle Beine gestellt. Darüber hinaus haben wir als Koalitionsfraktionen für die Überarbeitung der Ausstellung im Stollen der Gedenkstätte zusätzlich 400.000 Euro in den Haushalt verhandelt“, erklärt Mitteldorf abschließend.
Autor: red

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Kommentare
Herr Schröder
26.01.2018, 10:14 Uhr
Was für ein Blech!
Frau Mitteldorf dürfte doch sicher nicht entgangen sein, dass die Stadt Nordhausen nach derzeitigem Stand der Dinge diese bereitgestellten Fördermittel gar nicht abrufen kann, da Nordhausen nicht in der Lage ist, das notwendige Eigenkapital aufzubringen. Grund ist, dass das Land Thüringen von den Kommunen erwartet den Haushalt auf Doppik umstellten, die Kommunen welche das Umsetzen dann aber im Regen stehen lässt. Während die Kommunen mit der einfachen Haushaltsführung weiter fleißig Kredite aufnehmen können, gucken die mit Doppik, wie Nordhausen, in die Röhre! Das Geld kann das Land Thüringen getrost anders verplanen, in Nordhausen wird es nicht verbaut!
Herr Schröder
26.01.2018, 11:22 Uhr
Ich noch mal!
Das regt mich hier echt auf! Warum glauben Frau Keller und Frau Mitteldorf hier eigentlich, dass man die Leute für dumm verkaufen kann. Wir lesen tagtäglich das Klagen der Verantwortlichen der Stadt Nordhausen (und auch anderer Kommunen des Landkreises), dass man bereitstehende Fördergelder nicht abrufen kann. Und dann veröffentlicht man hier so einen Schmarn! Kann die NNZ bei Frau Mitteldorf nicht mal anfragen wie sie sich das so vorgestellt hat? Hat sie den als Nordhäuserin überhaupt eine Ahnung von den städtischen Finanzen?! Vielleicht kennt sie ja die Zauberformel für unseren OB Herrn Buchmann! Das wär doch mal interessant!!!
Andreas Dittmar
26.01.2018, 12:08 Uhr
Das ist kein Blech
Das ist die Wahrheit, was uns die Linksfraktion dort mitteilt. Natürlich steht Geld bereit, auch hat man schon Pläne, was man so alles mit dem Geld machen könnte.... Von Geld bekommen steht da nichts. Jeder findet diesen Spam von Kreditinstituten in seinem Briefkasten oder E-Mail Postfach. Da stehen Unsummen Geld für einen bereit, für Autos, Häuser und größere Ausgaben. Jeder hat auch eine Papiertonne, wo er den Deckel hochklappt und diesen Spam entsorgen kann. Wenn ich Geld brauche, suche ich mir einen seriösen kompetenten Ansprechpartner, der mir das alles transparent vorrechnet.
Liane Enzinger
26.01.2018, 16:52 Uhr
Frau Keller und Frau Mitteldorf
Das sind gute Nachrichten für Nordhausen. Nur sollte man dazu sagen, daß es a) nicht das Geld der beiden Frauen ist und b) daß das Geld jetzt unter die Leute gebracht wird, da kommendes Jahr Wahlen sind. Trotzdem ist es gut, daß NDH gut berücksichtigt ist. Vielleicht geht ja jetzt was voran in Nordhausen. Hoffentlich ist letztendlich auch Geld da, um das Theater, den neuen Sportplatz usw auch zu unterhalten. Weiter hin müssen so ziemlich alle Straßen in NDhausen saniert werden und die Brücken. Die Lessertreppe ist gesperrt und gleichfalls der Weg an der Stadtmauer.... usw.

Liane Enzinger, M.A.
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