Do, 18:01 Uhr
18.11.2004
Im Salon durch den Harz
Im Salon durch den Harz (Foto: nnz)
Nordhausen (nnz). Die Harzer Schmalspurbahnen sind seit heute um eine Attraktion reicher. Jetzt können Fahrgäste in gehobener Qualität auf der Streckennetz der HSB unterwegs sein. Die nnz ging für Ihre Leser schon mal heute auf Entdeckungstour.Heute ist erstmals ein im Erscheinungsbild der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts gestalteter Salonwagen auf dem Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) zum Einsatz gekommen. Der seit dem Sommer 2002 vom Verein Brücke e. V. in Blankenburg im Rahmen einer Strukturanpassungsmaßnahme komplett rekonstruierte Wagen der ehemaligen Nordhausen Wernigeroder Eisenbahn AG spiegelt mit seiner markanten dunkelroten Außenfarbgebung und einer eindrucksvollen in königsblau mit goldfarbenen Absätzen gehaltenen Innenausstattung Erinnerungen an eine längst vergangene Epoche wider.
Im Salon durch den Harz (Foto: nnz)
In Anwesenheit des vorsitzenden Geschäftsführers der Geschäftsleitung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt/Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, Max-Volker Dähne sowie der vorsitzenden Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Halberstadt, Barbara Ossyra, des Vorsitzenden des Vereins Brücke e. V., Hans-Joachim Schulze, und des Landrates des Landkreises Wernigerode, Dr. Michael Ermrich, gaben der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Harzer Schmalspurbahnen e. V. , Dirk-Uwe Günther, in deren Eigentum sich dieses Fahrzeug befindet, und der Geschäftsführer der Harzer Schmalspurbahnen GmbH, Matthias Wagener, symbolisch den prächtigen Wagen zur Fahrt auf dem Streckennetz der HSB frei , so daß nun auch ein Einsatz dieses Salonwagens für Repräsentationszwecke, aber auch für den gehobenen Sonderreiseverkehr möglich ist.Alle Anwesenden stimmten darin überein, daß durch das Zusammenwirken der Beteiligten und den Einsatz von finanziellen Mitteln der Bundesagentur für Arbeit, aber auch durch einen nicht unerheblichen Eigenanteil der Interessengemeinschaft Harzer Schmalspurbahnen e. V. für einen Zeitraum von zwei Jahren nicht nur elf älteren Arbeitnehmern eine anspruchsvolle Arbeit geboten werden konnte, sondern darüber hinaus auch als Ergebnis eine Einmaligkeit auf Schienen für die gesamte Region erbaut worden ist.

