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Do, 14:52 Uhr
18.11.2004

Sorgfalt bei der Auswahl

Nordhausen (nnz). Am 1. Dezember sollen im Nordhäuser Stadtrat nicht nur die ehrenamtlichen Beigeordneten, sondern auch ein „Hauptamtlicher“ als künftiger Bürgermeister gewählt werden. Was es dabei zu beachten gibt, das hat die nnz erfahren.


Mit Blick auf die bevorstehende Wahl des 1. hauptamtlichen Beigeordneten – des Bürgermeisters – der Stadt Nordhausen sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) auf der gestrigen Hauptausschuss-Sitzung, dass nach erster Prüfung nicht alle der 15 rechtzeitig eingegangenen Bewerbungen sämtliche Ausschreibungskriterien erfüllten.

Frau Rinke sagte, vor der geplanten Wahl im Stadtrat am 1. Dezember werde sie noch einmal Rücksprache mit den Fraktionen halten, bevor sie entscheide, wie viele der Bewerber sie dem Stadtrat zur Wahl vorschlagen werde. Die Fraktionen könnten auch selbst Kandidaten aus dem Kreis der Bewerber vorschlagen. Insider gehen bislang davon aus, daß sich der Kreis der Ausgewählten auf maximal vier beschränken werde.

Die Oberbürgermeisterin verwies darauf, dass entsprechend der kommunalrechtlichen Vorgaben sämtliche vorgeschlagene Bewerber den Kriterien der Ausschreibung entsprechen müssten, „jede Nachlässigkeit könnte sonst eventuell zu einem Rechtsstreit mit den Bewerbern führen, die sich benachteiligt fühlen“, so die Oberbürgermeistern.

Die Neuwahl des Bürgermeisters ist nötig, da der bisherige Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) im April 2005 aus dem Amt scheidet.
Autor: nnz

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