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Do, 19:50 Uhr
04.01.2018
Auftakt bei den Genossen

„Könige“ bei der Nordhäuser SPD

Es ist die Basis-Arbeit, die eine Partei ausmacht. Das hat sich auch am Donnerstagnachmittag bei der SPD wieder einmal bestätigt. Wer immer es zeitlich auch einrichten kann, kommt jeweils am ersten Donnerstag im Monat zum Meinungsaustausch im Rahmen einer Kaffeerunde. Doch die SPD-Mitglieder blieben diesmal nicht unter sich...


Wie in den Medien angekündigt, hatte sich „hoher Besuch“ bei den Südharzer Genossen angesagt. Und der kam auch: Vier junge „Könige aus dem Morgenland“ (Laura, Emil, Phillip und Kornelius) machten den Teilnehmern der weihnachtlichen Kaffeerunde ihre Aufwartung.

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Unter der Leitung von Dom-Organist Thomas Hofereither trugen sie bekannte Lieder und Gedichte vor, die von den „Weisen aus dem Morgenland“, besser bekannt als die „Heiligen Drei Könige“, handelten. Und baten schließlich um eine Gabe. 70 Euro kamen zusammen. Freudig nahm die „königliche“ Schar die Spende in Empfang.

Die diesjährige Sammlung im Rahmen der deutschlandweiten Aktion Dreikönigssingen kommt dem Projekt „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“ zugute. Mit einem Segensgruß verabschiedeten sich die Sternsinger der Nordhäuser Domgemeinde von den Teilnehmern der Kaffeerunde und brachten einen entsprechenden Gruß an der Eingangstür der Kreisgeschäftsstelle an. Bürgermeisterin Jutta Krauth fand herzliche Worte des Dankes für den sangesfreudigen „königlichen“ Besuch.

Lebhafte Diskussionen über bundes- und kommunalpolitische Themen schlossen sich an. Zum Thema Weihnachts-/Adventsmarkt plädierte die Bürgermeisterin für die Beibehaltung des Theaterplatzes. Zudem solle es nur noch einen Markt geben. Einige sprachen sich für die Einbeziehung der Altstadt in das vorweihnachtliche Geschehen aus. Das sollte aber nur an den Adventswochenenden stattfinden.

Auch die Bundespolitik kam nicht zu kurz. Bei der Frage, große Koalition - ja oder nein? - gingen die Auffassungen weit auseinander. Besonders die Jusos (sie sind jetzt 31 Mitglieder im Kreis Nordhausen) lehnen eine Regierungsbeteiligung der SPD weiterhin ab. Andere sehen die gegenwärtige Situation pragmatischer, hoffen aber, dass sich möglichst viele SPD-Themen in einer Regierung mit der Union wiederfinden. Zudem solle sich der Erneuerungsprozess in der Partei und überhaupt die Parteiarbeit deutlicher in den Medien widerspiegeln.

Doch an diesem Nachmittag wurde auch Danke gesagt. Da ist zum einen Helga Uhl, die langjährige Vorsitzende der Nordhäuser AG 60plus. Mehrmals im Jahr lädt sie zu interessanten Themen-Nachmittagen ein, die immer großen Zuspruch finden. Ein Dankeschön gab es zudem für die „guten Geister“ der SPD, Ingrid Gruner – sie bäckt Kuchen und Plätzchen und sorgt für eine angenehme Atmosphäre bei den monatlichen Kaffeerunden. Und schließlich Klaus-Dieter Reimers. Er ist jeweils donnerstags Ansprechpartner im SPD-Büro und organisiert seit mehreren Jahren den Stammtisch immer am letzten Donnerstag des Monats im „Gasthaus zum Socken“. Da geht es bei der Vielzahl der angesprochenen Themen nicht selten hoch her – da wird Klartext gesprochen. Den nächsten SPD-Stammtisch gibt es am 25. Januar ab 19 Uhr.
Hans-Georg Backhaus
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Autor: red

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Kommentare
Checker
04.01.2018, 22:47 Uhr
„Könige“ bei der Nordhäuser SPD...
Hatte schon vermutet das Schulz der Verräter aus Berlin heut dort aufschlägt…
free Gigi
05.01.2018, 05:42 Uhr
Euro Martin
bzw der Schulversager Schulz, muss hinter verschlossenen Türen mit Rauten-Mutti seine ballaballa Ideen verhandeln.

Eins ist schon gestern durchgesickert: Steuern auf Diesel, Benzin und Heizöl sollen nach seinen Vorstellungen steigen.
Leser X
05.01.2018, 07:19 Uhr
Die Sozialdemokraten...
... sollten sich entscheiden, ob und wie sie ihre Vergangenheit aufarbeiten wollen, die zu ihrer Schrumpfung geführt hat.

Wenn diese Partei die Zukunft erleben will, muss sie sich öffentlich distanzieren von ihrer verheerenden, armutsfördernden Politik der letzten Jahrzehnte. Natürlich gehören dazu auch Parteiauschlussverfahren gegen die besonders schuldbeladenen "Genossen", allen voran Ex-Kanzler Schröder sowie Ex-Kanzleramtsminister und jetziger vom Volk ungewählter Bundespräsident Steinmeier.

Solange diese Partei weiter macht, als hätte sie nichts angerichtet, wird ihr Verfall weitergehen. Denn den Sozialabbau bestellen die Wähler auch weiterhin bei der dafür zuständigen CDU.
Sonntagsradler 2
05.01.2018, 07:45 Uhr
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Die Parteien sind doch sonst in Sachen Geldausgeben spendabler.
Tja, so sind Sie nun mal. Wenn es ans eigene Leder geht sind Parteienmitglieder knauserig.
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