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Mi, 12:03 Uhr
10.11.2004

Wählen und quälen

Nordhausen (nnz). Der 1. Dezember könnte in die Geschichte des Nordhäuser Stadtrats als „Großwahltag“ eingehen. Jede „Menge Beigeordnete“ müssen gewählt werden. Doch zuvor werden sich die Fraktionen ein wenig quälen müssen. Schließlich muß sich das Personalkarrussel richtig drehen...


Vor allem in der PDS- und in der SPD-Fraktion werden die kommunalen Akteure in den nächsten Tagen grübeln. Wer mit wem, wer gegen wen? All diese Fragen müssen bis zum 1. Dezember geklärt sein. Schließlich will sich Matthias Mitteldorf (PDS) zum ehrenamtlichen Beigeordneten wählen lassen, vielleicht sogar zum 1.. Den gemeinschaftlichen Segen seiner Fraktion hat der Sozialist. Überraschend für Kenner der Szene ist dennoch das einstimmige Votum für Mitteldorf.

Mit dem „Ehrenamtlichen“ aus der PDS könnten aber die Sozialdemokraten noch so ihre Schwierigkeiten haben, schließlich ist Mitteldorf rechtskräftig verurteilt worden. Und das ist der wunde Punkt. Hatte die SPD-Fraktion immer wieder direkten oder indirekten Druck auf die CDU in Sachen Nüßle ausgeübt, so muß sie nun zu einer klaren Linie finden. Da wurde zwar immer mal gesagt, beide „Fälle“ seien nicht miteinander vergleichbar, trotzdem: Einigkeit macht stark und garantiert den Wahlerfolg.

Und zwar für PDS und SPD. Die Sozis sind auf die Stimmen der Sozialisten bei der Wahl „ihres“ Kandidaten zum hauptamtlichen Beigeordneten angewiesen. Einige Abweichler könne man sich erlauben, schließlich hat das rot-rote Lager vier Stimmen mehr als in diesem Fall vermutlich (fast) einheitliche schwarz-gelbe Front.

So wird und muß es in den kommenden Tagen sicher noch einige notwendige Sondierungsgespräche zwischen SPD und PDS geben, auch intern bei den Fraktions-Genossen der SPD. Aber wie heißt es letztlich so schön? „Eine Hand wäscht...!“
Autor: nnz

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