Mo, 15:37 Uhr
09.10.2000
Planungsziele wurden von allen Goldenen-Aue-Gemeinden abgesegnet
Nordhausen (nnz). Dietrich Beyse (CDU), seines Zeichens Bau- und Wirtschaftsdezernent der Nordhäuser Stadtverwaltung, hat heute die bisherigen Schritte des Planungsverbandes "Goldene Aue-Windehausen" verteidigt. Mit der Bauleitplanung, die derzeit in den zuständigen Verwaltungen (Heringen und Nordhausen) ausliegt, sei das demokratischste Verfahren gewählt worden. Interessierte Bürger hätten jederzeit die Möglichkeit, Einblick in den Unterlagen zu nehmen. Bei der derzeit ausliegenden Planung könnten Stellungnahmen abgegeben werden, die schließlich einer Abwägung unterzogen würden. Das Ziel des Verbandes, Baurecht zu schaffen, werde auch in den kommenden Monaten anvisiert. "Hier geht es nicht um Planungen für ein Gewerbegebiet, sondern für ein Industriegebiet. Hier sollen sich Unternehmen ansiedeln, die nicht in ein Gewerbegebiet, zum Beispiel mitten in der Stadt oder in einer Gemeinde, passen. Alle an der Planung beteiligten Kommunen, auch Urbach, hätten sich zum Planungsziel bekannt", stellte Beyse heraus (siehe auch nnz weiter unten).
Sollte es zwischen Bielen und Urbach nicht möglich sein, ein derartiges Industriegebiet anzubieten, dann könnten sich Unternehmen in der Nähe von Heiligenstadt ansiedeln. Nach Informationen der Stadtverwaltung gebe es in und um Heiligenstadt keinen Widerstand gegen solche Pläne. Bislang habe der Standort "Goldene Aue" jedoch die Priorität in Nordthüringen.
Sollten sich Unternehmen in der Goldenen Aue ansiedeln, dann könne die gesamte Region davon profitieren. Produzierende Unternehmen arbeiten heutzutage nach derart hohen Umweltstandards, daß es zu keiner Belästigung oder gar Schädigung von Menschen kommen werde. Eines sei jedoch klar, in einem besiedelten Industriegebiet könne man keine grünen Wiesen, sondern eben Gebäude und eventuell auch Schornsteine erwarten.
Autor: psgSollte es zwischen Bielen und Urbach nicht möglich sein, ein derartiges Industriegebiet anzubieten, dann könnten sich Unternehmen in der Nähe von Heiligenstadt ansiedeln. Nach Informationen der Stadtverwaltung gebe es in und um Heiligenstadt keinen Widerstand gegen solche Pläne. Bislang habe der Standort "Goldene Aue" jedoch die Priorität in Nordthüringen.
Sollten sich Unternehmen in der Goldenen Aue ansiedeln, dann könne die gesamte Region davon profitieren. Produzierende Unternehmen arbeiten heutzutage nach derart hohen Umweltstandards, daß es zu keiner Belästigung oder gar Schädigung von Menschen kommen werde. Eines sei jedoch klar, in einem besiedelten Industriegebiet könne man keine grünen Wiesen, sondern eben Gebäude und eventuell auch Schornsteine erwarten.

