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Mi, 12:40 Uhr
29.11.2017
Bunter Dezember im Weltladen

Das Fest fair gestalten

Weihnachten, das Fest der Nächstenliebe, die Zeit der Freigiebigkeit, von Plätzchenduft und Christbaumleuchten. Woher der Schokoladenweihnachtsmann eigentlich kommt und unter welchen Umständen die Geschenke unterm Weihnachtsbaum hergestellt wurden, danach wurde lange nicht gefragt. Das aber ändert sich zunehmend. Wie Weihnachten fair gestaltet werden kann, weiß man im Weltladen...

Faires Fest unter dem Weihnachtsbaum (Foto: Angelo Glashagel) Faires Fest unter dem Weihnachtsbaum (Foto: Angelo Glashagel)

Das es zum Weihnachtsfest für alle fair zugeht, das ist machbar, da ist man sich im Weltladen sicher. Gemeint ist damit nicht der Geschenkeproporz innerhalb der lieben Familie, sondern auch die faire Behandlung derer, die das was hier verschenkt wird anderswo gefertigt haben.

In Ländern wie der Elfenbeinküste, aus der ein beträchtlicher Teil der weltweiten Kakaoproduktion stammt, arbeiten Kinder in der Ernte der Kakaoschoten die selber nicht wissen was Schokolade eigentlich ist, erzählt Dagmar Hellwig, Mitarbeiterin im Weltladen.

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"Unsere Weihnachtsmänner und Adventskalender kosten auch keine vier Euro, sind aber fair gehandelt. Wir können sicher sein das die Standards des fairen Handels eingehalten werden und können nachvollziehen wer, was wann und wo zu welchem Preis und unter welchen Bedingungen hergestellt hat. Bei den großen Herstellern wie Ferrero, Lindt oder Kinder hat man diese Sicherheit nicht".

Ähnlich sieht es beim Kaffee, Wellnessprodukten oder auch bei Textilien aus. Hier sei Vorsicht geboten, gerade bei Billigmarken. Entgegen der landläufigen Meinung seien fair gehandelte Produkte auch hier nicht unerschwinglich, meint Hellwig. "Grundsätzlich sollte man sehen wo die Dinge herkommen, besonders wenn es um Schmuck geht". Selbst moderne Technik werde bereits fair gehandelt, etwa das "Fair-Phone", wobei hier die Preise tatsächlich noch recht hoch seien.

Faires Fest unter dem Weihnachtsbaum (Foto: Angelo Glashagel) Faires Fest unter dem Weihnachtsbaum (Foto: Angelo Glashagel)

Zum Fest der Nächstenliebe freuen sich so nicht nur die lieben Verwandten, sondern auch Handwerker und Bauern in weniger wohlhabenden Teilen der Welt.

Festtagsfreuden plant der Weltladen auch Abseits der Bescherung im "bunten Dezember". Den Anfang wird man am kommenden Samstag mit dem "Strickcafé" machen. Ab 15 Uhr wird man sich bei Plätzchen und Heißgetränken selber als Kunsthandwerker versuchen und vielleicht das eine oder andere Geschenk mit persönlicher Note fertigen können.

Am 6. Dezember hat sich der Nikolaus angekündigt, was genau geschehen wird, soll aber eine Überraschung bleiben. An den folgenden zwei Tagen werden Filme geschaut, Plätzchen gebacken, Stockbrot geröstet und Windlichter gebastelt. Am 16. Dezember wird man zur "Schokoladenwerkstatt" laden und am 17. Dezember zu Foodsharing Frühstück bitten, bei dem Lebensmittel aus dem eigenen Kühlschrank geteilt werden sollen, anstatt sie wegzuwerfen. Das genaue Programm findet sich hier .
Angelo Glashagel
Autor: red

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