Mo, 09:38 Uhr
27.11.2017
nnz nachgehakt
Baumschutz kontra Barrierefreiheit?
Am August-Bebel-Platz herrscht seit etwas mehr als einer Woche wieder freie Fahrt, nur rund um die Bushaltestelle an der Südseite des Platzes stehen die Bauzäune noch. Ein Anwohner wollte wissen was es mit der Verzögerung auf sich hat, die nnz hat nachgehakt...
Die Huckelpiste am August-Bebel-Platz ist einer asphaltierten Straße gewichen, jüngst wurde sie wieder für den Verkehr freigegeben. Nur um die geplante Bushaltestelle blieb die Baustelle bestehen. Ergebnis eines Planfehlers oder ein Konflikt zwischen Barrierefreiheit und Baumschutz? Das wollte ein nnz-Leser wissen.
Die Stadtverwaltung teilte nun auf Anfrage der nnz mit das vorgesehen war, die Bäume zu entfernen und diese Bereiche komplett zu überpflastern. Nachdem die Sonderbordsteine gesetzt waren, habe man sich die Situation erneut angesehen und sei nach Abstimmungen mit der Fördermittelstelle und den Behindertenbeauftragten der Stadt und des Landkreises zu dem Schluss gekommen, dass die Bäume erhalten bleiben könnten. Damit würde auch der Charakter der Allee erhalten bleiben. Durch den Einbau von "Wurzelbrücken" könne demnach erreicht werden, dass die Bäume erhalten blieben und zugleich die Barrierefreiheit gewährleistet werde.
Nach dem Freilegen der Wurzeln habe man festlegen können welches Ausmaß die Wurzelbrücken besitzen müssen. Die Brücken würden derzeit gefertigt und in Kürze auf die Baustelle geliefert, dann werde man die Arbeiten wieder aufnehmen, hieß es aus dem Rathaus. Die Fertigstellung sei grundsätzlich noch für das laufende Jahr vorgesehen. Lediglich das Buswartehäuschen werde man wohl auf Grund langer Lieferzeiten erst im neuen Jahr, vorraussichtlich in der zweiten Hälfte des ersten Quartals, aufstellen können.
Angelo Glashagel
Autor: redDie Huckelpiste am August-Bebel-Platz ist einer asphaltierten Straße gewichen, jüngst wurde sie wieder für den Verkehr freigegeben. Nur um die geplante Bushaltestelle blieb die Baustelle bestehen. Ergebnis eines Planfehlers oder ein Konflikt zwischen Barrierefreiheit und Baumschutz? Das wollte ein nnz-Leser wissen.
Die Stadtverwaltung teilte nun auf Anfrage der nnz mit das vorgesehen war, die Bäume zu entfernen und diese Bereiche komplett zu überpflastern. Nachdem die Sonderbordsteine gesetzt waren, habe man sich die Situation erneut angesehen und sei nach Abstimmungen mit der Fördermittelstelle und den Behindertenbeauftragten der Stadt und des Landkreises zu dem Schluss gekommen, dass die Bäume erhalten bleiben könnten. Damit würde auch der Charakter der Allee erhalten bleiben. Durch den Einbau von "Wurzelbrücken" könne demnach erreicht werden, dass die Bäume erhalten blieben und zugleich die Barrierefreiheit gewährleistet werde.
Nach dem Freilegen der Wurzeln habe man festlegen können welches Ausmaß die Wurzelbrücken besitzen müssen. Die Brücken würden derzeit gefertigt und in Kürze auf die Baustelle geliefert, dann werde man die Arbeiten wieder aufnehmen, hieß es aus dem Rathaus. Die Fertigstellung sei grundsätzlich noch für das laufende Jahr vorgesehen. Lediglich das Buswartehäuschen werde man wohl auf Grund langer Lieferzeiten erst im neuen Jahr, vorraussichtlich in der zweiten Hälfte des ersten Quartals, aufstellen können.
Angelo Glashagel


