Sa, 09:25 Uhr
11.11.2017
Nordhäuser Wüstenfüchse auf Charity-Rallye
Ab in den Süden
Fast 8000 Kilometer werden sie zurücklegen, von Nordhausen über Dakar bis nach Banju in Gambia - eine Gruppe Nordhäuser ist heute zu ihrer großen Fahrt in den Süden gestartet. Vor ihnen liegen viele Herausforderungen aber es soll bei der Reise nicht nur um den Spaß gehen...
Vor zwei Jahren hat Michael Samel das erste mal die lange Reise auf sich genommen. Über Europas Straßen zu den Wüsten Nordafrikas bis zu den grünen Ebenen Gambias hat ihn sein Weg geführt, damals ging es vor allem um das Abenteuer, das Vergnügen an der schwierigen Reise.
Heute morgen startet Samel zu seiner zweiten Tour, begleitet von einigen Freunden und mit der Unterstützung vieler Sponsoren. Denn dieses mal hat man sich vorgenommen auf dem Weg nicht nur Reifenspuren zu hinterlassen. Auf der Wegstrecke habe man sich verschiedene Stationen gesucht, einige Schulen, ein medizinischer Stützpunkt oder auch Subsistenzprojekte wie Küchen und Gärten, die man unterstützen will, erzählt Barbara Schenke, die das zweite der drei Fahrzeuge führt.
"Neokolonialismus ist der falsche Weg", sagt Michael Samel, den vor allem die Eindrücke der ersten Reise bewegt haben, nicht die eigene Arbeits- und Denkweise solle man den Menschen nahebringen, es sei besser ihre eigenen Stärken zu fördern. Deswegen habe man verschiedene nützliche Mitbringsel dabei.
Auf die Strecke gehen Michael Samel, die Nordhäuser Stadträtin Barbara Schenke, die freie Journalistin Sandra Arm sowie Andreas Bacher aus Bad Frankenhausen (Foto: Angelo Glashagel)
Auf die Strecke gehen Michael Samel, die Nordhäuser Stadträtin Barbara Schenke, die freie Journalistin Sandra Arm sowie Andreas Bacher aus Bad Frankenhausen
Am 30. November will man das Ziel erreicht haben. Man sei für alle Eventualitäten gerüstet, sagte Samel, die Fahrzeuge wurden mit verstärkten Reifen ausgestattet, bevor es in die Westsahara geht kommt noch ein 2,5 mm Stahlblech als Unterbodenschutz hinzu. Vorräte hat man reichlich dabei und auch an den Versicherungsschutz hat man gedacht falls doch mal etwas schief gehen sollte. "Totalausfälle kommen immer mal wieder vor", sagt Samel, "die Autos werden dann entweder vor Ort verkauft oder über den ADAC nach Europa zurückgebracht."
Pünkltich zum Nikolaus wollen die Rallyefahrer wieder heimischen Boden unter den Füßen haben, die Fahrzeuge sollen dann versteigert werden. Viele Fotos und regelmäßige Berichte von der Reise erwarten die Daheimgebliebenen in der Zwischenzeit. Wer den Weg der Nordhäuser Wüstenfüchse Live verfolgen will, kann das auf der Website des Rallye-Organisators tun.
Angelo Glashagel
Autor: redVor zwei Jahren hat Michael Samel das erste mal die lange Reise auf sich genommen. Über Europas Straßen zu den Wüsten Nordafrikas bis zu den grünen Ebenen Gambias hat ihn sein Weg geführt, damals ging es vor allem um das Abenteuer, das Vergnügen an der schwierigen Reise.
Heute morgen startet Samel zu seiner zweiten Tour, begleitet von einigen Freunden und mit der Unterstützung vieler Sponsoren. Denn dieses mal hat man sich vorgenommen auf dem Weg nicht nur Reifenspuren zu hinterlassen. Auf der Wegstrecke habe man sich verschiedene Stationen gesucht, einige Schulen, ein medizinischer Stützpunkt oder auch Subsistenzprojekte wie Küchen und Gärten, die man unterstützen will, erzählt Barbara Schenke, die das zweite der drei Fahrzeuge führt.
"Neokolonialismus ist der falsche Weg", sagt Michael Samel, den vor allem die Eindrücke der ersten Reise bewegt haben, nicht die eigene Arbeits- und Denkweise solle man den Menschen nahebringen, es sei besser ihre eigenen Stärken zu fördern. Deswegen habe man verschiedene nützliche Mitbringsel dabei.
Auf die Strecke gehen Michael Samel, die Nordhäuser Stadträtin Barbara Schenke, die freie Journalistin Sandra Arm sowie Andreas Bacher aus Bad Frankenhausen (Foto: Angelo Glashagel)
Am 30. November will man das Ziel erreicht haben. Man sei für alle Eventualitäten gerüstet, sagte Samel, die Fahrzeuge wurden mit verstärkten Reifen ausgestattet, bevor es in die Westsahara geht kommt noch ein 2,5 mm Stahlblech als Unterbodenschutz hinzu. Vorräte hat man reichlich dabei und auch an den Versicherungsschutz hat man gedacht falls doch mal etwas schief gehen sollte. "Totalausfälle kommen immer mal wieder vor", sagt Samel, "die Autos werden dann entweder vor Ort verkauft oder über den ADAC nach Europa zurückgebracht."
Pünkltich zum Nikolaus wollen die Rallyefahrer wieder heimischen Boden unter den Füßen haben, die Fahrzeuge sollen dann versteigert werden. Viele Fotos und regelmäßige Berichte von der Reise erwarten die Daheimgebliebenen in der Zwischenzeit. Wer den Weg der Nordhäuser Wüstenfüchse Live verfolgen will, kann das auf der Website des Rallye-Organisators tun.
Angelo Glashagel


















