Do, 18:40 Uhr
02.11.2017
Ausstellung eröffnet
Auf stille Weise
Die Kunst hat ihren Weg in Arztpraxen und Geschäftsräume schon lange gefunden. Wo andernorts nur ein paar Bilder das Raumklima verbessern sollen hat sich Heilpraktikerin Daniela Winkelmann gleich eine ganze Ausstellung in die Praxis geholt. Und das nun schon zum dritten mal...
Kunst ist Ansichtssache und liegt, wie die Schönheit, im Auge des Betrachters. Einigkeit dürfte aber vielleicht dahingehend herrschen das Kunst, die Ästhetik, das Schöne, wie auch immer man es nun benennen will, den Geist beruhigen kann.
Ob man sich nun im großformatigen Bild einer sommerlichen Wiese verliert oder sich wundernd fragt was man da wohl gerade betrachtet.
"Zu Körper, Geist und Seele gehört auch Kunst", sagt die Heilpraktikerin Daniela Winkelmann. Bereits zum dritten Mal hat sie sich eine Ausstellung in die Praxis geholt und präsentiert die Arbeiten lokaler Kunstschaffender. "Die Kunstwerke tun ganz vielen meiner Patienten gut, sie fühlen sich gut aufgehoben, gerade wenn sie Bilder mit Naturmotiven betrachten".
"Auf stille Weise" heißt die aktuelle Ausstellung, zeigt Werke von Sandra Banse und wurde am vergangenen Freitag unter dem Beisein von rund 100 Gästen eröffnet wurde. Ihre Inspiration findet die Autodidaktin vor der Haustür, bei den Wiesen und Wäldern des Harzes oder auch im Park Hohenrode.
Daniela Winkelmann und Sandra Banse in ihrer Ausstellung "Auf stille Weise" (Foto: Angelo Glashagel)
"In der Natur findet man viel Energie und Kraft die uns auf stille Weise umgibt, von Lebewesen deren Lebendigkeit wir als solche oft nicht wahrnehmen", erklärt die Künstlerin. Schönheit und Anmut wolle sie zeigen, bildhafte Räume schaffen, die Geschichten erzählen und Wirklichkeit schaffen können, aber auch nicht zuviel über ihre Bilder verraten, keine Illusionen zerstören, jeder müsse sich sein eigenes Bild machen, unabhängig der künstlerischen Intention.
"Auf stille Weise" - Ausstellung in der Praxis Winkelmann eröffnet (Foto: Daniela Winkelmann)
Die Ausstellung zeigt die ganze Bandbreite von Frau Banse's schaffen, ob in Öl oder Acryl auf Leinwand, als Aquatinta-Radierungen oder auch in Form von Skulpturen. Zwischen den eigenen Bildern finden sich auch verschiedene Werke aus ganz anderer Hand: der ihrer Kinder. Die sind offensichtlich kindlich aber dennoch nicht ohne ästethischen Reiz und erinnern mitunter an Skizzen großer Künstler. Ihre Kinder waren es auch, die zur Vernissage für die musikalische Untermalung gesorgt hatten. In diesem Sinne sei es auch eine Familienausstellung.
Ein gutes Dutzend der Bilder haben am vergangenen Freitag schon den Besitzer gewechselt. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Bilder will Frau Banse etwas für ihre Muse tun und eine Baumpatenschaft im Park Hohenrode übernehmen. Wer die Ausstellung selber einmal in Augenschein nehmen will, der muss sich nicht unbedingt bei Frau Winkelmann in Behandlung begeben. Am 18. Novemeber wollen die beiden Damen ihre Ausstellung in der Albert-Träger-Str. 3 zwischen 14 und 18 Uhr noch einmal für Kunstinteressierte öffnen.
Angelo Glashagel
Autor: redKunst ist Ansichtssache und liegt, wie die Schönheit, im Auge des Betrachters. Einigkeit dürfte aber vielleicht dahingehend herrschen das Kunst, die Ästhetik, das Schöne, wie auch immer man es nun benennen will, den Geist beruhigen kann.
Ob man sich nun im großformatigen Bild einer sommerlichen Wiese verliert oder sich wundernd fragt was man da wohl gerade betrachtet.
"Zu Körper, Geist und Seele gehört auch Kunst", sagt die Heilpraktikerin Daniela Winkelmann. Bereits zum dritten Mal hat sie sich eine Ausstellung in die Praxis geholt und präsentiert die Arbeiten lokaler Kunstschaffender. "Die Kunstwerke tun ganz vielen meiner Patienten gut, sie fühlen sich gut aufgehoben, gerade wenn sie Bilder mit Naturmotiven betrachten".
"Auf stille Weise" heißt die aktuelle Ausstellung, zeigt Werke von Sandra Banse und wurde am vergangenen Freitag unter dem Beisein von rund 100 Gästen eröffnet wurde. Ihre Inspiration findet die Autodidaktin vor der Haustür, bei den Wiesen und Wäldern des Harzes oder auch im Park Hohenrode.
Daniela Winkelmann und Sandra Banse in ihrer Ausstellung "Auf stille Weise" (Foto: Angelo Glashagel)
"In der Natur findet man viel Energie und Kraft die uns auf stille Weise umgibt, von Lebewesen deren Lebendigkeit wir als solche oft nicht wahrnehmen", erklärt die Künstlerin. Schönheit und Anmut wolle sie zeigen, bildhafte Räume schaffen, die Geschichten erzählen und Wirklichkeit schaffen können, aber auch nicht zuviel über ihre Bilder verraten, keine Illusionen zerstören, jeder müsse sich sein eigenes Bild machen, unabhängig der künstlerischen Intention.
"Auf stille Weise" - Ausstellung in der Praxis Winkelmann eröffnet (Foto: Daniela Winkelmann)
Die Ausstellung zeigt die ganze Bandbreite von Frau Banse's schaffen, ob in Öl oder Acryl auf Leinwand, als Aquatinta-Radierungen oder auch in Form von Skulpturen. Zwischen den eigenen Bildern finden sich auch verschiedene Werke aus ganz anderer Hand: der ihrer Kinder. Die sind offensichtlich kindlich aber dennoch nicht ohne ästethischen Reiz und erinnern mitunter an Skizzen großer Künstler. Ihre Kinder waren es auch, die zur Vernissage für die musikalische Untermalung gesorgt hatten. In diesem Sinne sei es auch eine Familienausstellung.Ein gutes Dutzend der Bilder haben am vergangenen Freitag schon den Besitzer gewechselt. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Bilder will Frau Banse etwas für ihre Muse tun und eine Baumpatenschaft im Park Hohenrode übernehmen. Wer die Ausstellung selber einmal in Augenschein nehmen will, der muss sich nicht unbedingt bei Frau Winkelmann in Behandlung begeben. Am 18. Novemeber wollen die beiden Damen ihre Ausstellung in der Albert-Träger-Str. 3 zwischen 14 und 18 Uhr noch einmal für Kunstinteressierte öffnen.
Angelo Glashagel









