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Mi, 20:15 Uhr
25.10.2017
Wacker-Treff im „Felix“

Zeit zum Reifen

Die äußeren Bedingungen für den Wacker-Treff waren nicht die besten: Es regnete in Nordhausen und dann war ja auch noch das Spiel von RB gegen die Bayern aus München…

Wacker-Treff (Foto: nnz) Wacker-Treff (Foto: nnz)
Es waren rund zehn Wacker-Fans, die den Weg ins „Felix“ gefunden hatten. Joy Lans Mickels und Jerome Propheter berichteten ebenso wie Trainer Volkan Uluc über die ersten Monate in Nordhausen. Wie sie sich eingelebt hatten und wie sie die Nordhäuser Atmosphäre aufnehmen.

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Die Spieler seien - wie das Trainerteam - in Nordhausen gut aufgenommen und hätten schon mehr als die gesunde Südharzluft geschnuppert. Mickels und Propheter sagten, dass in der Regionalliga West das spielerische Moment mehr im Fokus stehe, als im Nordosten dieser Republik. Mickels sagte, dass die Wacker-Mannschaft spielerisch eine der besten in der Liga sei und das man das jedoch besser nutzen müsse.

Volkan Uluc, angesprochen auf die Aufstiegsregeln zum 3. Liga, zeigte kein Verständnis für die aktuelle Aufstiegssituation in die 3. Liga. Er sehe bislang nur Lösungen, die nur halbherzig sind. Eine solche Situation, in der der Staffelsieger des Nordostens immer in die Relegation gehen muss, sei nicht mehr zeitgemäß und sei vor allem der Mannschaft wie auch den Fans nicht mehr zu vermitteln.

Uluc verteidigte seine Kaderplanung, bei der er auf Zukunft setzt. Ihm sei auch klar, dass es immer wieder Enttäuschungen bei Spielern gebe. Aus dem Kreis der Fans kam dann die Frage, warum zum Beispiel Daniel Hägler in dieser Saison zu wenig Einsätzen kommt? Für Uluc steht die Formung einer Mannschaft im Mittelpunkt, die in der nächsten Saison nach den Sternen greifen kann. Bei Hägler sei es ein Unterschied zwischen den Spielen und den Leistungen im Training. Uluc erwartet zum Beispiel von Hägler eine Qualitätssteigerung. Das Ziel von Uluc steht fest. In der nächsten Saison soll Wacker nach den Meistersternen in der RL Nordost greifen.

In dieser Saison muss jedoch an diesem Weg gearbeitet werden, „wir lassen zu viele Chancen liegen, wir müssen sehen, wie wir gegen abwehrbewusste Mannschaften Räume bekommen.“ Uluc plädiert beim Wacker-Treff für Verständnis, dass diese Mannschaft die Chance zur Weiterentwicklung bekommt. Daran arbeite man konzentriert, aber nicht immer könne man den Kopf steuern. Letztlich plädiert Volkan Uluc für Geduld in dieser Saison, auch in Richtung des Neuzugangs Bilal Sezer, der dieser Mannschaft noch sehr gut tun wird.

Es war ein kleiner, aber feiner Erfahrungsaustausch an diesem Abend, bei dem nicht nur die erste Mannschaft, sondern die Arbeit des ganzen Vereins im Fokus stand. Fazit: es kann noch besser werden, es gibt Reserven. In der ersten Mannschaft, im Verein.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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