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Mi, 11:30 Uhr
25.10.2017
JazzRabazz im Theater

71 mal Rabazz

Das 34. Nordhäuser Jazzfest endet traditionell mit dem JazzRabazz. Am Samstag kommender Woche werden im Theater Nordhausen 71 Musiker bis in die Morgenstunden für Musikgenuss und angenehme Stimmung sorgen...

Zur Begrüßung der Gäste spielen ab 18.30 Uhr „The Golden Meadow Highlanders“ im Parkettfoyer. Auf der Hauptbühne, dann ab 19.30 Uhr, wird Nils Wülker mit seiner Band auftreten.

Früher hieß es, man müsse Jazz kapieren, um Hip Hop zu verstehen. Nils Wülker, der Songwriter mit der Trompete, ist das beste Beispiel: er ist über einen Blue-Note-Sample von Herbie Hancock in US3s „Cantaloop (Flip Fantasia)“ zum Jazz gekommen.

Zum großen JazzRabazz erwartet man dieses insgesamt 71 Musiker, darunter auch Nils Wülker  (Foto: Jazzclub Nordhausen) Zum großen JazzRabazz erwartet man dieses insgesamt 71 Musiker, darunter auch Nils Wülker (Foto: Jazzclub Nordhausen)

Mit „ON“ hat er jetzt, fast 25 Jahre später, eine Hybrid-Fantasie musikalischster Natur erschaffen: Großartige Songs, brachialer Funk, energiegeladene Improvisationen und elegante Electronic-Sounds, zwei Vocal-Stücke mit dem (halb)-amerikanischen Wiener Rob Summerfield und ein lässiges Feature von Marteria fusionieren hier zu einer überraschenden, gleichberechtigten Union von Jazz und Hip Hop. Vor allem aber faszinieren die Songs als ebenso dichter wie erlöster, faszinierender wie flimmernder Soundtrack unserer Zeit. Drückt man hier „on“, stellt sich das Lebensdrama auf „off“. Wenn diese Musik Flucht ist, dann eine nach vorn. Gut möglich, dass sie außerdem den einen oder anderen Hörer wieder für Jazz begeistert.

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Nach einer kleinen Pause, ist dann die Peter Herbolzheimer European MasterClass Bigband zu Gast. Die Sprache der Musik ist universell. Deshalb sollte auch die Zusammensetzung einer Bigband nicht durch Grenzen der Herkunft, Nationalität oder des Wohnortes der Musiker eingeengt sein. Was bereits für die berühmte Rhythm Combination & Brass von Peter Herbolzheimer galt, ist ebenso selbstverständlich für den erlesenen Kreis der jungen Jazzmusiker, die sich in der Master Class zusammenfinden. Allen gemeinsam ist die Begeisterung für die Musik und der Respekt vor dem Werk von Peter Herbolzheimer, dessen Tradition sie sich verpflichtet fühlen. Einige Musiker der MasterClass sind auch bereits als Komponisten und Arrangeure tätig und setzen auch so die Tradition in der (über)nächsten Generation fort.
Achtung Besonderheit/Premiere: Nils Wülker spielt hier einige Stücke mit!

Anschließend ab ca. 22.00 Uhr geht es im gesamten Vorderhaus des Theaters vom 2. Rang bis in das Restaurant „Da Capo“ mit acht Formationen weiter. Unterschiedlichste Musikrichtungen, alle am Jazz orientiert, werden bis zwei Uhr in der Früh für gute Laune sorgen.

Im Foyer: The Jig ist eine siebenköpfige Funk-Unit aus Amsterdam. Eine der wenigen echten Funk-Bands, eine instrumentale Goove-Maschine mit Rock ’n’ Roll Attitüde und bekannt für ihre kraftvollen und berauschenden Live-Shows. Die Musik ist Up-To-Date, dennoch individuell und nutzt Elemente aus Soul, Afro, Jazz und Rock ’n’ Roll, welche von Größen wie Bootsy Collins, Tower of Power, James Brown, Average White Band und The Meters inspiriert sind.

Im Parkettfoyer: The toughest Tenors. Das Berliner Jazzquintett, angeführt von den beiden Tenorsaxofonisten Bernd Suchland und Patrick Braun, kommt gleich zur Sache: Frisch und virtuos, rau und direkt beweist die Band die nachhaltige Energie von authentischem Jazz. Sie nehmen sie ernst, die Musik, die seit den 50er und 60er Jahren ihre zeitlose Legitimation bewiesen hat. Und das mit einem Repertoire, das aus echten Entdeckungen besteht: längst vergessene Stücke in der Tradition der legendären Two-Tenor-Formationen werden aus den unerschöpflichen Archiven des Jazz hervorgeholt und wieder auf die Bühne gebracht.
The Toughest Tenors erhalten stilsicher den Bereich des Jazz am Leben, der früher zur Alltagskultur gehörte und der es verdient, ihn weniger mit dem Kopf zu analysieren, als ihn vielmehr mit dem Herzen zu hören.

In der Freejazzzone im 2. Rang: Mischram Plus - Ein Fest der freien Improvisation und Spontankomposition. Ein traumwandlerisches zusammenspielendes Trio welches mitreist und begeistert. Konstruktive und kommunikative Musik aus Leipzig.

Im Parkettfoyer: Absolutely sweet MarieDie Band wurde 2012 von Alexander Beierbach gegründet und setzt sich mit dem Werk von Bob Dylan auseinander. Vier Instrumentalisten, verwurzelt in Jazz und improvisierter Musik, verarbeiten auf ihre Weise das umfangreiche Werk Dylans. In der Besetzung drei Bläser plus Schlagzeug entsteht dabei ein Spektrum an Klangfarben und Grooves: feingliedrige, kammer-musikalische Momente werden von dichten Kollektivimprovisationen abgelöst, Brass-Band-Klänge stehen einem Geflecht aus polyphonen Überlagerungen gegenüber

Im Da Capo: Elvis and the Boogieman's - Einer der herausragenden Elvis-Interpreten ist Peter Franks. Wenn er die Bühne betritt wird der King wieder lebendig. Mit samtiger Stimme und legendärem Hüftschwung lässt er die Herzen höher schlagen. Lassen Sie sich für einen Moment in die Welt von Las Vegas entführen oder spüren Sie den Soul. Einst begeisterte Elvis Presley mit seiner Musik die Welt. Heute ist Peter Franks für sein Publikum der King. Die Band an seiner Seite besteht aus international anerkannten Profi-Musikern, die das Programm-Konzept stilübergreifend routiniert und mit viel Freunde und Engagement umsetzt. Freuen Sie sich auf eine unvergessliche Show.
www.boogiemansfriend.de

In der Freejazzzone im 2. Rang: das Günter Heinz Trio - George Cremaschi ist in New York geboren und wuchs in Californien auf. Er lebt seit einigen Jahren in Tschechien. Günter und George arbeiten seit fast 10 Jahren als Duo zusammen. Für das Konzert in Nordhausen engagierten sie die junge slowakische Schlagzeugerin Michaela Antalová. Man darf auf die Energie dieses Trios gespannt sein!

Im Foyer: Herman's Dixie Express - Herman‘s Dixie Express, das sind vier Musiker und ein Schlagzeuger - so jedenfalls stellen sie sich augenzwinkernd dem Publikum vor. Das Jazz-Quintett verbreitet Fröhlichkeit mit seinen Stücken. Von „Wochenend‘ und Sonnenschein“ über „Bei mir biste Scheen“ bis „Down by The River Side“ - die fünf Jazzer beherrschen ihr Repertoire. „Das sind Vollblut-Profis!“ bescheinigt so mancher Zuhörer anerkennend der Band. Die verbalen Überleitungen und Ansagen regen zum Schmunzeln an. Man merkt, der Dixie Express steht nicht zum ersten Mal auf der Bühne.

Im Da Capo: Carry on – das sind Klaus „Gulli“ Burkhardt & Martin Cebulla und als Gast Jens Wackerhagen. Ihr Programm aus dem unermesslichen Fundus der Rock-/ Bluesgeschichte lässt jeden Fan handgemachter Musik aufhorchen und das Wichtigste, es macht einfach allen viel Spaß.

Freuen Sie sich gemeinsam mit dem Jazzclub Nordhausen auf einen tollen Abend. Die Versorgung ist bestens abgesichert, auch Fettbrote mit Gürkchen und ausreichend Getränke stehen bereit.

Der Vorverkauf läuft, sichern Sie sich Ihre Plätze. Karten sind an allen Vorverkaufsstellen des Theaters Nordhausen erhältlich.
www.jazzclub-nordhausen.de
Autor: red

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