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Di, 08:32 Uhr
24.10.2017
Seelische Gesundheit und Entspannung

Tanze das Leben

Zum 4. Nordhäuser Tag der seelischen Gesundheit ging es mit interessanten Themenangeboten um das Wohl von Körper und Geist. Unter anderem stand ein Tanz-Workshop auf dem Programm. Dabei sollte es aber nicht darum gehen, auf der Tanzfläche zu glänzen…

„Tanze das Leben“ hieß das Kursangebot von Tanztherapeutin Sabine Schröder. Dabei ging es nicht im herkömmlichen Sinne um Tanzen mit gekonnten Tanzschritten und paarweise, sondern um freies Tanzen im Sinne von Bewegung zu Musik - mal einzeln, mal zu zweit und mal in der Gruppe; mal ruhig und mal intensiv. Die Teilnehmer hatten sichtlich große Freude daran. Frau Schröder will ihre Art des Tanzens jetzt auch regelmäßig anbieten.

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Das man „das Leben tanzen“ müsse, das hat schon Nietzsche gesagt. Frau Schröder verbindet mit ihrem Ansatz freien Tanz, kreative Traumreisen, kraftvolle Rituale, tanztherapeutische Übungen, dynamische und sanfte Bewegungen und Begegnungen. „Die Vielseitigkeit der Bewegungsformen und Tänze und Übungen ist, wie das Leben, immer wieder überraschend und wirkt durch die passend ausgewählte Musik. Manche Tänze werden mit geschlossen Augen, andere mit offenen, einige alleine für sich, andere zu zweit, zu dritt oder mit der ganzen Gruppe getanzt, manche sind verspielt und lustig, manche berühren dich tief im Herzen.“, sagt Schröder.

Entspannung soll das ganze bringen, was aber nicht heißt das die Teilnehmer nicht auch in schwitzen geraten würden. „Erst einmal macht es unglaublich viel Spaß und das alleine ist schon für die Seele wunderbar. Dann geht es an keiner Stelle darum, etwas zu leisten, etwas besonders gut zu können oder etwas darzustellen, was man ist. Daher tut auch das das der Seele gut, weil es im Alltag eben anders ist und man sich stets und ständig beweisen muss.“, sagt Therapeutin Schröder, beim tanzen könne man völlig abschalten und sei schon nach wenigen Minuten so vertieft, dass die Gedanken von ganz alleine nur im Augenblick bei dem seien, was man gerade tue.

Das Sprunghafte, die Hetzerei im Außen und im Innen, das sei ein Grundübel, meint Schröder, und eines das im Alltag schwer abzustellen sei. „Oft sind wir eben nicht „im Moment“ sondern gedanklich entweder in der Vergangenheit oder schon bei den nächsten Dingen, die wir tun wollen. Es geht bei meiner Methode darum, aus dem Kopf heraus in den Körper zu kommen. Und nicht zuletzt weiß ja heute jeder, wie wichtig Bewegung für Körper, Geist und Seele ist.“

Eine Stunde lang wird sich bei „Tanze das Leben“ bewegt, phasenweise streng das körperlich an, aber nicht die ganze Zeit, erklärt die Therapeutin, das sei Stressabbau pur und mache Spaß.

Mitmachen kann jeder, bestimmte Voraussetzungen oder Vorkenntnisse muss niemand mitbringen. Tanztalent ist nicht vonnöten. „Jeder kann mitmachen, der neugierig ist, etwas Neues auszuprobieren, der Freude hat an Bewegung zu Musik, eine Methode sucht, um vom Alltagsstress abschalten zu können.“, meint Frau Schröder.
An jedem ersten Dienstag im Monat von 18.00 – 19.00 Uhr kann in einem Seminarraum in der Rothleimmühle „das Leben getanzt“ werden. Die nächsten Termine sind der 7. November und der 5. Dezember. Bei Fragen kann man sich auch unter info@leben-lachen-laufen.de an Frau Schröder wenden.
Autor: red

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