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Mi, 17:34 Uhr
04.10.2017
Hauptausschuss tagte

Vergaben standen im Mittelpunkt

Heute tagte wieder einmal der Hauptausschuss des Nordhäuser Stadtrates. Auf dessen Tagesordnung standen neben den Informationen der Bürgermeisterin vor allem Vergaben. Auch deshalb konnte davon ausgegangen werden, der der Rekord des Öffentlichen Teils von sieben Minuten nicht unterboten werden konnte...


Doch zuerst gab es die obligatorischen Informationen der Bürgermeisterin. So stand es zumindest in der Tagesordnung, doch es gab sie nicht, außer, dass der neue Oberbürgermeister Kai Buchman sein Amt am 9. Oktober aufnehmen wird. Das war es mit den Infos.

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Dann waren die Vergaben dran. So bekamen die Nordhäuser Stadtwerke den Auftrag zur teilweisen Umrüstung der Straßenbeleuchtung als moderne LED-Technik. Der Umfang des Angebotes liegt bei fast 550.000 Euro. Auf die Ausschreibung der Verwaltung gingen neun Angebote ein. Zwei Angebote mussten wegen des Verdachts einer Abrede ausgeschlossen werden, was die Thüringer Vergabekammer auch so bestätigt, das Angebot der Stadtwerke erwies sich somit als das wirtschaftlichste. Außerdem wurden Bauleistungen zur Sicherung einer alten Kelleranlage in der Nordhäuser Altstadt vergeben. Beides beschlossen.

Brücke in Hesserode: Die Brücke über die Helme in der Kleinwertherstraße in Hesserode wurde durch die Ingenieurgesellschaft Lindschulte aus Erfurt im Rahmen einer Sonderprüfung auf Spannungsrisskorrosion geprüft. Im Ergebnis dieser Prüfung wurde festgestellt, dass ein plötzliches Versagen der Brücke nicht ausgeschlossen werden kann. Zur Einhaltung der Verkehrssicherungspflicht sowie Abwehr von Gefahren gegenüber Dritten wurde ein kurzfristiger Ersatzneubau empfohlen. Für die geplante Baumaßnahme wurden Fördermittel beim Straßenbauamt Nordthüringen beantragt. Zur Vervollständigung des Antrages ist eine entsprechende Planung des Brückenersatzneubaues erforderlich. Die Ausführung der Baumaßnahme ist nach Bereitstellung der Fördermittel im Jahr 2018 geplant. Der Planungsauftrag in Höhe rund 34.000 Euro geht an ein Ingenieurbüro aus Nordhausen. Keine Nachfragen – beschlossen.

Zusätzliche Kindergartenplätze: Der Stadtrat hatte in seiner jüngsten Sitzung die Erweiterung der Kindergärten “Domino”, “Kleine Spürnasen” und “Ida Vogeler Seele” beschlossen. Für die Planungsleistung stehen knapp 204.000 Euro zur Verfügung, damit kann von Umbaukosten von rund zwei Millionen Euro ausgegangen werden. Der Auftrag geht an ein Nordhäuser Architekturbüro in der Altstadt, das bereits eine Voruntersuchung realisiert hatte. Beschlossen.

Außenanlagen Käthe Kollwitz Schule: Hier sollen für mehr als 170.000 Euro die Außen- sowie die Sportanlage erneuert werden. Dabei fallen Planungskosten in Höhe von fast 34.000 Euro an. Die Vergabe dieser Leistungen wurde an ein Nordhäuser Planungsbüro beschlossen. Geplant ist, die Sportanlagen an die Normen für den Schulsport anzupassen, das heißt, es werden eine zweizügige 60 m Laufbahn, eine Doppel-Kugelstoßanlage sowie eine Doppel-Weitsprunganlage neu errichtet. Weiterhin werden die Außenanlagen zum Teil neu gestaltet und die Schmutzwasserkanäle erneuert. Beschlossen. Baubeginn soll laut Bauamtsleiter Jens Kohlhause übrigens noch in diesem Jahr sein.

Kelleranlage Kranichstraße: Für knapp 240.000 Euro soll eine Nordhäuser Firma die denkmalgeschützten Keller der ehemaligen Dombrauerei sichern und sanieren. Für die erforderlichen Rohbauarbeiten (unter anderem eine Betonplatte auf die Keller) waren fünf Angebote eingegangen. 85 Prozent der Kosten sind übrigens Fördermittel des Landes. Beschlossen.

Ebenfalls beschlossen wurden Planungen für die Nebenanlagen entlang der Grimmelallee, die will das Nordthüringer Straßenbauamt im kommenden Jahr sanieren. Für die Gehwege und anderen Anlagen müssen Planungsleistungen erbracht und bezahlt werden, diesmal in Höhe von rund 48.000 Euro. Beschlossen.

Nach den Vergaben ging es noch um Sonstiges und um die Tagesordnung der Stadtratssitzung am 18. Oktober. Steffen Iffland gab zu bedenken, dass im integrierten Stadtentwicklungskonzept 2030 eigentlich keine Kita-Plätze notwendig sind und das in den vergangenen Jahren sogar Einrichtungen geschlossen wurden. Außerdem sollten auch die Ortsteile mit in die Kita-Planungen einbezogen werden, so Iffland.

Am 18. Oktober soll zudem über die Zukunft der Ausrichtung der nächsten Rolandsfeste debattiert werden.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Leser1
05.10.2017, 08:04 Uhr
Auftragsvergabe Vetternwirtschaft ? Warum immer so geheimnisvoll?
Warum wird von der Stadt nicht veröffentlicht wer die Aufträge bekommen hat? Wer sich beworben hat und warum wem der Zuschlag erteilt wurde wäre auch was das den Steuerzahler was angeht.
In der Zorgestraße wird ein Kindergarten weg gemacht erst für Flüchtlinge dann für die Feuerwehr. Ist ja nur unser Steuergeld neu bauen und einreißen.
Hat man alles noch schnell vor dem Amtsantritt des Oberbürgermeisters durchgepeitscht?
h3631
05.10.2017, 12:31 Uhr
Herr Greiner, mal nachfragen
An wem wurden die Aufträge vergeben?
Wer hat sich beworben?
Wäre mal ganz interessant das zu erfahren.
Wenn es keine Geheimnis von Seiten der Stadt ist.
Herr Greiner bleiben Sie am Ball.
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