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Mo, 11:29 Uhr
02.10.2017
Nachgehakt

Wer kommt für die Reinigung auf?

Derzeit ist die Maisernte um Nordhausen im vollen Gange. Traktoren mit hohen Anhängern bringen die Bio-Ernte mehrheitlich zur Biomethananlage. Allerdings hinterlassen die Gespanne dabei ihre Spuren...


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Unser Leser F. Dathe hat die Abfuhr beobachtet und fragt: Wer kommt eigentlich für die Fahrbahnverunreinigung auf? In den westlichen Bundesländern muss der Bauer dafür sorgen. Natürlich wird dort auch geerntet. Hier wird nicht einmal ein Warnschild aufgestellt.

Noch schlimmer wurde es in den zurückliegenden Tagen, als der Regen einsetzte. Wer soll die Reinigung denn eigentlich bezahlen, fragt unser Leser. Baumamtsleiter Jens Kohlhausen hat geantwortet:

Für die Beseitigung der Fahrbahnverunreinigungen ist natürlich immer der Verursacher verantwortlich. Bei städtischen Baumaßnahmen wird die Reinigung der Fahrbahn im Bauvertrag geregelt und kontrolliert. Ansonsten ist die Stadtverwaltung auf die Mithilfe der Bürger angewiesen, um den Verursacher zu ermitteln.
Wer bezahlt die Reinigung? (Foto: privat)
Wer bezahlt die Reinigung? (Foto: privat)
Wer bezahlt die Reinigung? (Foto: privat)
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
02.10.2017, 12:30 Uhr
Das ist eine große Sauerei!!
Bin am Samstag Mittag von Petersdorf kommend dort lang gefahren. Der Schlamm lag dort mehrere cm dick auf der Fahrbahn. lediglich am Ende des birkenwäldchens stand ganz verschmitzt ein Warndreieck am Straßenrand. Ortskundige, die wissend dort lang fahren wissen, dassman in diesem Bereich mit 70km/h fahren darf. Das aber hätte schon zur Katastophe führen können.

Aber die Sauerei begann ja schon für mich kurz hinter der Iberg-Talsperre. Dort sah es nicht viel besser aus. Das gefährliche hier war aber, dass der Lehm im Kurvenbereich auf der Fahrbahn klebte. Also - wenn ich schon für ein Stück Butter 2,69€ berappen muss, dann verlange ich von den Bauern, dass diese mal Geld für Schilder ausgeben, die auf "FELDABFUHR" hinweisen. Wenn es erst zum Unfall gekommen ist, dann will niemand Schuld auf sich laden. Es gilt zwar, man muss seine Geschwindigkeit den jeweiligen Fahrbahnverhältnissen anpassen, aber dafür muss es auch wenn möglich, Sicherheitshinweise geben! Und hier wären es durchaus zumutbar, dieses von den Bauern zu verlangen. Von nicht funktionierenden Beleuchtungseinrichtungen an vielen ihrer Fahrzeuge mal ganz abgesehen. Auch gehört grundsätzlich ein gültiges amtl. Kennzeichen an jedes Fahrzeug (auch Anhänger), wenn dieses auf öffentlichen Straßen und Wegen mitgeführt wird.
Es reicht einfach nicht nur der Gedanke der Bauern: "Es wird schon gut gehen, ist ja nur ein kurzes Stück". Also Ihr lieben Bauern - ran an die Besen und Kärcher, die StVO und StVZO gelten auch für SIE!
Realist 1.0
02.10.2017, 23:50 Uhr
Paulinchen sie haben vollkommen Recht
Ich persönlich glaube ja das es die Bauern erst lernen, wenn es richtig im Portmonee weh tut. Es ist doch jedes Jahr das selbe, ein bisschen Lehm und Erde vom Acker noch etwas Laub dazu, und schon ist es auf der Fahrbahn wie Schmierseife. Es kommt einen fast so vor, das sich die Bauern sagen: "wir sind doch gut versichert,was soll uns den schon passieren".
aikido
04.10.2017, 23:44 Uhr
Biomais oder Genmais?
Ist das wirklich Biomais der da geerntet wird oder Genmais?
Viel zu schade für die Methananlage.
Sollen sie mal wirklich richtig gesunden Biomais anbauen und als Lebensmittel verkaufen. Viel zu schade für andere Zwecke.
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