Sa, 12:39 Uhr
30.09.2017
Letzte Gelegenheit für alle, die hoch hinaus wollen
Hochseilgarten wird abgebaut
Das Jugend- und Freizeitprojekt Mobilé lädt für Freitag, 13. Oktober von 14 – 19 Uhr zum Abklettern ein. Dies ist die letzte Möglichkeit, den Kletterturm PeterStein20 auf dem Petersberg Nordhausen unter Aufsicht erfahrener Erlebnispädagogen zu erklettern. Dann wird alles abgebaut...
Wird abgebaut (Foto: Rüdiger Neitzke)
Am Samstag, den 21. Oktober von 11-17 Uhr steht zum endgültig letzten Mal der Hochseilgarten auf dem Petersberg allen Nordhäuserinnen und Nordhäusern zur Verfügung. Das Jugend- und Freizeitprojekt Mobilé verabschiedet sich nach gut 20 Jahren von all seinen Wegbegleitern und Freunden mit einem offenen Klettertag im Hochseilgarten.
Zur Thüringer Landesgartenschau 2004 hat das Team Mobilè, ein Angebot des JugendSozialwerk Nordhausen, den Hochseilgarten und den Kletterturm auf dem Nordhäuser Petersberg eingeweiht und seitdem regelmäßig und kontinuierlich betreut. Insgesamt nutzten mehr als 50.000 Menschen diese sportlichen Angebote.
Einige Rekorde sind am Kletterturm zu verzeichnen. Das jüngste Mädchen, das jemals aus eigener Kraft bis nach ganz oben geklettert ist, hat dies 2004 im Alter von fünf Jahren geschafft. Im gleichen Jahr wurde auch der Altersrekord von 73 Jahren für den ältesten Mann aufgestellt. Der Schnellste war übrigens in nur 14 Sekunden oben.
Der Hochseilgarten wurde in den vergangenen Jahren von den unterschiedlichsten Gruppen genutzt. Neben Schulklassen und Sportvereinen, die regelmäßig im Hochseilgarten unterwegs waren, haben beispielsweise auch die Bundeswehr, das THW oder die Feuerwehr in acht Metern Höhe Erfahrungen sammeln können.
All das wird nach dem 21. Oktober Geschichte sein. Die Betreuung durch das Projekt Mobilé wird nicht mehr möglich sein, da die Finanzmittel von Stadt und Landkreis nach einem neuen Förderkonzept verteilt werden. Ende Oktober wird der Hochseilgarten abgebaut.
Bleiben wird der Kletterturm PeterStein20. Der 20 Meter hohe Kletterturm steht wie eine Eins. Nur wird er nicht mehr jeden Freitagnachmittag für die öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen. Ob und wie und in welcher Form eine weitere Nutzung für Kinder- und Jugendliche der Stadt Nordhausen erfolgen kann, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht geklärt.
Dirk Seifert–Merschel, Rüdiger Neitzke, Radek Romanczuk, Nazira Khuzhaeva, Mathias Daniel und alle ehrenamtlichen Helfer möchten sich bei allen Kindern und Jugendlichen, die uns in den vergangenen Jahren die Treue gehalten haben, herzlich bedanken und hiermit verabschieden. Alle Wegbegleiter der vergangenen Jahre und natürlich auch diejenigen, welche die letzte Gelegenheit zur Erkundung des Hochseilgartens nutzen wollen, sind herzlich für den 21. Oktober eingeladen.
Dirk Seifert-Merschel, Rüdiger Neitzke
Autor: red
Wird abgebaut (Foto: Rüdiger Neitzke)
Am Samstag, den 21. Oktober von 11-17 Uhr steht zum endgültig letzten Mal der Hochseilgarten auf dem Petersberg allen Nordhäuserinnen und Nordhäusern zur Verfügung. Das Jugend- und Freizeitprojekt Mobilé verabschiedet sich nach gut 20 Jahren von all seinen Wegbegleitern und Freunden mit einem offenen Klettertag im Hochseilgarten.
Zur Thüringer Landesgartenschau 2004 hat das Team Mobilè, ein Angebot des JugendSozialwerk Nordhausen, den Hochseilgarten und den Kletterturm auf dem Nordhäuser Petersberg eingeweiht und seitdem regelmäßig und kontinuierlich betreut. Insgesamt nutzten mehr als 50.000 Menschen diese sportlichen Angebote.
Einige Rekorde sind am Kletterturm zu verzeichnen. Das jüngste Mädchen, das jemals aus eigener Kraft bis nach ganz oben geklettert ist, hat dies 2004 im Alter von fünf Jahren geschafft. Im gleichen Jahr wurde auch der Altersrekord von 73 Jahren für den ältesten Mann aufgestellt. Der Schnellste war übrigens in nur 14 Sekunden oben.
Der Hochseilgarten wurde in den vergangenen Jahren von den unterschiedlichsten Gruppen genutzt. Neben Schulklassen und Sportvereinen, die regelmäßig im Hochseilgarten unterwegs waren, haben beispielsweise auch die Bundeswehr, das THW oder die Feuerwehr in acht Metern Höhe Erfahrungen sammeln können.
All das wird nach dem 21. Oktober Geschichte sein. Die Betreuung durch das Projekt Mobilé wird nicht mehr möglich sein, da die Finanzmittel von Stadt und Landkreis nach einem neuen Förderkonzept verteilt werden. Ende Oktober wird der Hochseilgarten abgebaut.
Bleiben wird der Kletterturm PeterStein20. Der 20 Meter hohe Kletterturm steht wie eine Eins. Nur wird er nicht mehr jeden Freitagnachmittag für die öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen. Ob und wie und in welcher Form eine weitere Nutzung für Kinder- und Jugendliche der Stadt Nordhausen erfolgen kann, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht geklärt.
Dirk Seifert–Merschel, Rüdiger Neitzke, Radek Romanczuk, Nazira Khuzhaeva, Mathias Daniel und alle ehrenamtlichen Helfer möchten sich bei allen Kindern und Jugendlichen, die uns in den vergangenen Jahren die Treue gehalten haben, herzlich bedanken und hiermit verabschieden. Alle Wegbegleiter der vergangenen Jahre und natürlich auch diejenigen, welche die letzte Gelegenheit zur Erkundung des Hochseilgartens nutzen wollen, sind herzlich für den 21. Oktober eingeladen.
Dirk Seifert-Merschel, Rüdiger Neitzke


