Di, 12:19 Uhr
26.10.2004
Schulen für die Umwelt
Nordhausen (nnz). Die Umweltschule in Europa feiert im nächsten Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Auch dieses Jahr errangen sechs Schulen aus dem Landkreis den begehrten Titel.
Schulen für die Umwelt (Foto: nnz)
1995 wurde das Projekt Umweltschule in Europa von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. begründet. In Nordthüringen werden daran interessierte Schulen von der Umweltakademie betreut. Schwerpunkte in der Arbeit der umweltfreundlichen Bildungsstätten sind die naturnahe Gestaltung des Schulgeländes, die Einsparung von Energie, Müllvermeidung, gesunde Ernährung und die Arbeit der lokalen Agenda 21. Die Ilfelder Grundschüler erarbeiteten sogar eine eigene Kinderagenda. Sie gehören zu einer der sechs Preisträger aus dem Landkreis. Die Grundschulen in Görsbach, Nohra und Wipperdorf gehören dazu, ebenso die Regelschule in Sollstedt. Der Ausrichter der heutigen Auszeichnungsveranstaltung war die Berthold-Brecht-Grundschule, die sich schon vier Jahre Umweltschule nennen darf.
Die Schüler stellen zu Beginn eines Schuljahres einen Plan auf, was sie alles im Rahmen des Projektes tun wollen und bewerben sich damit bei der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung. Die Arbeiten werden dann zum Schuljahresende der Öffentlichkeit vorgestellt und mit der DGU abgerechnet, was man alles umsetzen konnte. Eine Jury entscheidet dann, ob der begehrte Titel verliehen wird. Von 20 Bewerbern sind 2004 18 Umweltschulen geworden.
Die Preisverleihung in der Berthold-Brecht-Grundschule wurde von den Schülern und von Kindern aus dem ökumenischen Kindergarten mit einem Kulturprogramm passend zur vergangenen Landesgartenschau gestaltet.
Das Thüringer Ökoherz, welches einige Veranstaltungen und den Schulgarten betreute, lud die Schüler und Gäste zu einem gesunden Frühstück mit allerhand natürlichen Lebensmitteln ein.
Annemarie Weiser von der Umweltakademie freute sich besonders über Schulen, die schon jahrelang dabei sind und immer wieder etwas neues für die Umwelt auf die Beine stellen. Sie bedauert jedoch, daß die Bewerberzahlen auf Grund der Schulnetzplanung immer geringer werden. Frühere Umweltschulen wie die Grund-und Regelschule am Frauenberg oder die Grundschule in Sundhausen wurden geschlossen.
Rund 80 Schulen bewerben sich thüringenweit für den Titel. Auch im nächsten Schuljahr wird er wieder verliehen. Dann wird das zehnte Jubiläum der Umweltschulen in Europa” gefeiert.
Autor: wf
Schulen für die Umwelt (Foto: nnz)
1995 wurde das Projekt Umweltschule in Europa von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. begründet. In Nordthüringen werden daran interessierte Schulen von der Umweltakademie betreut. Schwerpunkte in der Arbeit der umweltfreundlichen Bildungsstätten sind die naturnahe Gestaltung des Schulgeländes, die Einsparung von Energie, Müllvermeidung, gesunde Ernährung und die Arbeit der lokalen Agenda 21. Die Ilfelder Grundschüler erarbeiteten sogar eine eigene Kinderagenda. Sie gehören zu einer der sechs Preisträger aus dem Landkreis. Die Grundschulen in Görsbach, Nohra und Wipperdorf gehören dazu, ebenso die Regelschule in Sollstedt. Der Ausrichter der heutigen Auszeichnungsveranstaltung war die Berthold-Brecht-Grundschule, die sich schon vier Jahre Umweltschule nennen darf.
Die Schüler stellen zu Beginn eines Schuljahres einen Plan auf, was sie alles im Rahmen des Projektes tun wollen und bewerben sich damit bei der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung. Die Arbeiten werden dann zum Schuljahresende der Öffentlichkeit vorgestellt und mit der DGU abgerechnet, was man alles umsetzen konnte. Eine Jury entscheidet dann, ob der begehrte Titel verliehen wird. Von 20 Bewerbern sind 2004 18 Umweltschulen geworden.
Die Preisverleihung in der Berthold-Brecht-Grundschule wurde von den Schülern und von Kindern aus dem ökumenischen Kindergarten mit einem Kulturprogramm passend zur vergangenen Landesgartenschau gestaltet.
Das Thüringer Ökoherz, welches einige Veranstaltungen und den Schulgarten betreute, lud die Schüler und Gäste zu einem gesunden Frühstück mit allerhand natürlichen Lebensmitteln ein.
Annemarie Weiser von der Umweltakademie freute sich besonders über Schulen, die schon jahrelang dabei sind und immer wieder etwas neues für die Umwelt auf die Beine stellen. Sie bedauert jedoch, daß die Bewerberzahlen auf Grund der Schulnetzplanung immer geringer werden. Frühere Umweltschulen wie die Grund-und Regelschule am Frauenberg oder die Grundschule in Sundhausen wurden geschlossen.
Rund 80 Schulen bewerben sich thüringenweit für den Titel. Auch im nächsten Schuljahr wird er wieder verliehen. Dann wird das zehnte Jubiläum der Umweltschulen in Europa” gefeiert.


