Mo, 16:10 Uhr
11.09.2017
3. Mitarbeiter-Aktionstag 2017 des Seniorenwerks Asternhof:
Auf zur Burg Regenstein!
Nachdem im Frühsommer mit einem Besuch im Hochseilgarten und einer Fahrradtour bereits unsere die ersten beiden Aktionstage im Rahmen des betriebsgesundheitlichen Managements (BGM) unter dem Jahresmotto Prima Klima?! ein voller Erfolg waren, starteten vergangenen Woche 18 Mitarbeiter des Asternhofes ins dritte große Abenteuer...
Auf dem Plan stand ein Wandertag zu den Sandsteinhöhlen bei Blankenburg im Harz mit anschließendem Aufstieg zur Burg und Festung Regenstein. Bestens gelaunt, zünftig gekleidet, mit Rucksäcken voller Proviant und ausgestattet mit Schrittzählern, die unser verlässlicher Projektpartner, die DAK Gesundheit, zu diesem Anlass eigens für uns zur Verfügung stellte, waren wir pünktlich um 10:00 Uhr startklar und bestiegen unsere 3 Kleinbusse.
Während der einstündigen Fahrt durch den Harz steuerten wir über Blankenburg den Waldparkplatz am Fuße des Regensteins an. Hier begann der beschilderte Rundwanderweg von ca. 11 km Länge. Bei leicht bedecktem Himmel, einer optimalen Wandertemperatur von 19° C und gespannt auf die Schrittzahl, die jeder von uns an diesem Tag zurücklegen würde, ging’s los.
Die Route führte uns durch eine für den Harz eher untypische, aber herrliche Kiefernwaldzone mit wurzeldurchzogenen Sandwegen und einzigartiger Vegetation. Vor allem die reifen Früchte der Brombeerbüsche und die Vielfalt an Pilzen hatten es uns angetan. Nach einer guten halben Stunde erreichten wir die Regensteinmühle, bestehend aus 2 nachgebauten Holzrädern einer alten Holz- und Ölmühle, die zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert hier in Betrieb war.
Infotafeln erzählen von ihrer Geschichte. Eine Wetterschutzhütte und allerhand Sitzgelegenheiten direkt unterhalb der Mühlräder luden zu einer ersten Rast mit Brotzeit ein. Frisch gestärkt setzten wir unseren Weg durch die beeindruckende Natur fort, begleitet von guten Gesprächen und jeder Menge Spaß. Auch der eine oder andere kurze Regenschauer konnte die gute Stimmung in unserer Wandergruppe nicht trüben. Die Zeit verging wie im Flug. Bald weitete sich der Kiefernwald zu einer fußballplatzgroßen Lichtung auf. Inmitten des Areals erheben sich dort mächtige helle Sandsteinfelsen, die an die Kreidefelsen auf Rügen erinnern und in denen sich teilweise Höhlen gebildet haben. In frühgeschichtlicher Zeit sollen die Germanen diesen Platz als Versammlungsplatz genutzt haben. Seit dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert wurden die Sandsteinhöhlen zur Sandgewinnung genutzt. Weil die Höhlen gut versteckt liegen, gehören sie zu den Geheimtipps im Harz.
Freunde der Harzer Wandernadel haben diesen Platz als Schönste Stempelstelle des Jahres 2009 ausgewählt. Beeindruckt von dieser prächtigen Naturkulisse und bei plötzlich strahlend blauem Himmel beschlossen wir, hier eine Weile gemütlich im Sonnenschein zu rasten. Dann machten wir uns wieder auf den Weg und wanderten zurück in Richtung Waldparkplatz. Von hier aus begann der anstrengendste Teil unserer Strecke: der steile Aufstieg zur Burg Regenstein, deren mächtige Festungsfelsen aus Sandstein schon durch die Baumkronen zu erkennen waren. Aber auch diese Etappe meisterten alle mit Bravour. Etwas außer Puste, aber stolz auf unsere Leistung, erwartete uns auf dem imposanten Burggelände das nächste Highlight: Christian, der im Asternhof als gelernter Koch und im Nebenjob mit Leidenschaft das Frühstück für einige unserer Bewohner vorbereitet, betreibt gemeinsam mit 2 Freunden den Imbiss Zum Burggrafen auf Burg Regenstein. Er empfing uns mit frisch gerillten Bratwürsten, heißem Kaffee, kühlen Erfrischungsgetränken und köstlichen, selbstgebackenen Waffeln. Im eigens für uns aufgebauten Zelt ließen wir es uns trotz heftiger Windböen so richtig gut schmecken. Unser Tagesziel war erreicht!
Ein ganz dickes Dankeschön von uns allen für diese toll
organisierte Bewirtung! Im Anschluss an unser festliches Mahl besichtigten wir die gepflegte Festungsanlage. Das Freilichtmuseum macht verschiedene Räumlichkeiten zugänglich und erzählt die Regensteiner Geschichte anhand unterschiedlicher Ausstellungsstücke. Die noch erhaltenen eindrucksvoll in Fels gearbeiteten Räume lassen erahnen, wie bedeutend und wehrhaft die Burg einst gewesen ist, von deren höchstem Punkt wir einen phantastischen Blick auf die umliegenden Harzstädte Blankenburg, Halberstadt und Quedlinburg genießen konnten. Anschließend traten wir langsam unseren Heimweg an. Es ging wieder hinter zum Waldparkplatz und von dort aus mit unseren 3 Bussen zurück nach Ellrich zum Asternhof. Gegen 17:00 Uhr kamen wir dort erschöpft, aber glücklich, zufrieden und stolz auf unsere gemeinsam erwanderten Kilometer an. Interessant dürfte die noch bevorstehende professionelle Auswertung unserer Schrittzähler nach insgesamt 7 Tagen des Tragens werden...
An dieser Stelle sei im Namen aller teilnehmenden Wanderfreunde unserem Arbeitgeber, dem Seniorenwerk, vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Döring, und unserer Einrichtungsleiterin, Frau Höhne, ganz herzlich gedankt, die unserer Belegschaft jährlich solche erlebnisreichen Aktionstage ermöglichen. Unser Wandertag war ein klasse Beispiel dafür, wie nachhaltig positiv unser ohnehin sehr angenehmes Betriebsklima im Asternhof durch gemeinsame Erlebnisse außerhalb unseres Arbeitsalltags weiter gestärkt werden kann: Prima Klima eben!
Ina Wehling, Heimverwaltung / Seniorenwerk Asternhof
Autor: redAuf dem Plan stand ein Wandertag zu den Sandsteinhöhlen bei Blankenburg im Harz mit anschließendem Aufstieg zur Burg und Festung Regenstein. Bestens gelaunt, zünftig gekleidet, mit Rucksäcken voller Proviant und ausgestattet mit Schrittzählern, die unser verlässlicher Projektpartner, die DAK Gesundheit, zu diesem Anlass eigens für uns zur Verfügung stellte, waren wir pünktlich um 10:00 Uhr startklar und bestiegen unsere 3 Kleinbusse.
Während der einstündigen Fahrt durch den Harz steuerten wir über Blankenburg den Waldparkplatz am Fuße des Regensteins an. Hier begann der beschilderte Rundwanderweg von ca. 11 km Länge. Bei leicht bedecktem Himmel, einer optimalen Wandertemperatur von 19° C und gespannt auf die Schrittzahl, die jeder von uns an diesem Tag zurücklegen würde, ging’s los.
Die Route führte uns durch eine für den Harz eher untypische, aber herrliche Kiefernwaldzone mit wurzeldurchzogenen Sandwegen und einzigartiger Vegetation. Vor allem die reifen Früchte der Brombeerbüsche und die Vielfalt an Pilzen hatten es uns angetan. Nach einer guten halben Stunde erreichten wir die Regensteinmühle, bestehend aus 2 nachgebauten Holzrädern einer alten Holz- und Ölmühle, die zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert hier in Betrieb war.
Infotafeln erzählen von ihrer Geschichte. Eine Wetterschutzhütte und allerhand Sitzgelegenheiten direkt unterhalb der Mühlräder luden zu einer ersten Rast mit Brotzeit ein. Frisch gestärkt setzten wir unseren Weg durch die beeindruckende Natur fort, begleitet von guten Gesprächen und jeder Menge Spaß. Auch der eine oder andere kurze Regenschauer konnte die gute Stimmung in unserer Wandergruppe nicht trüben. Die Zeit verging wie im Flug. Bald weitete sich der Kiefernwald zu einer fußballplatzgroßen Lichtung auf. Inmitten des Areals erheben sich dort mächtige helle Sandsteinfelsen, die an die Kreidefelsen auf Rügen erinnern und in denen sich teilweise Höhlen gebildet haben. In frühgeschichtlicher Zeit sollen die Germanen diesen Platz als Versammlungsplatz genutzt haben. Seit dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert wurden die Sandsteinhöhlen zur Sandgewinnung genutzt. Weil die Höhlen gut versteckt liegen, gehören sie zu den Geheimtipps im Harz.
Freunde der Harzer Wandernadel haben diesen Platz als Schönste Stempelstelle des Jahres 2009 ausgewählt. Beeindruckt von dieser prächtigen Naturkulisse und bei plötzlich strahlend blauem Himmel beschlossen wir, hier eine Weile gemütlich im Sonnenschein zu rasten. Dann machten wir uns wieder auf den Weg und wanderten zurück in Richtung Waldparkplatz. Von hier aus begann der anstrengendste Teil unserer Strecke: der steile Aufstieg zur Burg Regenstein, deren mächtige Festungsfelsen aus Sandstein schon durch die Baumkronen zu erkennen waren. Aber auch diese Etappe meisterten alle mit Bravour. Etwas außer Puste, aber stolz auf unsere Leistung, erwartete uns auf dem imposanten Burggelände das nächste Highlight: Christian, der im Asternhof als gelernter Koch und im Nebenjob mit Leidenschaft das Frühstück für einige unserer Bewohner vorbereitet, betreibt gemeinsam mit 2 Freunden den Imbiss Zum Burggrafen auf Burg Regenstein. Er empfing uns mit frisch gerillten Bratwürsten, heißem Kaffee, kühlen Erfrischungsgetränken und köstlichen, selbstgebackenen Waffeln. Im eigens für uns aufgebauten Zelt ließen wir es uns trotz heftiger Windböen so richtig gut schmecken. Unser Tagesziel war erreicht!
Ein ganz dickes Dankeschön von uns allen für diese toll
organisierte Bewirtung! Im Anschluss an unser festliches Mahl besichtigten wir die gepflegte Festungsanlage. Das Freilichtmuseum macht verschiedene Räumlichkeiten zugänglich und erzählt die Regensteiner Geschichte anhand unterschiedlicher Ausstellungsstücke. Die noch erhaltenen eindrucksvoll in Fels gearbeiteten Räume lassen erahnen, wie bedeutend und wehrhaft die Burg einst gewesen ist, von deren höchstem Punkt wir einen phantastischen Blick auf die umliegenden Harzstädte Blankenburg, Halberstadt und Quedlinburg genießen konnten. Anschließend traten wir langsam unseren Heimweg an. Es ging wieder hinter zum Waldparkplatz und von dort aus mit unseren 3 Bussen zurück nach Ellrich zum Asternhof. Gegen 17:00 Uhr kamen wir dort erschöpft, aber glücklich, zufrieden und stolz auf unsere gemeinsam erwanderten Kilometer an. Interessant dürfte die noch bevorstehende professionelle Auswertung unserer Schrittzähler nach insgesamt 7 Tagen des Tragens werden...
An dieser Stelle sei im Namen aller teilnehmenden Wanderfreunde unserem Arbeitgeber, dem Seniorenwerk, vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Döring, und unserer Einrichtungsleiterin, Frau Höhne, ganz herzlich gedankt, die unserer Belegschaft jährlich solche erlebnisreichen Aktionstage ermöglichen. Unser Wandertag war ein klasse Beispiel dafür, wie nachhaltig positiv unser ohnehin sehr angenehmes Betriebsklima im Asternhof durch gemeinsame Erlebnisse außerhalb unseres Arbeitsalltags weiter gestärkt werden kann: Prima Klima eben!
Ina Wehling, Heimverwaltung / Seniorenwerk Asternhof





