Mo, 13:51 Uhr
11.09.2017
Wie Kunst entsteht
Von der Idee bis zur Einweihung
Seit September vergangenen Jahres schmückt eine Büste des Nordhäuser Bürgermeisters Michael Meyenburg den Park der nach ihm benannten Villa. Wie die Büste entstanden ist wird Künstler Peter Genßler demnächst im Kunsthaus erklären...
Ursprünglich sollte die Meyenburg Büste im Kunsthaus in 2017 zum Luther-Jubiläum fertiggestellt werden, gewissermaßen als Beitrag des Fördervereins zur Luther-Dekade. Die Einweihung konnte ein Jahr früher – im September 2016 – erfolgen und nun nimmt der Kunsthaus Meyenburg Förderverein das einjährige Jubiläum zum Anlass, diesen Geburtstag mit einer Vortragsveranstaltung zu würdigen.
Denn seien wir einmal ehrlich, wer weiß schon um die Entstehungsgeschichte, vom Werden einer solchen Büste - von der Idee, über erste Entwürfe bis zum Guss, den geeigneten Aufstellungsort und Sockel? Sicher – viele von uns kennen Schillers Das Lied von der Glocke.
Manche nur den vereinfachten Titel Die Glocke, die Älteren, insbesondere die Schüler der EOS Wilhelm von Humboldt, mussten den Text auswendig lernen. Viel ist in der Erinnerung nicht geblieben! Die meisten schmunzeln nur über die Fassung, die fälschlich dem erzgebirgischen Volksdichter Arthur Schramm zugeordnet wird: Loch in die Erde, Bronze rinn, Glocke fertig. Bimm, bimm, bimm. Bevor – um bei Friedrich Schiller zu bleiben – es heißen kann: Wohl! nun kann der Guß beginnen, schön gezacket ist der Bruch. Doch bevor wir's lassen rinnen, betet einen frommen Spruch! ist viel Arbeit zu leisten und auch nach dem Gießen ist mancher Schritt bis zur Fertigstellung notwendig.
Seit September 2016 im Park des Kunsthauses Meyenburg zu Hause - die Büste des Nordhäuser Bürgermeisters (Foto: Dr. Wolfgang R. Pientka)
Der Künstler und Schöpfer der Büste von Michael Meyenburg, Peter Genßler wird in seinem Vortrag über diesen Prozess berichten und jeder einzelne Schritt wird begleitet mit insgesamt mehr als 50 Fotos, die in einer Fotopräsentation von Wolfgang R. Pientka zusammengestellt wurden. Unbesehen der Kommentare einzelner Kritiküsse sind der Schöpfer, Peter Genßler und der Verein stolz, der Stadt diese Büste zugeeignet und dem Kunsthaus ein Gesicht gegeben zu haben.
Der Vortrag beginnt am 21.09. um 19:00 Uhr im Kunsthaus Meyenburg. Der Eintritt beträgt 5,00 Euro, für Mitglieder des Fördervereins ist der Eintritt frei.
Dr. Wolfgang R. Pientka
Vorsitzender des KUNSTHAUS MEYENBURG Förderverein
Autor: redUrsprünglich sollte die Meyenburg Büste im Kunsthaus in 2017 zum Luther-Jubiläum fertiggestellt werden, gewissermaßen als Beitrag des Fördervereins zur Luther-Dekade. Die Einweihung konnte ein Jahr früher – im September 2016 – erfolgen und nun nimmt der Kunsthaus Meyenburg Förderverein das einjährige Jubiläum zum Anlass, diesen Geburtstag mit einer Vortragsveranstaltung zu würdigen.
Denn seien wir einmal ehrlich, wer weiß schon um die Entstehungsgeschichte, vom Werden einer solchen Büste - von der Idee, über erste Entwürfe bis zum Guss, den geeigneten Aufstellungsort und Sockel? Sicher – viele von uns kennen Schillers Das Lied von der Glocke.
Manche nur den vereinfachten Titel Die Glocke, die Älteren, insbesondere die Schüler der EOS Wilhelm von Humboldt, mussten den Text auswendig lernen. Viel ist in der Erinnerung nicht geblieben! Die meisten schmunzeln nur über die Fassung, die fälschlich dem erzgebirgischen Volksdichter Arthur Schramm zugeordnet wird: Loch in die Erde, Bronze rinn, Glocke fertig. Bimm, bimm, bimm. Bevor – um bei Friedrich Schiller zu bleiben – es heißen kann: Wohl! nun kann der Guß beginnen, schön gezacket ist der Bruch. Doch bevor wir's lassen rinnen, betet einen frommen Spruch! ist viel Arbeit zu leisten und auch nach dem Gießen ist mancher Schritt bis zur Fertigstellung notwendig.
Seit September 2016 im Park des Kunsthauses Meyenburg zu Hause - die Büste des Nordhäuser Bürgermeisters (Foto: Dr. Wolfgang R. Pientka)
Der Künstler und Schöpfer der Büste von Michael Meyenburg, Peter Genßler wird in seinem Vortrag über diesen Prozess berichten und jeder einzelne Schritt wird begleitet mit insgesamt mehr als 50 Fotos, die in einer Fotopräsentation von Wolfgang R. Pientka zusammengestellt wurden. Unbesehen der Kommentare einzelner Kritiküsse sind der Schöpfer, Peter Genßler und der Verein stolz, der Stadt diese Büste zugeeignet und dem Kunsthaus ein Gesicht gegeben zu haben.
Der Vortrag beginnt am 21.09. um 19:00 Uhr im Kunsthaus Meyenburg. Der Eintritt beträgt 5,00 Euro, für Mitglieder des Fördervereins ist der Eintritt frei.
Dr. Wolfgang R. Pientka
Vorsitzender des KUNSTHAUS MEYENBURG Förderverein

