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So, 19:40 Uhr
24.10.2004

Jetzt ist es offiziell

Nordhausen (nnz). Jetzt steht es offiziell fest wer der neue Superintendent des Kirchenkreis Südharz ist. Heute wurde er in einem festlichen Gottesdienst eingeführt.


Jetzt ist es offiziell (Foto: nnz) Jetzt ist es offiziell (Foto: nnz)

Heute nachmittag um 14.00 Uhr öffnete die Altendorfer Kirche ihre Türen für alle Christen aus dem Kirchenkreis Südharz. Ihr neuer Superintendent wurde offiziell willkommen gehießen. Seit dem ersten Oktober ist der aus Sangerhausen stammende Michael Bornschein schon hier. Die ersten Kontakte zu Pfarrerkollegen und Gemeindemitgliedern knüpfte er bereits. 17 Rosen habe er von seinen zukünftigen 15 Mitarbeiterinnen und 2 Mitarbeitern bekommen, ließ er die Gemeinde wissen. Vieles schöne sei ihn in der Rolandstadt schon zuteil geworden, besonders an den ökumenischen Erntedankgottesdienst auf der Landesgartenschau erinnert er sich gern. Dort sprach er gemeinsam mit dem ebenfalls neuen Pfarrer Richard Hendrich von der katholischen Domgemeinde. Ökumene will Bornschein in Zukunft groß schreiben, deswegen freute er sich, daß der Amtskollege dem Festakt beiwohnte.

Bischof Axel Noack schickte die Berufsurkunde der Kirchenprovinz Sachsen. Damit ist Michael Bornschein der erste Pfarrer, der von einer Stelle in der Thüringischen Landeskirche als Superintendent kommt. 10 Jahre wird der Nachfolger von Curt Stauss in Nordhausen Dienst tun, so lange ist die Berufungszeit. Danach könnten beide Kirchen schon längst zusammengewachsen sein als evangelische Kirche Mitteldeutschlands. Auch das ist ein Punkt auf den Bornschein hinarbeiten möchte, mit seinen Erfahrungen aus beiden Landeskirchen kein Problem.

Nach der feierlichen Weihe hielt der neue Superintendent seine erste offizielle Predigt und feierte mit den Gläubigen einen Abendmahlsgottesdienst. Er hofft mit seiner Arbeit zu einer tragfähigen christlichen Gemeinschaft beitragen zu können und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den anderen Kirchen in Nordhausen und dem Landkreis.
Autor: wf

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