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Mi, 15:24 Uhr
15.08.2001

Broschüre über Park Hohenrode

Nordhausen (nnz). Wie weiter mit dem Park Hohenrode? Das fragen sich nicht nur Naturschützer. So soll nach Vorstellungen des Naturschutzbeirates das Areal in die Landesgartenschau eingebunden werden. nnz hat sich den Park angesehen und Erstaunliches im Umfeld gefunden.


Der Park Hohenrode gilt nicht nur in Nordhausen, sondern unter Experten in Deutschland und Europa als ein Kleinod gärtnerischer Kunst. Doch er verfällt, da die Eigentümer bislang noch keine Verkaufsbereitschaft signalisiert haben. Der Preis, den die Besitzer bei Stuttgart bislang fordern, kann selbst von der Stadt Nordhausen - wenn sie es wollte - nicht aufgebracht werden. Also haben sich mehrere Nordhäuser zusammengetan mit dem Ziel, eine Stiftung ins Leben zu rufen. Initiiert wird der Stiftungsgedanke unter anderem vom „Wissenschaftlichen Verein Nordhausen e.V.“. In Vorbereitung ist eine umfassende Broschüre über die Entstehung, seine Vorgeschichte. In der Broschüre unter dem Titel „Park Hohenrode - Villenpark und Arboretum“ sind auch die Pläne sowie die Standorte der seltenen Bäume des Parks enthalten. Rund 12.000 Mark wird die Herausgabe der Broschüre kosten, etwa 1.200 Mark fehlen den Initiatoren, „um in Druck gehen zu können“. Autorin des Buches ist Barbara Vogt.

Die 1.000 Exemplare der Broschüre sollen schließlich nicht nur verteilt, sondern vor allem öffentlich etwas bewegen, sagte der Leiter des Rechtsamtes der Stadt Nordhausen, Gerald Riebel, der nnz. Zu den Sponsoren gehören sowohl Einzelpersonen als auch die Sparkassen-Stiftung in Frankfurt am Main.

Seit etwa vier Jahren bemüht sich die Stadt Nordhausen um den Erwerb des Parks Hohenrode. Auch im jetzigen Stadium gestalten sich die Verhandlungen mit den Eigentümern als sehr kompliziert. Knackpunkt ist der Kaufpreis. Doch letztlich muß der neue Besitzer nicht nur den Preis für den Erwerb von Grundstück und Immobilie hinblättern, sondern auch für die Folge- sprich die Bewirtschaftungskosten aufkommen. In die sollen sich nach nnz-Informationen auf mehrere Millionen Mark belaufen.

Wer Interesse hat, die Herausgabe der Broschüre zu unterstützen, der kann sich an der Finanzierung beteiligen. Spenden können gegen die Ausgabe von Quittungen auf folgendes Konto eingezahlt werden: 380 154 02, Kreissparkasse Nordhausen, BLZ: 820 540 52.
Autor: nnz

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