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Di, 13:49 Uhr
29.08.2017
Bürger pro Buchmann

Nordhäuser Firmen bauen das Theater aus!

Bei der Sanierung des Nordhäuser Theaters würde die Gruppe "Bürger pro Nordhausen" gerne junge, einheimische Architekten und Baufirmen am Werk sehen und die Einnahmen des Hauses erhöhen. Möglich gemacht werden soll das unter einem neuen Bürgermeister, der Kai Buchmann heißen soll, geht es nach "Bürger pro Nordhausen"...

Das Theater Nordhausen gehört untrennbar zur Stadt Nordhausen und wird Ende September 100 Jahre alt, das heißt, es wurde in der bitterarmen Zeit während des ersten Weltkrieges von den Bürgern dieser Stadt erbaut. Es hätte zu diesem Anlass schon saniert sein müssen, wurde aber von den bisher handelnden Kommunalpolitikern nicht geschafft.

Deshalb möchten wir als „Bürger pro Nordhausen“ uns dieser Aufgabe stellen und es unter Kai Buchmann als Oberbürgermeister auch realisieren. Dazu gilt es, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, die Aufgabenstellung festzulegen, ein Raum- und Funktionsprogramm aufzustellen und einen Entwurf von einheimischen Architekten ausarbeiten zu lassen. Danach wäre die Finanzierung zu klären und wenn es Fördermittel gibt, muss man ein Wettbewerbsverfahren ausschreiben, so wie es der Landkreis beim Humboldt-Gymnasium gemacht hat.



Nur mit dem Unterschied, dass bei dem Verfahren, das wir anstrengen möchten, von vornherein auch jungen, einheimischen Architekten, Ingenieuren und Baufirmen Chancengleichheit eingeräumt wird. Und wir werden alle Nordhäuser und Firmen bitten, sich an dem Projekt zu beteiligen. Weiterhin gilt es das Haus so zu sanieren, dass die Einnahmen deutlich erhöht werden können. Dazu ist es unerlässlich, die Marke Harz länderübergreifend zu vermarkten und unsere Stadt endlich auch touristisch aufzubauen. Das Theater wäre dazu ein wichtiger Stein im Gesamtmosaik.
Bürger pro Nordhausen
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Kommentare

29.08.2017, 14.36 Uhr
holdi | Das Bündnis, dass nur aus einem besteht...
Mal wieder die "Bürger pro Nordhausen"...
laut TA steckt da ja der Herr Architekt Michael Becke dahinter. Mehr oder weniger allein, aber man kann sich ja selbst ruhig als Mehrzahl aufplustern wie ein Pinguin.

Der gute Herr ist wohl sehr verbittert, dass er das Vergabeverfahren nicht bekommen hat. Vor Gericht war er auch schon gescheitert, aber als guter Geschäftsmann versucht man ja schließlich mit allen Mitteln, an Kohle und Aufträge zu kommen. Selbst wenn man die Bewerbung verkackt und schon gerichtlich verloren hat.

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29.08.2017, 16.03 Uhr
murmeltier | Hopp, hopp, hopp...
das sind sie wieder und schmettern alles in Grund und Boden. Vielleicht hat der Buchmann nicht die Power einer Alt-Partei hinter sich? Na und. Jeder soll seine Chance haben. Und letztlich bestimmt der Wähler ob es immer so weitergehen soll, oder ob es vielleicht einen Neuanfang gibt und alte Seilschaften gekappt werden. Hier scheint jedenfalls diese Angst unendlich groß zu sein.

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29.08.2017, 20.12 Uhr
Ex-post | widersprüchlich
"...und es unter Kai Buchmann als Oberbürgermeister auch realisieren... und einen Entwurf von einheimischen Architekten ausarbeiten zu lassen. ... Danach wäre die Finanzierung zu klären und wenn es Fördermittel gibt, muss man ein Wettbewerbsverfahren ausschreiben, ..."

Das ist doch sehr widersprüchlich. Also erst muss Herr Buchmann Oberbürgermeister werden. Nun gut, das hat der Wähler in der Hand.

Dann gibt es einen Architektenentwurf...Frage: für lau?...denn: "danach wäre die Finanzierung" zu klären. Aha.

Und dann wäre dieser Entwurf auch noch umsonst -im wahrsten Sinne des Wortes- denn "wenn es Fördermittel gibt" (Anmerkung: Klar gibt es welche. Unklar ist und bleibt, ob die Städte und der Landkreis die Eigenanteile aufbringen können.) , dann wir eh ausgeschrieben.

Und wenn Herr Buchmann nicht gegen das Vergaberecht verstoßen will, macht er einen fairen und transparenten sowie rechtskonformen Wettbewerb. Bei dem kann dann eventuell auch ein Unternehmen aus NDH gewinnen, muss aber nicht so sein.

Klar würde auch ich mich freuen, wenn ein Nordhäuser Architekt und Nordhäuser Firmen das Theater umbauen oder instandsetzen. Aber nach dem ich-wünsche-mir Prinzip tickt das nicht.

Mal ehrlich Herr Buchmann. Was wäre denn so schwer gewesen, mal innovativ eine Idee rauszuhauen, z. B. zu sagen: Hey, wir versuchen ein Crowdfunding. Einst bauten die Nordhäuser das Theater, jetzt setzen sie es instand.

Vielleicht wäre der eine oder andere Unternehmer oder sogar Privatier dazu bereit gewesen. Und wenn dann noch Ihr Sponsor die Architektenleistung "gesponsort" hätte...

...und wenn es dann nicht klappt, okay. Aber ein Versuch wäre es gewesen...

...stattdessen nur "Andere sind doof", "Ich will den Auftrag" und Widersprüchliches. Und das von jemanden, dem Architekten, der es besser wissen müsste, im Namen des Kandidaten, der Referent der Geschäftsleitung im deutlich größten Krankenhaus Nordthüringens ist. Na ja...

P.S.: Herr Greiner, heißt dieser Klub nun "Bürger pro Buchmann" oder "Bürger pro Nordhausen"?

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29.08.2017, 22.53 Uhr
Debeer | Lange Rede kurzer Sinn
geile Idee!

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30.08.2017, 00.28 Uhr
Rainer H. | Lobbyisten für Buchmann und wer steckt dahinter?
Der Sumpf um den "parteilosen" OB Kandidaten wird immer größer. Edel waren seine Ziele, doch seine Unterstützer sitzen nicht nur im Landratsamt sondern wollen natürlich nach der Wahl gleich noch etwas vom Kuchen abhaben. Vermutlich wird der Architekt Becke gleich mit ins Rathaus einziehen und das Stadtplanungsbüro übernehmen, so denn Buchmann OB wird.

Mann kennt sich, man arbeitet schon lange zusammen. Erst im Januar durfte arko Bauplanung die Planungen für das neue MVZ mit 500.000 €uro Baukosten begleiten. siehe Artikel mit schönen Bildern: http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=184308

Natürlich hat der leidtragende Architekt Becke weitere Aufträge vom Südharzklinikum -natürlich nach Ausschreibung und Wettbewerb erhalten. So z.B den Umbau Medizinische Fachschule in Wohnungsbau, Umbau Bettenhaus 1, dann den Neubau Bettenhaus 2 und natürlich Neubau Bettenhaus 3, natürlich auch der Empfangsbereich des Südharzklinikums wurde im schwierigen Auswahlverfahren für sich entschieden. (Quelle: Homepage arko Bauplanung)

Aber die Feuerwehr, welch eine Frechheit, wird ausgeschrieben und auch noch mit einem Wettbewerb versehen und einer ist nicht dabei!
Man brauch jetzt den langen Arm im Rathaus, um auch dort alles zu übernehmen.
Obwohl ja alles so gut anfing. Schon 2014 war arko Bauplanung am Theater beauftragt. Wie der Ratskurier vermeldet: Das Büro arko bauplanung GmbH wird mit den Planungsleistungen für die brandschutztechnische Ertüchtigung des Theaters Nordhausen in Höhe von 40.927,91 € brutto beauftragt.

Und nun so ein beschämender Artikel. Aber so sind sie, nicht nur frech sondern auch dreist.

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30.08.2017, 07.25 Uhr
RaWu | Ideen darf jeder haben,
wie aber schon geschrieben, hat der Beitrag einen eigenartigen Beigeschmack. Justament ist das Titelbild auch gleich ein fertiger Architektenentwurf.
Die Unterstützer bringen sich in Stellung. Mit der lauthals verkündeten "Unabhängigkeit" ist es nun wohl für der Letzten sichtbar, endgültig zu Ende.

Die "Finanzierung" ist ja Klasse. "Danach wäre die Finanzierung zu klären". Toller Plan. Wir reden über mind. 30.000.000 €. Da ist der Plan praktisch "mal sehen". Unglaublich... So sieht Kompetenz aus. Aha.

PS: Abgesehen davon passt die dargestellte Hinterbühne nicht hinters Theater. Dafür müsste das ehemalige City-Hotel (nun Teil der Sparkasse) weg. Von den Rettungswegen ganz zu schweigen.

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30.08.2017, 07.44 Uhr
Liane Enzinger
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
04.05.2019, 01.00 Uhr
Liane Enzinger | Nordhäuser Firmen für Hr. Buchmann und das Theater?!
Alles wird teurer beim Theaterneubau. Hoffentlich dürfen zumindestens Nordhäuser Firmen bei der Erneuerung zum Zuge kommen! V.a. die, die Hr. Buchmann im Wahlkampf unterstützt haben.

Liane Enzinger, M.A.

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