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Di, 12:00 Uhr
29.08.2017
Theater und Traditionsbrennerei mit neuem Stück

Veronika, der Schnaps ist da!

Frivol, frech und charmant soll es sein, das neue Stück, das die Nordhäuser Traditionsbrennerei und das Theater heute vorstellten. "Veronika, der Korn ist da" reiht sich als viertes Stück der ungewöhnlichen Kooperation in eine Reihe erfolgreicher Produktionen rund um den Nordhäuser Korn ein. Die neue Revue folgt der verlassenen Veronica auf ihrer Suche nach Trost und Erheiterung...



Nachdem ihr Schuft von einem Mann sie verlassen hat hofft Veronica bei Korn und Musik zu finden. Beides kann Bardame und -pianistin Samantha bieten. Und dann ist da auch noch Gigolo Juan.

Das kleine drei Personen Stück aus der Feder von Anette Leistenschneider werde im Kern vor allem unterhaltend sein aber auch "tiefere Töne" anschlagen, sagte Theaterintendant Daniel Klajner am Vormittag auf dem Hof der Traditionsbrennerei. Untermalt wird die Revue dabei von der Musik der 30er und 40er Jahre nach Art der "Comedian Harmonists". Es sei eine verrückte Zeit voller Unsicherheiten gewesen in der die Menschen bewusst "auf den Putz gehauen" hätten, erklärte Klajner, das eigentliche Setting des Stücks soll wie die Geschichte aber eher zeitlos sein.



Eine gewichtige Rolle wird natürlich auch der Korn spielen, schließlich übernimmt mit der Traditionsbrennerei Nordbrand Nordhausen die Finanzierung des Stücks. Es ist bereits das vierte mal das Theater und Brennerei miteinander kooperieren. "Prost Henriette" und "Trinke was klar ist!" seien äußerst erfolgreiche Stücke gewesen, sagte Hans-Jochen Einenckel, Leiter der Traditionsbrennerei, rund 70 mal habe man beide Stücke jeweils gespielt.

Große Fußstapfen also für die neueste Produktion. Die Location sei fantastisch und die Zusammenarbeit leicht von der Hand gegangen, meinte Theaterintendant Klajner auch mit Blick auf die Arbeit seines Vorgängers Lars Tietje, "die Türen sind weit aufgestoßen und es hat einfach Spaß gemacht", sagte Klajner. Für Hans-Jochen Einenckel ist die fortlaufende Kooperation auch leuchtendes Beispiel dafür was in der touristischen Vernetzung möglich sei. Die Zuschauer kämen nicht nur aus der Umgebung, auch über die Region hinaus zögen die Stücke rund um den Schnaps Besucher an.

Wie gewohnt wird jeder Gast in den Genuss des obligatorischen Begrüßungsschnapses kommen und die Premierengäste erwartet noch eine besondere Überraschung. Mit der besonderen Atmosphäre der Traditionsbrennerei einher geht allerdings auch eine gewisse Exklusivität: pro Aufführung gibt es nur Platz für 50 Gäste, die Premiere am 7. September ist bereits ausverkauft. Man hoffe aber auf viele weitere Vorstellungen, sagte Einenckel, entsprechende Termine werden noch bekannt gegeben.
Angelo Glashagel
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