Fr, 11:59 Uhr
25.08.2017
Jugend wurde zur Urne gebeten
Probelauf für Erstwähler
Bei der kommenden Oberbürgermeisterwahl darf erstmals schon ab 16 Jahren gewählt werden. Ein ersten Probelauf für angehende Erstwähler und solche, die es einmal sein werden, startete man heute im Jugendclubhaus und an den Nordhäuser Schulen. Zuvor durfte das junge Nordhausen die Kandidaten noch einmal ins Kreuzverhör nehmen...
Wie geht es weiter mit dem Ausbau der Schulen? Wie will man sich um deren Ausstattung kümmern? Wie stellen sich die Kandidaten die Unterstützung der Sportvereine vor? Wie steht es um die Freizeitangebote in Nordhausen? Wie um die Wohn-Situation? Die Schülerinnen und Schüler die heute den Saal des Jugendclubhauses füllten hatte jede Menge Fragen für die Kandidaten zur Oberbürgermeister-Wahl mitgebracht.
Im Anschluss an die Fragerunde durfte gewählt werden, nicht verbindend versteht sich, der eigentliche Wahlgang findet erst am 10. September statt. Anders als am Vormittag dürfen dann diejenigen an die Urne treten, die mindestens 16 Jahre alt sind, der Kreisjugendring habe das Spektrum bewusst etwas weiter gefasst und die Klassenstufen 8. bis 10. in den Blick genommen, sagte Jennifer Pohl, Leiterin des KJR.
Eine Jugendwahl würde sie in jedem Fall unterstützen, gerade auf kommunaler Ebene. "Ob man 16 oder 18 Jahre alt ist macht da keinen großen Unterschied. Es geht um die Themen vor Ort und für die entwickeln auch Jugendliche ein Gespür und sind in der Lage sich eine Meinung zu bilden.", sagte Pohl der nnz.
Oscar darf mit 16 Jahren zum ersten mal wählen, wen das wusste er auch schon vor der Diskussionsrunde, die Veranstaltung habe ihn in seiner Entscheidung noch einmal bestärkt, sagte der Gymnasiast. Das er wählen darf findet er gut, ob sich auch seine Altersgenossen dem Thema mit der gebotenen Ernsthafitgkeit näherten, das sei schwer zu sagen.
Lea ist in jedem Fall mit kritischem Blick in die Diskussionsrunde gegangen, mit 16 könne man die Verantwortung, die das Wahlrecht mit sich bringt, durchaus tragen. Die Schülerin der Käthe-Kollwitz Regelschule zeigte sich zufrieden, die Fragen die ihr wichtig waren, seien angesprochen worden. Missfallen habe ihr das sich die Kandidaten oft wiederholt hätten und man nur wenig Unterschiede in den Antworten habe erkennen können.
Bis 18 Uhr werden die Jugendlichen ihre Stimme im Jugendclubhaus, dem Club Caritas, dem Jugendcafé Ost, dem Jugendtreff JoJo, in der Tee- Stube am August-Bebel- Platz 21 und in der Stadtbibliothek abgeben können. In den Schulen endet der Wahlgang schon um 13 Uhr. Die ersten Ergebnisse werden gegen 19 Uhr erwartet, dann wird feststehen, wen sich die Nordhäuser Jugend als Oberbürgermeister wünschen würde.
Angelo Glashagel
Autor: redWie geht es weiter mit dem Ausbau der Schulen? Wie will man sich um deren Ausstattung kümmern? Wie stellen sich die Kandidaten die Unterstützung der Sportvereine vor? Wie steht es um die Freizeitangebote in Nordhausen? Wie um die Wohn-Situation? Die Schülerinnen und Schüler die heute den Saal des Jugendclubhauses füllten hatte jede Menge Fragen für die Kandidaten zur Oberbürgermeister-Wahl mitgebracht.
Im Anschluss an die Fragerunde durfte gewählt werden, nicht verbindend versteht sich, der eigentliche Wahlgang findet erst am 10. September statt. Anders als am Vormittag dürfen dann diejenigen an die Urne treten, die mindestens 16 Jahre alt sind, der Kreisjugendring habe das Spektrum bewusst etwas weiter gefasst und die Klassenstufen 8. bis 10. in den Blick genommen, sagte Jennifer Pohl, Leiterin des KJR.
Eine Jugendwahl würde sie in jedem Fall unterstützen, gerade auf kommunaler Ebene. "Ob man 16 oder 18 Jahre alt ist macht da keinen großen Unterschied. Es geht um die Themen vor Ort und für die entwickeln auch Jugendliche ein Gespür und sind in der Lage sich eine Meinung zu bilden.", sagte Pohl der nnz.
Oscar darf mit 16 Jahren zum ersten mal wählen, wen das wusste er auch schon vor der Diskussionsrunde, die Veranstaltung habe ihn in seiner Entscheidung noch einmal bestärkt, sagte der Gymnasiast. Das er wählen darf findet er gut, ob sich auch seine Altersgenossen dem Thema mit der gebotenen Ernsthafitgkeit näherten, das sei schwer zu sagen.
Lea ist in jedem Fall mit kritischem Blick in die Diskussionsrunde gegangen, mit 16 könne man die Verantwortung, die das Wahlrecht mit sich bringt, durchaus tragen. Die Schülerin der Käthe-Kollwitz Regelschule zeigte sich zufrieden, die Fragen die ihr wichtig waren, seien angesprochen worden. Missfallen habe ihr das sich die Kandidaten oft wiederholt hätten und man nur wenig Unterschiede in den Antworten habe erkennen können.
Bis 18 Uhr werden die Jugendlichen ihre Stimme im Jugendclubhaus, dem Club Caritas, dem Jugendcafé Ost, dem Jugendtreff JoJo, in der Tee- Stube am August-Bebel- Platz 21 und in der Stadtbibliothek abgeben können. In den Schulen endet der Wahlgang schon um 13 Uhr. Die ersten Ergebnisse werden gegen 19 Uhr erwartet, dann wird feststehen, wen sich die Nordhäuser Jugend als Oberbürgermeister wünschen würde.
Angelo Glashagel



