Do, 18:00 Uhr
24.08.2017
Bombe wird unschädlich gemacht
Hier muss evakuiert werden
Am 3. September, ab 8.30 Uhr beginnen die Evakuierungsmaßnahmen im Rahmen der Unschädlichmachung eines großen englischen 800 Kilo – Bombenblindgängers in Nordhausens Stadtteil Nord. Das sagte jetzt Nordhausens Bürgermeisterin Jutta Krauth nach einem Treffen des Krisenstabes. Die Stadtverwaltung hat jetzt bekannt gegeben, welche Straßen von der Evakuierung betroffen sind...
Bis 10 Uhr muss der Evakuierungsbereich verlassen sein. In der Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Schule ist eine Sammelunterkunft eingerichtet. Für die Evakuierung und den Rücktransport stehen Busse bereit. Für Hilfe- und transportbedürftigen Personen ist die notwendige Unterstützung gesichert.
Man gehe derzeit davon aus, dass der Blindgänger vor Ort entschärft werden könne. Gelingt dies nicht, wird der Blindgänger auf einen speziell vorbereiteten Platz in freier Flur abtransportiert und dort kontrolliert gesprengt. Das kann allerdings erst mit Beginn der Entschärfung entschieden werden. Deshalb sollten sich die Bürgerinnen und Bürger darauf einstellen, dass sie im Extremfall erst abends in die Häuser und Wohnungen zurückkehren können, sagte Frau Krauth.
Egal, ob Sprengung oder Entschärfung. Der Evakuierungsradius beträgt 800 Meter um den Fundort. Wir gehen von einer Evakuierung von bis zu 3000 Menschen aus. Eingeschlossen seien zahlreiche Kleingartenanlagen sowie zwei Altenheime. Die Betreuung- und Versorgung der dortige Heimbewohner ist dank des Klinikums komplett abgesichert.
Für die von der Evakuierung betroffenen Menschen steht als Aufenthaltsort die Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Schule samt Verpflegung zur Verfügung.
Die Menschen im Evakuierungsbereich werden noch mit Handzetteln über die Maßnahmen informiert. Jeder der Fragen hat, kann sich darüber hinaus ab sofort an den Cityruf der Stadtverwaltung wenden: 03631 / 696 115. Unter dieser Nummer bitten wir auch Pflegedienste bzw. Menschen mit eingeschränkter Mobilität um Mitteilung, ob und welche speziellen Fahrzeuge am Evakuierungstag nötig sind, ums sie sicher und fachgerecht aus der Evakuierungszone zu bringen, so die Bürgermeisterin.
Unser Dank geht schon jetzt an all jene, die uns am Evakuierungstag unterstützen: Die Landespolizeiinspektion; das Nordhäuser Landratsamt; der DRK-Betreuungszug; die Rettungsdienste; unsere Feuerwehren; das Südharzklinikum; das JugendSozialwerk, das die Versorgung übernimmt; die Energieversorgung Nordhausen; der Wasserverband; die städtischen Verkehrsbetriebe, die beiden Senioren- und Pflegeheime `K & S´ und DRK sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die am Sonntag im Einsatz sind, sagte die Bürgermeisterin.
Folgende Straßenzüge bzw. –teile müssen evakuiert werden:
Autor: redBis 10 Uhr muss der Evakuierungsbereich verlassen sein. In der Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Schule ist eine Sammelunterkunft eingerichtet. Für die Evakuierung und den Rücktransport stehen Busse bereit. Für Hilfe- und transportbedürftigen Personen ist die notwendige Unterstützung gesichert.
Man gehe derzeit davon aus, dass der Blindgänger vor Ort entschärft werden könne. Gelingt dies nicht, wird der Blindgänger auf einen speziell vorbereiteten Platz in freier Flur abtransportiert und dort kontrolliert gesprengt. Das kann allerdings erst mit Beginn der Entschärfung entschieden werden. Deshalb sollten sich die Bürgerinnen und Bürger darauf einstellen, dass sie im Extremfall erst abends in die Häuser und Wohnungen zurückkehren können, sagte Frau Krauth.
Egal, ob Sprengung oder Entschärfung. Der Evakuierungsradius beträgt 800 Meter um den Fundort. Wir gehen von einer Evakuierung von bis zu 3000 Menschen aus. Eingeschlossen seien zahlreiche Kleingartenanlagen sowie zwei Altenheime. Die Betreuung- und Versorgung der dortige Heimbewohner ist dank des Klinikums komplett abgesichert.
Für die von der Evakuierung betroffenen Menschen steht als Aufenthaltsort die Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Schule samt Verpflegung zur Verfügung.
Die Menschen im Evakuierungsbereich werden noch mit Handzetteln über die Maßnahmen informiert. Jeder der Fragen hat, kann sich darüber hinaus ab sofort an den Cityruf der Stadtverwaltung wenden: 03631 / 696 115. Unter dieser Nummer bitten wir auch Pflegedienste bzw. Menschen mit eingeschränkter Mobilität um Mitteilung, ob und welche speziellen Fahrzeuge am Evakuierungstag nötig sind, ums sie sicher und fachgerecht aus der Evakuierungszone zu bringen, so die Bürgermeisterin.
Unser Dank geht schon jetzt an all jene, die uns am Evakuierungstag unterstützen: Die Landespolizeiinspektion; das Nordhäuser Landratsamt; der DRK-Betreuungszug; die Rettungsdienste; unsere Feuerwehren; das Südharzklinikum; das JugendSozialwerk, das die Versorgung übernimmt; die Energieversorgung Nordhausen; der Wasserverband; die städtischen Verkehrsbetriebe, die beiden Senioren- und Pflegeheime `K & S´ und DRK sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die am Sonntag im Einsatz sind, sagte die Bürgermeisterin.
Folgende Straßenzüge bzw. –teile müssen evakuiert werden:
- Albert-Träger-Straße von Kreuzung Friedrich-Naumann-Straße in nördlicher Richtung, d.h. Grundstücke-Nr.: 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 40, 42, 44, 46, 48, 50, 52, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27, 29, 31, 33, 35, 37, 39, 41, 43, 45, 47, 49, 51, 53, 55, 57, 59, 61, 63, 65, 67, 69, 28, 30, 32, 34, 38
- Alexander-Puschkin-Straße Grundstücke zwischen August-Kramer-Straße und Stolberger-Straße, d.h. Grundstücke-Nr.: 1, 2, 3, 4, 5, 32, 33, 34
- Am Hagenberg: kompletter Straßenzug
- Am Warttürmchen: kompletter Straßenzug
- Aueblick: kompletter Straßenzug
- August-Kramer-Straße: kompletter Straßenzug
- Beethovenring Grundstücke-Nr.: 1, 1b
- Carl-von-Ossietzky-Straße: kompletter Straßenzug
- Dr.-Hasse-Straße Grundstücke-Nr.: kompletter Straßenzug
- Dr.-Robert-Koch-Straße: kompletter Straßenzug
- Frankenstraße ab Einmündung Karolingerstraße in Richtung Norden, d.h. Grundstücke-Nr.: 21, 22, 23, 24, 26, 28, 29, 30, 27, 25, 19, 20, 20a
- Friedrich-Naumann-Straße, Grundstücke zwischen Albert-Träger-Straße und Stolberger-Straße, d.h. Grundstücke-Nr.: 16, 17, 18, 20, 21, 22, 22a, 11, 13, 14, 15
- Harzblick: kompletter Straßenzug
- Heidelbergblick: kompletter Straßenzug
- Hohenstaufenstraße: kompletter Straßenzug
- Hufelandstraße: kompletter Straßenzug
- Johann-Sebastian-Bach-Straße: kompletter Straßenzug
- Kirschweg: kompletter Straßenzug
- Kleines Borntal: kompletter Straßenzug
- Ludolfinger Straße: kompletter Straßenzug
- Ottoweg: kompletter Straßenzug
- Semmelweisstraße: kompletter Straßenzug
- Stolberger Straße ab Einmündung Ludolfingerstraße in Richtung Norden, d.h.: Grundstücke-Nr.: 46, 48, 50, 52, 54, 56, 58, 60, 62, 64, 66, 70, 72, 74, 76, 78, 80, 82, 84, 86, 88, 61, 63, 65, 67, 69, 71, 73, 75, 77, 79, 81, 83, 85, 85a, 89, 91, 93, 95, 97, 99, 101, 103, 105, 107, 109, 111, 113, 115, 117, 119, 121, 123, 125, 127, 129, 131, 133, 134, 135, 137, 139, 143
- Ulrich-von-Hutten-Straße: kompletter Straßenzug
- Welfenweg: kompletter Straßenzug
- Wiesenweg: kompletter Straßenzug
- Windlücker Weg: kompletter Straßenzug
- Zum Gumpetal: kompletter Straßenzug
- Zur Schönen Aussicht: kompletter Straßenzug
- Petersdorfer-Straße Grundstücke-Nr.: 3, 7, 9, 11, 13, 15, 2a, 2, 4, 8, 8a, 10, 12
- Harzrigiweg Grundstücke-Nr.: 2, 4, 5, 7,
- Vogelherd Grundstücke-Nr.: 1, 2a, 2, 6
- Gummel Grundstücke-Nr.: 3, 3a, 3b, 3c, 3d



